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Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 1 - 05.09.10

AUFTAKT IN DIE NEUE WETTKAMPFSAISON DER SCHACHTEAMS

So früh wie nie, schickt der Schachverband Sachsen seine Mannschaften in das neue Punktspieljahr und so müssen die jeweiligen acht Wettkampfbretter, von allen Teilnehmern bereits am ersten Sonntag im September, besetzt werden. Die beiden gemeldeten Teams des Glauchauer SC 1873, sind dann natürlich auch mit an Bord. Währenddessen die erste Reihe der Muldenstädter ein weiteres Jahr in der 2. Landeskasse antritt und hierbei die Eröffnung der Spielserie zu hause im Sportpark bestreitet, trifft die Zweite der Kreisstädter auswärts, erstmals seit Jahren wieder auf einen Gegner aus der 1. Bezirksklasse. Los geht es hier wie da aber, selbstverständlich wie immer um 9.00 Uhr, am jeweiligen Austragungsort.

2. Landeskasse Staffel C   GSC I - SV SAXONIA Bernsbach I

Erneut in der rein Chemnitzer Gruppe, gehen die Mannen der 1. Mannschaft auf die Punktejagd der Saison 2010/11. Nach den fast problemlos und scheinbar leicht verlaufenen neun letztjährigen Pflichtspielen dieser Staffel C, heißt die erste Devise auch heuer wieder Klassenerhalt, auch wenn man das Gefühl haben könnte, vielleicht sogar ganz oben mithalten zu können. Hierzu ist jedoch weit mehr Engagement, als in der jüngsten Vergangenheit notwendig und auf das gewisse Quäntchen Glück und die günstigen Umstände hier und da, dürfte man sich zudem nicht immer verlassen können. Ein Blick zurück, sollte trotzdem noch einmal kurz gestattet sein, um somit auch den Blick in die Zukunft, noch realistischer einschätzen zu können. Nach dem im Prinzip erwarteten zähen Start, mit zwei allerdings knappen Auftaktniederlagen, ohne das starke 3. Brett mit Jens Becher und sogar einmal noch in Unterzahl, konnte etwas überraschend, wenigstens gegen die Cranzahler ein erster Doppelpunktgewinn, in Runde drei verbucht werden. Auch wenn da noch die Gäste ordentlich mithalfen, gelang wohl bereits danach bei den Adelsbergern, so eine Art wichtiger Befreiungsschlag in Richtung Klassenerhalt und gleichzeitig feierte man die Rückkehr des eigentlich ganzjährig abgesagten Stammakteur aus Gesau. Doch sicherlich nicht nur dies, brachten die drei Siege im Dezember und Januar der abgelaufenen Saison zustande, sondern auch der Umstand, dass man sich im Ganzen zunehmend ausgeglichener zeigte und die Konkurrenz, teilweise etwas auf den falschen Fuß erwischen konnte. Nicht desto trotz überraschend, fuhr der Achter gerade in dieser Phase, seinen höchsten Sieg mit 6,5 : 1,5, über die ansonsten solide spielenden USG-Spieler der Chemnitzer 3. Vertretung ein. Aussichtsreich, trat man immer noch auf Tabellenplatz vier liegend und weiteren engen Kontakt zur Spitze, einen Monat später die Reise zum Siebenlehner SV an, wurde aber da von den stark abstiegsgefährdeten Erzgebirglern, richtiggehend unter eigener Mithilfe ausgekontert und somit endgültig aller zwischenzeitlich aufgekommenen Aufstiegsflausen entledigt. Das 5 : 3, war jedoch im Prinzip zugleich die letzte von insgesamt vier Niederlagen, denn danach folgte allein noch ein mehr als friedfertiges 4 :4 mit den Bernsbachern und das allerdings sehr unrühmliche 0 : 8 in Ehrenfriedersdorf zum Saisonabschluss. Geschuldet der kurzfristigen Absage auf Grund der eigenen schlichtweg schnell zu vergessenden Unmoral, wenigstens selbst ein Rumpfteam noch auf die Beine zu bringen, darf dies einfach nicht noch einmal praktiziert werden und sollte alle Betreffenden, immer an der eigenen Schachehre packen. Der Schlussrang in der Tabelle auf Platz fünf, mit ausgeglichenem Punktekonto von 9:9 Mannschaftszählern und soliden 34,5 Brettpunkten, überdeckt das Fazit sicherlich angenehm, wobei aber jeder Einzelne, bei weitem noch ordentliche Reserven nach oben hatte und es hier und da mit Sicherheit, keineswegs optimal lief. Fast uneingeschränkt positiv zurücklehnen, kann sich da wohl nur Thomas Drauschke, mit seinem Klasseresultat von sechs Punkten in acht Partien und das ohne jede Niederlage und ähnliches trifft auch noch mit Abstrichen, auf Teamkollege Jens Becher (3 aus 4) und die beiden Ersatzleute Dimitrij Gretschischnikow (2 aus 2) und Rainer Bermann (2 aus 3) zu, welche allerdings auch nur bei weit weniger als der Hälfte aller Spieltage, ihr Können zeigen konnten. Erschreckend schwach hingegen das Abschneiden von Stammersatz Dietmar Nötzel, welcher es gerade mal auf ein halbes Pünktchen, bei seinen fünf Einsätzen brachte und ähnliches sieht es in leicht abgeschwächter Form, sicherlich auch das Spitzenbrett Sven Weigand (3 aus 8), nicht nur im nachhinein von sich selbst. Genug Motivation und Anspruch also, für das neue Wettkampfjahr der Glauchauer Schachfreunde und dies sind dann die namentlich folgenden Akteure, welche es zumindest gleich gut, ja vielleicht noch etwas besser angehen wollen. An den Brettern eins bis vier mit ihrer DWZ, sitzen mit Sven Weigand (1999), Peter Nagorny (1928), Jens Becher (2017) und Lutz Köhler (1873), hier die gleichen Spieler, wogegen es dahinter mit Thomas Drauschke (1750) an Position fünf, Jörg Pumpa (1727) sechs, Dietmar Nötzel (1618) sieben und Knut Ludwig (1558) acht, doch ein paar Veränderungen geben wird. Grund dafür, die gesundheitliche Pause von Ralf Wegner als Stammspieler und der eigentlich erwartete Einsatz des Nachwuchsstar Dimitrij Gretschischnikow, der aber an der Spitze der 2. Mannschaft stehen wird; als auch die Nichtberücksichtigung, des nach wie vor noch inaktiven Spitzenspieler Steffen Köhler. Rein gefühlsmäßig scheint der Stamm diesmal nicht so gut besetzt, aber mal sehen was damit, letztendlich Mann gegen Mann, auszurichten ist. Angehen kann man das Ganze in heimischen Gefilden, wobei der Heimauftakt von 3 : 5 von vor zwölf Monaten, gegen die inzwischen eine Klasse höher spielenden Zwickauer, kein Maßstab werden sollte. Mit dem SAXONIA Team aus Bernsbach, kommt der Tabellenvierte des Vorjahres, in die Räume an der Meeraner Strasse und diesmal dürfte es nicht so einfach zu einer Punkteteilung, wie zuletzt kommen. Sicherlich jedoch, wäre man auf beiden Seiten allerdings einem Unentschieden keineswegs abgeneigt, aber natürlich ist auch hier wie da, das Optimum von zwei Zählern erst einmal anvisiert. Wie stark oder schwach die Teams zu Saisonbeginn sind, wird sich dann aber wohl schon in diesen ersten Wettkampfstunden zeigen und so dürfte alle am Ende bereits wesentlich klüger sein. Auf Seiten der Glauchauer Gastgeber jedenfalls, steht trotz des Ersatz durch Rainer Bergmann für Knut Ludwig am letzten Brett, einen hoffentlich gelungenen Saisonbeginn nichts im Wege und so was hilft dem eigenen Selbstvertrauen allemal. Wer genau bei den Gästen an die Bretter treten wird ist natürlich im Vorfeld nie bekannt, wobei die Einschätzung der Leistungsstärke, auf Grund des heuer so kurz bemessenen Zeitraumes, zwischen der offiziellen Mannschaftsmeldung und dem eigentlichem Punktspielbeginn, zudem kaum theoretische Spielerdatenvergleiche zulassen. Alles offen also und richtig Spannung, für diesen ersten Saisontermin. Nur die bisherige Mannschaftsstatistik, bringt noch etwas Licht ins Dunkle und die sieht wiederum die Hausherren bei fünf Siegen, einem Remis und einer Niederlage, scheinbar klar im Vorteil.

Spielbezirk Chemnitz
1. Bezirksklasse Staffel C   Eisenbahner SV Lok Werdau - GSC II

Nachdem die Zweite des GSC nach mehreren Anläufen nunmehr endlich wieder in die 1. Bezirksklasse aufgestiegen ist, gilt als oberstes Saisonziel, einfach nur das Eine, diese Spielklasse unbedingt zu halten. Mit ziemlicher Sicherheit kein leichtes Unterfangen, auch wenn die Mannschaft sich in den letzten Jahren, spielerisch rundum nach vorn entwickeln konnte. Vor allem moralisch, zeigte man da beim Rückblick aufs Vergangene, ganz klare Stabilität und schon deshalb ist vor der Saison, auch zugleich noch einmal nach der Saison. Das gewachsene Spielerpotenzial und die Auswahl an fast gleich starken Akteuren, egal ob bereits zum Stamm gehörend oder als Ersatz in Wartestellung bereit stehend, half dem Team zum 2. Aufstiegsplatz in der Tabelle der 2. Bezirksklasse Staffel B, des letzten Spieljahres. Dort war man zumindest in der ersten Saisonhälfte, stets auf Augenhöhe mit der Spitze und dazu noch einer völlig weißen Weste behaftet. Höhepunkt während dieser Zeit dabei, der fulminante Auswärtserfolg beim hohen Staffelfavoriten und späteren ersten Aufsteiger, ESV Aue IV mit 5,5 : 2,5. Erst kurz vor Weihnachten, musste man die erste Niederlage hinnehmen und dies trotz eines klar ausschauenden 3 : 5, zudem völlig unnötig, gegen die bis dato mehr als schwache zweite Reihe des SC Reichenbach. Durch die Ende Januar erlittene, allerdings auch verdiente Niederlage des irgendwie seit Jahren stattfindenden Prestigeduell, mit den eigentlich immer spielstarken Plauenern vom SV König V, schien das Saisonziel, dann plötzlich doch in völlig weite Ferne gerückt zu sein. Trotz des zweiten Misserfolges, lies sich die Mannschaft aber zu keiner Zeit, von ihrem unbedingten Aufstiegswillen abbringen und erkämpfte am vorletzten Spieltag, in der Höhle des Löwen der Zwickauer Empor, den notwendigen Aufstiegsrang, beim 4,5 : 3,5 Sieg, eiskalt wieder zurück. Als krönender Abschluss, folgte der sicherlich auch Dank des Gegners leicht heraus gespielte 6,5 : 1,5 Sieg, über die Dritte aus Waldkirchen, wobei mit dem gleichen Ergebnis bereits in Runde fünf, die Crimmitschauer Dritte, herhalten musste. Am Ende hatte man eben allein, doch nur die erwähnten zwei Niederlagen hinzunehmen und beherrschte ansonsten die restliche Gegnerschaft ziemlich sicher. Der Lohn dafür die 18:4 Mannschaftszähler und guten 53 Brettpunkte auf Tabellenrang zwei. Garant für dieses Ergebnis, war sicherlich in erster Linie das gesamte Team selbst, wobei die drei Spieler an den Spitzenbrettern Dietmar Nötzel (3,5 aus 5), Dimitrij Gretschischnikow (7 aus 8)und Lothar Pumpa (7,5 aus 11), unbestritten einen wichtigen Anteil hatten; die Ersatzleute wie Peter Paluch (5,5 aus 7), Jochen Ackermann (1,5 aus 2) und Rainer Bergmann (1 aus 1), aber genau so erwähnt seien, wie fast alle anderen zum Einsatz gekommenen Aktiven, natürlich ebenso. Gut gerüstet geht die Muldenstädter auch mit folgender Stammaufstellung und Wertzahlen, 1- Dimitrij Gretschischnikow (1747), 2- Lothar Pumpa (1621), 3- Rainer Bergmann (1586), 4- Axel Burkhardt (1553), 5- Reinhard Gehrt (1421), 6- Bernd Wollmann (1369), 7- Joachim Karnahl (1403) und 8- Peter Paluch (1281), die neue Herausforderung eine Klasse höher an. Im ersten Vergleich wartet mit dem Bezirksligaabsteiger vom Eisenbahner SV Lok Werdau, allerdings gleich eine fast unlösbare Aufgabe, in der benachbarten Pleisestadt. Immerhin hat man so, erst einmal nichts zu verlieren und kann ganz unbeschwert, die Schachuhren drücken. Zudem erhält wohl jeder Einzelne ein erstes Gefühl, in wieweit auf dieser Ebene das eigene Können schon ausreicht, um erfolgreich zu sein. Ein richtiger Gradmesser also, für die allerdings kaum in Bestbesetzung antreten wollenden Glauchauer Gäste, denn nicht nur das Stammbrett drei fällt auswärts obligatorisch aus, sondern auch noch Teamkollege Wollmann an Position sechs und dazu dann vielleicht auch noch das Spitzenbrett, mit Schachfreund Gretschischnikow. Die Hausherren, werden im Kampf mit den vermeintlichen Außenseiter, nicht nur deshalb, sicherlich kurzen Prozess machen wollen, um die Weichen ihrerseits, gleich von Beginn an in Richtung sofortigen Wiederaufstieg, stellen zu können. Natürlich werden die hiesigen Muldestädter bei ihren neuerlichen Debüt in dieser Spielklasse, trotz alledem das Beste geben, sollten sich aber wohl schon über eine knappe Niederlage freuen und dahingehend dann, auch keine größeren eigenen Vorhaltungen aufkommen lassen, wenn es noch schlimmer kommt. Mal sehen, wie das Ganze nach Wettkampfende, dann wirklich ausschaut.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2009/10   Vereinspokal   09/09-08/10

SPANNENDES POKALFINALE BEIM GSC 1873 ?!,  MIT HAPPYEND FÜR REMSER NAGORNY

Zu exakt 16 Turnieren kam es während der vergangenen zwölf Monate andauernden Vereinspokalgeschichte der Saison 2009/10, unter den bekannten Schnellschachbedingungen und Wertberechnungen. Leider eine recht magere Ausbeute insgesamt, aber sicherlich gab es dafür auch ein paar Gründe, wie die einmonatige Fußball-WM oder der wettermäßig sehr schöne Juli, wenngleich zudem scheinbar das Interesse unter den Mitgliedern, ebenso etwas nachgelassen haben dürfte. Das Wettkampfgeschehen dieser internen Veranstaltungen beim Muldenstädter Klub, beherrschten aber in der abgelaufenen Serie trotz alldem, im Prinzip allein wieder die gleichen zwei Akteure wie ein Jahr zuvor auch, wenngleich der Jungstar Dimitrij Gretschischnikow bei seinen erreichten Zählern von 1870, immer näher an die Großen des Vereins heranrücken konnte und am Ende so nicht unverdient, den Bronzeplatz belegte. Zu den beiden Besten, dem neuen Champion Peter Nagorny aus Remse und dem Gesauer Titelverteidiger Sven Weigand allerdings, fehlten dem Glauchauer auch heuer noch einige Zähler. So brachte es Schachfreund Nagorny auf 1892 Wertpunkte und der erstmalig nur als Vize eingekommene Mannschaftskamerad Weigand, konnte mit 1891 Zähler nur ein winziges Pünktchen weniger verbuchen. Etwas ärgerlich wohl nicht nur für ihn, das der finale Countdown am extra noch einmal öffentlich publik gemachten letzten Augustfreitag, durch mangelndes Ausrichtungsengagement und fehlendes Interesse, einfach ins Wasser fiel. Damit konnte die stetig wechselnde Führungsgeschichte an der Tabellenspitze, zwischen den drei genannten Spielern und vielleicht auch noch Lutz Köhler (1811), bei einer eventuellen dritten Teilnahme, nicht wirklich zu Ende geschrieben werden. Dem Sieger sollte es trotzdem kein schlechtes Gewissen machen, denn schließlich war er Derjenige, welcher mit insgesamt elf Teilnahmen versuchte, der Konkurrenz am Brett so wenig wie möglich aus dem Weg zu gehen. Bei diesmal schon drei gewerteten Turnieren, sollten da auch die beruflich verhinderten Akteure, im Nachhinein keine Widersprüche anmelden. In der Wertung somit auf Rang vier, kam heuer Jörg Pumpa und der Muldestädter, spielte sich immerhin 1764 Punkte aufs Konto ein. Gestartet war er natürlich wie alle anderen Starter auch, mit 1700 Wertpunkten. Ganze sechs Zähler zurück, belegte Thomas Drauschke einen genauso guten fünften Platz in der Endtabelle 2009/10 und damit lies der Niederlungwitzer, bei seinen drei Teilnahmen, den Lichtensteiner Dietmar Nötzel mit 1730, bereits schon etwas klarer hinter sich.  Im Gesamtklassement konnten sich schließlich 14 Schachfreunde platzieren, wogegen noch weitere drei Aktive, bei nur ein oder zwei Teilnahmen ihrerseits, leider außen vor bleiben mussten. Neben den bereits erwähnten letztjährigen Drittplatzierten waren dies dann noch, der einheimische Axel Burkhardt (1707) und der einzige Gast, Ulli Dittrich (1586) aus Niederwiesa.  Die offiziellen Mittelfeldplätze sieben bis zehn, belegten Rainer Bergmann (1687), Frank Thieme (1681), Knut Ludwig (1648) und Lothar Pumpa (1616), worauf besonders die beiden Erstgenannten Kreisstädter, mit ihren erzielten Zählern, schon stolz sein können. Wenngleich am Tabellenende erwartet, zeigten genauso Bernd Wollmann (1581) aus Glauchau, Peter Paluch (1549) aus Meerane, sowie Joachim Karnahl (1540) und Jochen Ackermann (1523) aus der Muldestadt, der Gegnerschaft nicht nur einmal, dass auch sie richtig gutes Schach spielen können. Diese Kunst zeigen, können dann alle Schachfreunde schon bald wieder, denn bereits ab dem 3. September gilt es im Prinzip schon wieder und vielleicht wächst ja in der neuen Spielsaison des Vereinspokalgeschehen, das Interesse bei einigen mehr Mitgliedern des Glauchauer SC 1873, als wie zuletzt gesehen.

Bericht

Chemnitzer SC Aufbau 95  30. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2010  26.06.10

GLAUCHAUS SPITZENQUARTETT, LEIDER DOCH NUR AUF RANG SECHS

Beim 30erJubiläum um den Aufbaupokal im Mannschaftsblitz in Chemnitz, durften die Muldenstädter vom hiesigen Glauchauer Schachclub 1873 einfach nicht fehlen und obendrauf sendete man dann auch die wohl stärksten Blitzspieler des Vereins, an diesem letzten Junisamstag, in das Spiellokal des ausrichtenden Chemnitzer SC Aufbau ‘95. Die Brettreihenfolge losten die Gäste diesmal einfach vor Beginn der Veranstaltung unter sich aus und so traten Ralf Wegner an eins, Peter Nagorny an zwei, Sven Weigand an drei und Jens Becher an vier, der starken achtköpfigen Konkurrenz entgegen. Leider gelang auch heuer, genauso wie im Vorjahr den hiesigen Kreisstädtern bei weitem nicht alles und der Platz sechs unter den insgesamt acht teilnehmenden Teams, entfachte sicherlich letztlich auch keine wahren Jubelstürme. Vielleicht sind die inzwischen in die Jahre gekommenen GSC-Aktiven, der zum Teil erstklassigen Gegnerschaft auch nicht mehr ganz so gewachsen, um an die richtig guten Resultate aus der älteren Vergangenheit, endlich wieder einmal anknüpfen zu können. Zudem ist das Thema Blitzschach im Club, überdies seit Jahren sowieso etwas rückläufig und gerade in diesem Metier, läuft wohl bei den oben platzierten Spitzenvereinen, einfach aktuell weit mehr ab und dies hilft dann schon, beim direkten Uhrenkampf Mann gegen Mann. Die vielfältig angebotenen Internetoptionen hingegen, scheinen dagegen nicht immer der richtige Trainingsausgleich zu sein, aber natürlich gibt es selbst hier ein Für und Wider. Immerhin gelang der Mannschaft vom „Sportpark“, in dem doppelrundig angesetzten Wettkampf, aber wenigstens doch sieben Siege und hierbei auch der eine oder andere nicht erwartete Erfolg, wie zum Beispiel gleich zweimal gegen die zumindest namhaft große USG-Vertretung aus Chemnitz, mit 3:1 und 4:0, sowie das 3:1 gegen die in den letzten Jahren ganz stark auftrumpfenden Lausitzer Zwerge aus Hoyerswerda in der Hinrunde und das erreichte gleiche Resultat im Hinspiel über die erste Reihe der Hausherren. Neben den beiden erwarteten 4:0 Siegen gegen die Zweite der Gastgeber, gab es jedoch genauso klare 1:3 Schlappen, im Kampf mit den Titelverteidiger vom SV Motor Hainichen 1949 und der zweiten Begegnung mit den Hoyerswerdaern, die immerhin auf Rang zwei der Schlusstabelle landeten. Nur knapp hingegen waren die Spielausgänge mit dem viertplazierten SV Eiche Reichenbrand, welche zweimal 1,5:2,5 lauteten und ebenso achtenswert das 2:2 in der Rückrunde, mit den Mannen vom SVM Wilkau-Haßlau, für die es im Endklassement, noch zum Bronzeplatz reichte. Nicht unerwartet hingegen war das Abschneiden der vier Glauchauer untereinander, wo die beiden Gesauer Weigand und Becher an den hinteren beiden Brettern, sogar besonders gut mit der Gegnerschaft mithalten konnten. Gar nur eine einzige Niederlage in seinen 16 Partien leistete sich der Ältere der Beiden und kam so insgesamt auf 13,5 Punkte, womit er zudem der beste Spieler an seinem 3. Brett wurde und dafür Hut ab.
Jens Blitz Aufbau 30. 2010
Mit einem Zähler weniger, konnte sich der amtierende Vereinsmeister, aber wohl genauso anfreunden. Bei 7 bzw. 3,5 Zählern, mussten es hingegen die Vereinskameraden Nagorny und Wegner belassen. Eine Steigerung zum schwachen Vorjahresauftritt war es für die Elite des GSC 1873, als Team jedoch trotzdem allemal, auch wenn die Tabellenplatzierung bei positiven 18:14 Mannschaftszählern und 36,5 Brettpunkten insgesamt, das letztendlich nicht so rüberbrachte. Natürlich wollte man dort ein zwei Plätze weiter oben ankommen, aber es hat halt wieder einmal nicht sein sollen. Glückwunsch den drei erstplazierten Mannschaften, welche es auf 27 (Heinichen), 24 (Lausitzer Zwerge) und 22 Punkte (Wilkau-Haßlau) in ihren 16 Mannschaftssitzungen am Brett brachten und damit nicht nur das nötige Quäntchen Glück mehr als die hiesigen Kreisstädter hatten, sondern eben auch ganz einfach, teilweise die besseren Blitzer, in ihren Reihen hatten. Auf denn zum nächsten Anlauf, bei der dann 31. Auflage dieses Traditionsturnier in der Regierungsbezirkshauptstadt, in knapp einem Jahr.

Vorschau

Chemnitzer SC Aufbau 95  30. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2010  26.06.10

JUBILÄUMSTURNIER, MIT GLAUCHAUER SCHACHFRAKTION

Zum 30jährigen Mannschaftsblitzpokal des Chemnitzer SC Aufbau ’95, dürfen die Mannen der ersten Stunde vom jetzigen Glauchauer Schachclub 1873, natürlich nicht fehlen, auch wenn die Originalbesetzung von 1980, sicherlich nicht mehr an die Bretter im Spiellokal an der Werdauer Strasse, treten kann. Mit wenigstens einem schlagkräftigen Quartett jedoch, möchten die hiesigen Muldenstädter am Samstag, die rund vierzig Kilometer Wegstrecke, unter die Räder nehmen. Wer genau mit von der Partie sein wird, entscheidet sich aber wie meistens, wohl erst ganz kurzfristig zum freitäglichen Vereinsabend. Auf jeden Fall wollen die Beteiligten, dann aber auch die wahrlich schlechte Vorstellung vom letzten Jahr, versuchen vergessen zu machen.  Dazu in Aktion treten, wird man wie die sicherlich zahlreich zu erwartende, starke Gegnerschaft, ab 12.00 Uhr in Chemnitz.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2009/10   Vereinsmeisterschaft   09/09-05/10

JUBILÄUMSTITEL, FÜR GESAUER SCHACHCHAMPION WEIGAND

In gewohnter Art und Weise, gehen die Aktiven des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873 am heutigen Freitag, in ihr Die Meisterwerdung beim hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, benötigte auch heuer wieder neun Monate zum reifen und am Ende konnte nicht unerwartet, erneut Sven Weigand die Titelehren des Vereins entgegen nehmen. Wohl nur beim Remis im Auftaktsmatch gegen den Mannschaftskollegen aus der Ersten, Dietmar Nötzel, schien das Unternehmen des amtierenden Vereinschampion, den zehnten Titel seit Neugründung des Klubs, dabei in Gefahr zu raten. Was jedoch danach folgte war wie schon so oft bei ihm, ein souveränes Figurenspiel auf den 64 Feldern des Brettes. Zwar gab er in seiner letzten Partie auch noch einmal einen halben Zähler gegen Peter Nagorny, dies allerdings in völlig friedfertiger Atmosphäre, ohne jeden Wettkampfstress. Der Lohn somit, waren schließlich sechs Punkte aus sieben Runden im bewährten Schweizer System und einen Zähler Vorsprung, vor dem wiederum zweitplatzierten Glauchauer Lutz Köhler. Die unmittelbare Niederlage des Vize der Saison 2009/10 in Runde fünf, dürfte diesen die Titelträume hierbei dann doch vorzeitig zerstört haben, denn immerhin lag er bis dahin mit völlig weißer Weste auf Meisterschaftskurs. Die zwei weiteren Remisen in den letzten beiden Begegnungen, reichten jedoch wenigstens noch zum besagten Silberrang, wenngleich nur durch die bessere Wertung gegenüber dem anderen Muldenstädter, Jörg Pumpa. Der Überraschungserste von vor zwei Jahren, spielte nach dem zuletzt schwächeren Abschneiden, einen für ihn guten Wettkampf und wurde dafür mit dem 3. Platz belohnt. Gar nicht gut lief es hingegen für den mehrmaligen Exchampion Nagorny, denn der Remser musste schon frühzeitig einige Federn lassen und kam so schließlich nicht über den fünften Rang, bei für ihn mäßigen vier Brettzählern hinaus. Zufrieden kann aber dafür, der einzige Vertreter aus der Nachwuchsabteilung des Vereins, Dimitrij Gretschischnikow drein schauen, der mit 4,5 Punkten zwar den undankbaren 4. Platz einnahm, aber zugleich als bester Junior ausgezeichnet wurde. Einen halben Zähler hinter ihm, tummelten sich dann gleich zwei Senioren auf den Rängen sechs und sieben, wobei der Ältere der beiden Einheimischen, Lothar Pumpa, jedoch die klar bessere Wertung, gegenüber Axel Burkhardt aufzuweisen hatte. Doch nicht nur dem Duo aus der „Altmännerriege“ gilt ein Lob, sondern ganz besonders auch noch dem absoluten Oldie im Feld, Joachim Karnahl auf Rang elf. Der Dauerbrenner zog vor allem in der ersten Hälfte des Turniers, so manch höher eingeschätzten Spieler wie den bereits erwähnten Exchampion Nagorny oder auch Schachfreund Nötzel, ganz gehörig den Zahn, bei seinen Überraschungssiegen Anfang des neuen Jahres. Leider ging ihm dann zum Schluss hin, doch etwas die Puste und zugleich das nötige Glück aus und so blieb es bei den bis dahin erkämpften 3,5 Zählern. Somit konnten sowohl die eigenen Mannschaftskameraden aus der zweiten Reihe, Knut Ludwig und Rainer Bergmann mit vier Punkten, als auch der Niederlungwitzer Thomas Drauschke (3,5), welchem der Jahrgangsälteste bereits in Runde eins einen halben Punkt abnehmen konnte, noch an ihm vorbeiziehen. Währenddessen sowohl der Niederlungwitzer und auch der Glauchauer Rückkehrer mit ihren Abschneiden auf den Plätzen acht und neun, sicherlich zufrieden sein konnten, zeigte der Stammsechser aus Niederlungwitz, bei weitem nicht sein Können, wie in der in den Punktspielen der 2. Landesklasse. Nahtlos schlecht, wie bereits im Vorjahr, lief es auch bei Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, der mit schmeichelhaften 3,5 Zählern, diesmal auch plazierungsmäßig, dafür mit dem 12. Platz im Schlussklassement, bestraft wurde. Punktgleich dahinter, folgte nur noch der hiesige Reinhard Gehrt und auf den ansonst erwarteten Ränge 14 bis 17, die beiden Glauchauern Bernd Wollmann (3) und Jochen Ackermann (2,5), der Meeraner Peter Paluch (2,5) und letztlich das Schlusslicht der Tabelle, Günter Höppner, welcher bei seinem 1,5 Punkten, jedoch ebenso wenig ohne Punkte blieb. Bereits im Vorfeld dieser Meisterschaftssaison, mussten dagegen die an 15 und 16 gesetzten Nummern, Peter Paluch aus Weidensdorf und der zweite Meeraner im Verein, Enriko Wagner, kurzfristig ihre Teilnahme noch absagen. Im Nachhinein gesehen, waren die Wettkämpfe zwischen September 2009 und Mai 2010, sicherlich wieder der vereinsinterne Höhepunkt und daran sollten sich einfach noch mehr Mitglieder beteiligen. Dies gilt sowohl für die gesamte Spitze des Klubs im Sportpark der Muldenstadt, als auch für die immer noch zu gering erscheinende Breite an hoffnungsvollen Nachwuchsspielern. Für alle gilt ja nach wie vor, nur der richtige Kampf Mann gegen Mann am Brett selbst, stärkt das eigene Bewusstsein und bringt einem auch vom Spielniveau her, einfach noch mehr weiter, als jedes Theoriebuch. Also dann, auf ein Neues in der Saison 2010/11.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspokalspiele   Vorrunde - 02.05.10

GASTGEBERROLLE, LEIDER KEIN BONUS ZUM WEITERKOMMEN

Am ersten Sonntag im Mai, herrschte für die sächsischen Schachteams erstmals Pokalatmosphäre an den Wettkampfbrettern der insgesamt sechs Vorrundengruppen mit jeweils sechs Mannschaften. Im Jubiläumsjahr der XX. Meisterschaft bewarb sich auch wieder der hiesige Glauchauer SC 1873, für ein Ticket in die Zwischenrunde. Heuer zwar nur mit einem Vierer, aber dieser konnte zumindest an den Heimbrettern sein Schnellschachkönnen zeigen.

Gruppe 5 (Glauchauer SC 1873) - GSC

Diese Gruppe fünf im Sportpark der hiesigen Muldestadt, entpuppte sich letztlich als doch ziemlich ausgeglichene Pokalrunde, auch wenn am Ende mit den beiden Erstplatzierten aus Oelsnitz und Crimmitschau, zwei Quartetts souverän in die Ende Mai stattfindende Zwischenrunde einzogen. Dahinter kämpften zumindest drei weitere Teams auf Augenhöhe, wobei schließlich die Zweite des Zwickauer SC, Dank ihres 3 : 1 Sieges in der letzten Runde des Tages, die gastgebenden Glauchauer aus den Rennen werfen konnten. Diese hatten in der Aufstellung mit Sven Weigand an eins, Jens Becher an zwei, Peter Nagorny an drei und Dietmar Nötzel an vier, sich natürlich ebenso das Weiterkommen vorgestellt. Mit der unglücklichen Auftaktniederlage von 1,5 : 2,5, gegen die altbekannten Kämpen des Post-SV aus der benachbarten Pleisestadt jedoch, begann bereits eine Art Leidensweg für die Hausherren. Es folgte eine ähnlich vermeidbares Nullmannschaftsergebnis in gleicher Höhe, gegen den favorisierten SV Neu-Oelsnitz aus der 1. Landesklasse und auch beim 2 : 2 vor der Mittagspause im Kampf mit den Spielern des VSC Plauen, hätte einfach mehr kommen müssen. Trotz dieses zwischenzeitlichen vorletzten Tabellenplatzes, hatten die heimischen Muldestädter dennoch ihre Chancen zum Weiterkommen, da auch die Zwickauer bereits unerwarteter Weise, einen wichtigen Zähler gegen die Außenseiter des TSV Lichtentanne, haben abgeben müssen. Der folgende 3,5 : 0,5 Kantersieg über eben diesen Gegner, eröffnete letztlich den Glauchauern noch einmal die Möglichkeit auf den zum Weiterkommen, so wichtigen dritten Rang im Endklassement dieser Staffel. Zwar trotzten die Trabantstädter in der gleichen Runde, den damit allerdings bereits qualifizierten Bezirksligisten aus Crimmitschau, einen weiteren Mannschaftszähler ab und hielten damit bei vier Punkten in der Tabelle, doch mit einem Erfolg ihrerseits über diese Zwickauer, hätten die Gastgeber das Ganze dennoch für sich korrigieren können. Die bereits erwähnte klare Niederlage jedoch, besiegelte das bedauerliche Ausscheiden des ansonsten rundum gelobten Ausrichters. All dass, war den beiden bestens aufgelegten Qualifikanten an der Spitze egal und so trennten sich diese Kontrahenten, zum Schluss hin auch friedlich mit 2 : 2, an den vier Brettern.  Mit 3 : 7 Mannschaftspunkten und 9,5 an den einzelnen Brettern, musste der GSC sogar noch die VSC-Spieler aus der 1. Landesklasse, an sich vorbeiziehen lassen und belegten somit einen doch für sie, sicherlich enttäuschenden fünften Platz in dieser Vorrundengruppe. Allein die Lichtentanner (1:9/5,5) konnte man so noch in Schach halten, währenddessen ganz oben jeweils 8 : 2 Punkte, für den SV Neu-Oelsnitz mit 13,5 Brettzählern und Post-SV Crimmitschau mit 1,5 Zählern weniger, im Schlussklassement standen. Als bereits erwähnter Drittqualifizierter, brachte es da der Zwickauer SV II auf 6 : 4 Mannschaftszähler, bei 11 Brettpunkten und der Vogtländische SC Plauen 1952 (4:6/8,5), wurde letztendlich undankbarer Vierter. Als erfolgreichster Brettspieler präsentierte sich nicht ganz unerwartet der Oelsnitzer Siegfried Landgraf an Position drei, mit 4,5 Punkten in fünf Partien. Aus den Reihen der Hausherren, machte es Schachfreund Becher an zwei, auch nicht ganz schlecht und kam so, genau wie der Crimmitschauer Frank Müller an eins, auf vier Brettpunkte. Für die restlichen Glauchauer Spieler, reichte es beim Remser Nagorny nur zu 2,5 Zählern und gar nur 1,5 Punkte erspielten sich die Teamkollegen Weigand und Nötzel. Gerade für den ansonsten starken Gesauer Spitzenakteur, mit Sicherheit eine herbe Angelegenheit, auch wenn das nötige Quäntchen Glück für ihn, diesmal auch einfach nicht zugegen war.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspokalspiele   Vorrunde - 02.05.10

MAI BESCHERT SCHACHSPIELERN POKALFLAIR

Am Sonntag beginnt die XX. Sächsische Pokalmannschaftsmeisterschaft mit der Vorrunde ihre aktuelle Saison. Auch im Jubiläumsjahr ist der Glauchauer Schachclub 1873, hierbei mit von der Partie, auch wenn der hiesige Verein diesmal nur ein Quartett ins Rennen schicken wird. Mit der eher ungewollten Kräftebündelung ist das Ziel natürlich das Erreichen der Zwischenrunde, in diesem Wettbewerb unter Schnellschachbedingungen mit insgesamt 36 gemeldeten Mannschaften. Beginn ist innerhalb der sechs ausgelosten Staffeln, jeweils 9.00 Uhr vor Ort.

Gruppe 5 (Glauchauer SC 1873) - GSC

Erneut fungieren die Glauchauer als Gastgeber ihrer Gruppe 5, in welcher auch heuer wieder sechs Teams den Kampf um die zum Weiterkommen notwendigen ersten drei Plätze aufnehmen. Sicherlich wird es hierbei im Spiellokal an der Meeraner Strasse vielleicht nicht nur wegen der angekündigten sommerlichen Temperaturen, heiß hergehen. Erste Anwärter auf den Staffelsieg dürfte der SV Neu-Oelsnitz und der VSC Plauen 1952 sein, welche beide in der 1. Landesklasse ihre diesjährigen Mannschaftspunktspiele bestritten haben. Aber auch die Hausherren selbst, welche gerade in den angesetzten 30-Minutenpartien schon so manche Pokalzeit den höherklassigen Gegnern ihre Grenzen aufzeigen konnten, sollten als einziger Vertreter aus der 2. Landesklasse, ein gehöriges Wort ganz oben mitreden dürfen. Nach einigen Jahren der Abstinenz trifft man zudem endlich wieder einmal auf den bestens bekannten benachbarten Bezirksligisten Post-SV Crimmitschau, welcher sicherlich nicht zu unterschätzen sein dürfte. In der gleichen Liga spielt derzeit auch die Zweite des Zwickauer SC, welcher aber wohl nicht ganz so stark wie die Pleisentaler einzuschätzen sind. Vervollständigt wird das Sechserfeld dann noch durch den TSV Lichtentanne, welcher damit die 1. Bezirksklasse des Chemnitzer Spielbezirkes vertritt. Besonders für dies so genannten Randzwickauer wohl nur, den Anderen hin und wieder mal ein Bein zu stellen, ansonsten dürften sie wohl nur mit Außenseiterchancen, in den Sportpark der hiesigen Kreisstadt anreisen. Natürlich jedoch zählen aber auch in dieser Pokalzeit, erneut so genannte eigene Gesetze, die dann immer für Überraschungen gut sind. Die kurzfristige Brettbesetzung und die bereits erwähnte verkürzte Bedenkzeit tun dazu ebenso noch das ihre und gerade darum ist diese Wettkampfform eine willkommene Herausforderung für alle Beteiligten, schon seit Jahren. Mal sehen also, was sich am Ende an den Brettern, diesmal wirklich ergibt.

Bericht

JSVB Spielbezirk Chemnitz   Saison 2009/10   Mannschaftspokalpiele AK u14   Vorrunde - 01.05.10

JUNGES GSC-QUARTETT, IM POKAL AUSGESCHIEDEN

Gruppe 2 (SVM Wilkau-Haßlau) - GSC

Beim diesjährigen JSBS-Pokal der Altersklasse U14 war der Nachwuchsvierer des Glauchauer Schachclub 1873, am Ende chancenlos. Trotz optimistischer Prognose im Vorfeld dieser Vorrundengruppe 2, beim gastgebenden SV Muldental Wilkau-Haßlau, vielleicht den zum Weiterkommen, notwendigen vierten Platz belegen zu können, reichte es letztlich leider nur zum letzten Rang im sechsköpfigen Starterfeld. Schnell zeigte sich auch wer hier die klaren Überflieger werden sollten, denn sowohl das Team des TuS Coswig 1920, als auch das der USG Chemnitz, war der restlichen Konkurrenz haushoch überlegen. In der Aufstellung mit Bastian Benecke, Kevin Wenke, Paul Spitzner und Erik Spitzner waren die hiesigen Muldestädter aber allein schon anhand ihrer DWZ, auch den anderen drei anwesenden Mitkonkurrenten, im Prinzip unterlegen. Trotzdem schlug man sich recht achtbar, auch wenn der eine Mannschaftszähler bei insgesamt fünf Brettpunkten, dies nicht unbedingt voll widerspiegelte. Zumindest zeigte das Quartett in der letzten Runde beim mehr als verdienten 2 : 2 gegen die Erzgebirgler aus Annaberg-Buchholz, wozu man schon fähig ist. Überfordert waren die Glauchauer im Prinzip nur gegen beiden Erstplatzierten in den Runden drei und vier, mit den klaren Niederlagen in Höhe von 4 : 0 durch die Coswiger und dem 3 : 1 der Chemnitzer, wobei hier der eine eigene Brettpunkt an Position eins, auch nur kampflos zustande kam. Dagegen hatte die junge GSC-Truppe bei den restlichen zwei 1 : 3 Ergebnissen in den Begegnungen eins und zwei gegen den Siebenlehner SV und gleichwohl auch gegen die Gastgeber selbst, vielleicht auch etwas Pech. Bei konzentrierter Spielweise aller Akteure, wäre hier gewiss noch ein wenig mehr möglich gewesen. Für die notwendigen vier Tabellenpunkte zur Qualifikation in die Zwischenrunde allerdings, hätte es wohl trotzdem kaum gelangt. Überraschend gut präsentierte sich an diesem Pokaltag das Spitzenbrett der angereisten Kreisstädter mit Schachfreund Benicke, der immerhin drei Siege in seinen fünf Partien, verzeichnen konnte. Nicht ganz so gut lief es hingegen bei den anderen drei Teamkollegen, welche einen Punkt durch Spitzner, P. an Position drei und jeweils einen halben Zähler durch Wenke und Spitzner E. an den Brettern zwei bzw. vier, holen konnten. Sollte diese Großteils noch aus U12-Aktiven bestehende Mannschaft in einem Jahr erneut das Pokalgeschehen wahrnehmen, dürfte die nächste Runde für sie, aber bereits schon ein echtes Thema sein. Für den Augenblick jedoch gelten die besten Wünsche auch von Seiten der unterlegenen Glauchauer, den Qualifikanten aus Coswig als 1. mit 10 MP und 17,5 BP, Chemnitz (2./8/13,5), Wilkau-Haßlau (3./5/10) und Siebenlehn (4./4/8).

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JSVB Spielbezirk Chemnitz   Saison 2009/10   Mannschaftspokalpiele AKu14  Vorrunde - 01.05.10

KREISSTÄDTER NACHWUCHS ZUM POKALFIGHT, AN DIE MULDE EIN STÜCK FLUSSAUFWÄRTS

Gruppe 2 (SVM Wilkau-Haßlau) - GSC

Nachdem man im Vorjahr nicht am Start war, schickt der Glauchauer Schachclub 1873 diesmal wieder ein Pokalteam in der Altersklasse U14, mit an den Start. Sozusagen als Vorreiter der beginnenden Pokalsaison einen Tag später bei den Männern, sind für die diesjährige Vorrunde, 24 Teams aus dem Freistaat gemeldet und in vier regionale Gruppen zugelost wurden. Am Samstag ist es letztlich dann soweit, um die notwendigen Partien zu absolvieren. Dies bedeutet für die junge Garde aus der hiesigen Muldestadt, im bekannten Wilkau-Haßlauer Ärztehaus, an die Bretter zutreten. Natürlich ist man hierbei wohl nur krasser Außenseiter im Kreise solch klangvoller Vereinsnamen, gerade im Jugendbereich, wie der des gastgebenden SVM oder der USG Chemnitz. Dazu kommen dann noch die Viererteams aus Annaberg-Buchholz, Siebenlehn und Coswig, welche dann aber im Kampf gegeneinander, schon auch mal eine Beute der Glauchauer werden könnten. Für die zum Finale notwendigen Platzierungen eins und zwei in dieser Sechserstaffel, dürften dagegen aber nur die favorisierten Topteams des SVM und der USG, das nötige Spielerpotenzial haben. Trotzdem sind natürlich auch diese, gegen gewisse Pokalüberraschungen nicht gefeit und das Schachspiel selbst sollte jeden Beteiligten, am Brett einfach während des Wettkampfes immer wieder fesseln und Spaß machen. Schließlich ist ein jedes Hobby, einfach nur die schönste Nebensache der Welt und Erfolg bzw. Niederlage, geht dabei ständig mit einher.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 18.04.10

ASCHEWOLKE TRÜBTE NUR BEI GLAUCHAUS ERSTER, DEN SAISONAUSKLANG DER SCHACHSPIELER

Mit der neunten Runde fand die Punktspielserie 2009/10, bei den Schachteams des Freistaates, am vergangenen Sonntag ihren Abschluss. Von den zwei Wettkampfmannschaften des hiesigen Glauchauer SC 1873, war allerdings leider nur ein Vertreter an den Brettern zu finden, da deren Erste unter akuten Aufstellungsproblemen passen musste. Wenigstens zeigte sich dafür die zweite Reihe im heimischen Spiellokal des Sportparks aktiv und noch dazu sehr erfolgreich.

2. Landesklasse Staffel C  
BSV Ehrenfriedersdorf - GSC I   8 : 0

Erstmals seit Neugründung des Vereines, musste der GSC I ein Mannschaftspunktspiel, aus personellen Gründen ganz kurzfristig absagen. Sicherlich machten sich die Muldenstädter damit trotzdem nicht gerade beim gastgebenden BSV Ehrenfriedersdorf beliebt, auch wenn dieser dadurch zum leichten Doppelpunktgewinn kam und dazu noch ganze acht Brettpunkte gutgeschrieben bekam. Noch mehr dürfte dieses kampflose 0 : 8, bei der restlichen Staffelkonkurrenz aufgestoßen haben. Wenigstens entstand da dann aber keine Wettbewerbsverzerrung, um die entscheidenden Platzierungen unmittelbar an der Spitze bzw. am Ende der Schlusstabelle und den damit verbundenen Auf- und Abstieg. All diese Tatsachen wurmten die Verantwortlichen des Glauchauer Klubs aber insgeheim schon etwas und so waren auch die meisten der Kreisstädter selbst, nicht gerade glücklich mit dieser Situation. Anderseits bedeutete diese ob nunmehr gewollte oder ungewollte Niederlage, jedoch allein den Verlust von zwei Tabellenrängen für das Team des GSC, welches damit im Endklassement auf Platz fünf mit 9 : 9 Mannschaftszählern zu finden ist und bei seinen zuvor guten 39 Brettpunkten verharrt. Ein erstes Saisonfazit sollte aber trotzdem zunächst das Positive sehen und dies ist nun mal das souveräne Halten dieser Klasse. Das Wie spricht dabei nochmals für die Mannschaft selbst, welche fast schon mit minimalsten Aufwand, ihr ausgegebenes Ziel vor Beginn dieser Punktspiele, mehr als vorzeitig erreichen konnte. Im Nachhinein gesehen, hat man da wohl sogar nie geglaubte, mögliche Aufstiegschancen leichtfertig vergeben. Hinterher ist man jedoch sowieso immer klüger und vor allem der wiederum erfolgreichste Akteur im Team der Muldenstädter, Thomas Drauschke an Stammposition sieben, braucht sich da keinerlei Vorwürfe zu machen. Seine zweite ungeschlagene Saison in Folge, lief einfach mit sechs Punkten in acht Begegnungen optimal für den Niederlungwitzer. Genauso gut war zwar auch der Glauchauer Jens Becher an drei mit seinen 75 Prozent, aber leider zeigte sich der Spitzenspieler, wie vorangekündigt nur viermal seinen Gegnern. Trotz allen Spekulationen also, hat die Mannschaft insgesamt überzeugt und kann zufrieden auf das Erreichte zurückblicken. Beste Wünsche den glücklichen Aufsteiger aus Zwickau vom dortigen Schachclub und den beiden Absteigern, der SG Adelsberg und dem SV Markneukirchen, für eine schnelle Rückkehr in diese 2. Landesklasse.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
GSC II - SG Waldkirchen III   6,5 : 2,5

Nichts dem Zufall überlassen, wollte die Zweite der Glauchauer und so brachte man ohne Rücksicht auf Verluste in Richtung der Personalprobleme bei der eigenen Ersten, den Stammachter an die Bretter, um den so wichtigen Tabellenplatz zwei dieser Staffel, dann endgültig auch abzusichern. Zwar erwartete man mit dem SG Waldkirchen III durchaus keinen starken Gegner an den eigenen Brettern, aber gerade gegen die Vogtländer, hatten so einige Spieler der Hausherren, in der Vorjahrespartie so ihre eigenen Unannehmlichkeiten, noch gut in Erinnerung. Die Gäste schienen den Hausherren es daher diesmal etwas leichter machen zu wollen und reisten mit nur sechs Aktiven an. Die zwei kampflosen Zähler der Bretter eins und zwei durch Dietmar Nötzel und Dimitrij Gretschischnikow, konnten jedoch trotzdem erst gut 30 Minuten später, als der schnelle erste Sieg am letzten Brett, ins Spielprotokoll eingetragen werden. Für den einzigen Ersatz aus Glauchauer Sicht, Peter Paluch war es zudem eine ziemlich leichte Aufgabe gegen seine junge Gegenspielerin, mit einem Matt das 1:0 vorzulegen. Nach einer Stunde stand es so dann also auch mit den anderen beiden Punkten, bereits 3:0 und der Aufstieg des GSC war irgendwo schon greifbar. Der sich andeutende weitere volle Brettzähler nur eine knappe halbe Stunde später an Position sieben, mit dem finalen Mattzug vom Oldie Joachim Karnahl, verstärkte dieses Gefühl nur noch um so mehr. Fast logisch im Sinne des einzig angestrebten Doppelpunktgewinnes der Muldestädter, gab es kurz darauf zwei mehr oder weniger friedliche Remisen an den Brettern fünf bzw. vier für die Gastgeber. Dabei hatte sowohl Bernd Wollmann, als auch Teamkollege Axel Burkhardt ihre Partie sicher im Griff und waren einen möglichen Sieg sicherlich weit näher, als die beiden Waldkirchener Gegenüber. Angesichts der nunmehr wirklich gefallenen Entscheidung in dieser Begegnung, trennten sich nur wenig später auch die Akteure an den Positionen sechs und drei, ohne ihre Partien richtig ausgekämpft zu haben, einvernehmlich mit einer Punkteteilung. Für die beteiligten Glauchauer Reinhard Gehrt und Lothar Pumpa sicherlich keine so schlechte Sache, hatten diese doch augenscheinlich minimal schlechtere Stellungen auf dem Brett. Trotzdem waren auch ihre Partieausgänge wahrlich nicht unverdient und somit stand das 6 : 2 Endergebnis für ihren Klub, auch zu keiner Zeit irgendwie in Frage. Am grünen Tisch kam zu den sechs  Brettpunkten dann im Nachhinein sogar noch ein halber Zähler dazu, weil der vogtländische Spieler an Position drei, hätte an zwei aufgestellt werden müssen. Schließlich war dieser letzte Schachsonntag der Saison dann auch bereits nach nur gut 130 Minuten Wettkampfatmosphäre, wieder vorbei. Mit diesem überlegenen Erfolg der Gastgeber über die in Unterzahl überforderten Vogtländer aus Waldkirchen, sicherten sich die Glauchauer letztlich nicht nur klar den zweiten Tabellenplatz, sondern vor allem den viel umjubelten Aufstieg in die 1. Bezirksklasse. Garant für die 18 : 4 Mannschaftszähler bei 53 Brettpunkten, war die nie ausgegangene Moral unter all den eingesetzten Spielern, welche selbst unnötige Rückschläge immer wieder wegsteckten. Als erfolgreichster Glauchauer präsentierte sich hierbei zudem gerade die aufstrebende junge Generation, in Form von Schachfreund Gretschischnikow, der mit acht Zählern in neun Begegnungen überzeugen konnte. Stellvertretend für die vielen Ersatzspieler sei hierbei aber auch noch der Meeraner Teamkollege Paluch erwähnt, welcher bei seinen sieben Einsätzen am Brett und 5,5 erzielten Punkten, sogar total unbesiegt blieb. Ein herzlicher Glückwunsch zum Staffelsieg geht natürlich genauso nach Aue, wo sich die Fünfte des ESV, knapp behauptete und damit desgleichen wie die hiesigen Kreisstädter, in der nächsten Saison eine Klasse spielen werden.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 18.04.10

SAISONABSCHLUSS, FÜR DIE SCHACHTEAMS DES FREISTAATES

Zum finalen Spieltag kommt es am Sonntag in den sächsischen Schachligen, somit müssen auch die beiden Wettkampfteams des Glauchauer SC 1873, noch einmal auf Punktejagd gehen. Austrudeln lassen können die Saison 2009/10, die Spieler der Ersten hierbei  an fremden Brettern, währenddessen die Vereinskollegen der Zweiten  zu hause, das Ganze voll konzentriert angehen müssen.

2. Landesklasse Staffel C   BSV Ehrenfriedersdorf - GSC I

Das wichtige Ziel des Klassenerhaltes lange erreicht, fährt Glauchaus 1. Vertretung völlig entspannt zum punktgleichen Tabellennachbarn nach Ehrenfriedersdorf. Selbst die Ausfälle der so erfolgreichen Stammbretter drei und sieben, kann man somit sicherlich mehr als verschmerzen. Zwar dürften die Gäste angesichts der nicht zu schwächenden eigenen Zweiten, mit einigen Aufstellungsproblemen belastet sein, sollten aber trotzdem noch versuchen, wenigstens alles dafür zutun ihren Achter voll zu bekommen. Mal sehen wie dies letztlich dem               GSC-Mannen gelingt, wobei sich dann jeder Einzelne sowieso, seinen eigenen Spiel widmen kann. Mit einer mannschaftliche Punkteteilung, wären die Muldestädter hierbei sicherlich schon zufrieden und auch eine knappe Niederlage tut wohl nur der Statistik selbst weh. Ist abzuwarten in wieweit die Gastgeber noch einmal motiviert sind, den derzeitigen vierten Platz der Glauchauer, am Ende vielleicht doch lieber selbst einnehmen zu können. Ganz so grosser Ehrgeiz, herrscht hingegen bei den Gästen bereits vor dem ersten Zug, sicherlich weit weniger.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SG Waldkirchen III

Die machbaren und zum Aufstieg unbedingt notwendigen zwei Mannschaftszähler vor Augen, hat die zweite Reihe der Muldestädter. Als Gegner reisen dazu die Vogtländer aus Waldkirchen an und gegen die Dritte der dortigen SG, gab es zudem in den bisherigen zwei Vergleichen, auch zwei Siege. Trotzdem gilt es noch einmal alle Konzentration walten zu lassen, um keine böse Überraschung am Ende dieses Sonntages zu erleben. Eigentlich sollten die Hausherren den Gästen in allen Belangen überlegen sein und mit dem nötigen gesunden Selbstvertrauen, am Ende den Doppelpunktgewinn dann sicher in den Händen halten. Auf keinen Fall will man bei den Glauchauern jedoch ähnliches wie vor Jahresfrist erneut erleben, als sich die Waldkirchener der drohenden Klatsche erwehrten und schließlich mit viel Glück, nur ein knappes 3,5 : 4,5 zuliessen. Selbst dieses Minimalziel reicht dem GSC heuer allerdings zum dann hoffentlich viel umjubelten zweiten Tabellenrang, womit das Team 2010/11 in der 1. Bezirksklasse an den Start gehen darf. Der geplante Einsatz der gemeldeten Stammformation, muss den Weg dorthin, ganz einfach ebnen.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 18.04.10

ASCHEWOLKE TRÜBTE NUR BEI GLAUCHAUS ERSTER, DEN SAISONAUSKLANG DER SCHACHSPIELER
 

Mit der neunten Runde fand die Punktspielserie 2009/10, bei den Schachteams des Freistaates, am vergangenen Sonntag ihren Abschluss. Von den zwei Wettkampfmannschaften des hiesigen Glauchauer SC 1873, war allerdings leider nur ein Vertreter an den Brettern zu finden, da deren Erste unter akuten Aufstellungsproblemen passen musste. Wenigstens zeigte sich dafür die zweite Reihe im heimischen Spiellokal des Sportparks aktiv und noch dazu sehr erfolgreich.

2. Landesklasse Staffel C  
BSV Ehrenfriedersdorf - GSC I   8 : 0

Erstmals seit Neugründung des Vereines, musste der GSC I ein Mannschaftspunktspiel, aus personellen Gründen ganz kurzfristig absagen. Sicherlich machten sich die Muldestädter damit trotzdem nicht gerade beim gastgebenden BSV Ehrenfriedersdorf beliebt, auch wenn dieser dadurch zum leichten Doppelpunktgewinn kam und dazu noch ganze acht Brettpunkte gutgeschrieben bekam. Noch mehr dürfte dieses kampflose 0 : 8, bei der restlichen Staffelkonkurrenz aufgestossen haben. Wenigstens entstand da dann aber keine Wettbewerbsverzerrung, um die entscheidenden Platzierungen unmittelbar an der Spitze bzw. am Ende der Schlusstabelle und den damit verbundenen Auf- und Abstieg. All diese Tatsachen wurmten die Verantwortlichen des Glauchauer Klubs aber insgeheim schon etwas und so waren auch die meisten der Kreisstädter selbst, nicht gerade glücklich mit dieser Situation. Anderseits bedeutete diese ob nunmehr gewollte oder ungewollte Niederlage, jedoch allein den Verlust von zwei Tabellenrängen für das Team des GSC, welches damit im Endklassement auf Platz fünf mit 9 : 9 Mannschaftszählern zu finden ist und bei seinen zuvor guten 39 Brettpunkten verharrt. Ein erstes Saisonfazit sollte aber trotzdem zunächst das Positive sehen und dies ist nun mal das souveräne Halten dieser Klasse. Das Wie spricht dabei nochmals für die Mannschaft selbst, welche fast schon mit minimalsten Aufwand, ihr ausgegebenes Ziel vor Beginn dieser Punktspiele, mehr als vorzeitig erreichen konnte. Im Nachhinein gesehen, hat man da wohl sogar nie geglaubte, mögliche Aufstiegschancen leichtfertig vergeben. Hinterher ist man jedoch sowieso immer klüger und vor allem der wiederum erfolgreichste Akteur im Team der Muldestädter, Thomas Drauschke an Stammposition sieben, braucht sich da keinerlei Vorwürfe zu machen. Seine zweite ungeschlagene Saison in Folge, lief einfach mit sechs Punkten in acht Begegnungen optimal für den Niederlungwitzer. Genauso gut war zwar auch der Glauchauer Jens Becher an drei mit seinen 75 Prozent, aber leider zeigte sich der Spitzenspieler, wie vorangekündigt nur viermal seinen Gegnern. Trotz allen Spekulationen also, hat die Mannschaft insgesamt überzeugt und kann zufrieden auf das Erreichte zurückblicken. Beste Wünsche den glücklichen Aufsteiger aus Zwickau vom dortigen Schachclub und den beiden Absteigern, der SG Adelsberg und dem SV Markneukirchen, für eine schnelle Rückkehr in diese 2. Landesklasse.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
GSC II - SG Waldkirchen III   6 ,5 : 1,5

Nichts dem Zufall überlassen, wollte die Zweite der Glauchauer und so brachte man ohne Rücksicht auf Verluste in Richtung der Personalprobleme bei der eigenen Ersten, den Stammachter an die Bretter, um den so wichtigen Tabellenplatz zwei dieser Staffel, dann endgültig auch abzusichern. Zwar erwartete man mit dem SG Waldkirchen III durchaus keinen starken Gegner an den eigenen Brettern, aber gerade gegen die Vogtländer, hatten so einige Spieler der Hausherren, in der Vorjahrespartie so ihre eigenen Unannehmlichkeiten, noch gut in Erinnerung. Die Gäste schienen den Hausherren es daher diesmal etwas leichter machen zu wollen und reisten mit nur sechs Aktiven an. Die zwei kampflosen Zähler der Bretter eins und zwei durch Dietmar Nötzel und Dimitrij Gretschischnikow, konnten jedoch trotzdem erst gut 30 Minuten später, als der schnelle erste Sieg am letzten Brett, ins Spielprotokoll eingetragen werden. Für den einzigen Ersatz aus Glauchauer Sicht, Peter Paluch war es zudem eine ziemlich leichte Aufgabe gegen seine junge Gegenspielerin, mit einem Matt das 1:0 vorzulegen. Nach einer Stunde stand es so dann also auch mit den anderen beiden Punkten, bereits 3:0 und der Aufstieg des GSC war irgendwo schon greifbar. Der sich andeutende weitere volle Brettzähler nur eine knappe halbe Stunde später an Position sieben, mit dem finalen Mattzug vom Oldie Joachim Karnahl, verstärkte dieses Gefühl nur noch um so mehr. Fast logisch im Sinne des einzig angestrebten Doppelpunktgewinnes der Muldestädter, gab es kurz darauf zwei mehr oder weniger friedliche Remisen an den Brettern fünf bzw. vier für die Gastgeber. Dabei hatte sowohl Bernd Wollmann, als auch Teamkollege Axel Burkhardt ihre Partie sicher im Griff und waren einen möglichen Sieg sicherlich weit näher, als die beiden Waldkirchener Gegenüber. Angesichts der nunmehr wirklich gefallenen Entscheidung in dieser Begegnung, trennten sich nur wenig später auch die Akteure an den Positionen sechs und drei, ohne ihre Partien richtig ausgekämpft zu haben, einvernehmlich mit einer Punkteteilung. Für die beteiligten Glauchauer Reinhard Gehrt und Lothar Pumpa sicherlich keine so schlechte Sache, hatten diese doch augenscheinlich minimal schlechtere Stellungen auf dem Brett. Trotzdem waren auch ihre Partieausgänge wahrlich nicht unverdient und somit stand das 6 : 2 Endergebnis für ihren Klub, auch zu keiner Zeit irgendwie in Frage. Am grünen Tisch kam zu den sechs  Brettpunkten dann im nachhinein sogar noch ein halber Zähler dazu, weil der vogtländische Spieler an Position drei, hätte an zwei aufgestellt werden müssen. Schließlich war dieser letzte Schachsonntag der Saison dann auch bereits nach nur gut 130 Minuten Wettkampfatmosphäre, wieder vorbei. Mit diesem überlegenen Erfolg der Gastgeber über die in Unterzahl überforderten Vogtländer aus Waldkirchen, sicherten sich die Glauchauer letztlich nicht nur klar den zweiten Tabellenplatz, sondern vor allem den viel umjubelten Aufstieg in die 1. Bezirksklasse. Garant für die 18 : 4 Mannschaftszähler bei 53 Brettpunkten, war die nie ausgegangene Moral unter all den eingesetzten Spielern, welche selbst unnötige Rückschläge immer wieder wegsteckten. Als erfolgreichster Glauchauer präsentierte sich hierbei zudem gerade die aufstrebende junge Generation, in Form von Schachfreund Gretschischnikow, der mit acht Zählern in neun Begegnungen überzeugen konnte. Stellvertretend für die vielen Ersatzspieler sei hierbei aber auch noch der Meeraner Teamkollege Paluch erwähnt, welcher bei seinen sieben Einsätzen am Brett und 5,5 erzielten Punkten, sogar total unbesiegt blieb. Ein herzlicher Glückwunsch zum Staffelsieg geht natürlich genauso nach Aue, wo sich die Fünfte des ESV, knapp behauptete und damit desgleichen wie die hiesigen Kreisstädter, in der nächsten Saison eine Klasse spielen werden.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 18.04.10

SAISONABSCHLUSS, FÜR DIE SCHACHTEAMS DES FREISTAATES

Zum finalen Spieltag kommt es am Sonntag in den sächsischen Schachligen, somit müssen auch die beiden Wettkampfteams des Glauchauer SC 1873, noch einmal auf Punktejagd gehen. Austrudeln lassen können die Saison 2009/10, die Spieler der Ersten hierbei  an fremden Brettern, währenddessen die Vereinskollegen der Zweiten  zu hause, das Ganze voll konzentriert angehen müssen.

2. Landesklasse Staffel C   BSV Ehrenfriedersdorf - GSC I

Das wichtige Ziel des Klassenerhaltes lange erreicht, fährt Glauchaus 1. Vertretung völlig entspannt zum punktgleichen Tabellennachbarn nach Ehrenfriedersdorf. Selbst die Ausfälle der so erfolgreichen Stammbretter drei und sieben, kann man somit sicherlich mehr als verschmerzen. Zwar dürften die Gäste angesichts der nicht zu schwächenden eigenen Zweiten, mit einigen Aufstellungsproblemen belastet sein, sollten aber trotzdem noch versuchen, wenigstens alles dafür zutun ihren Achter voll zu bekommen. Mal sehen wie dies letztlich dem               GSC-Mannen gelingt, wobei sich dann jeder Einzelne sowieso, seinen eigenen Spiel widmen kann. Mit einer mannschaftliche Punkteteilung, wären die Muldestädter hierbei sicherlich schon zufrieden und auch eine knappe Niederlage tut wohl nur der Statistik selbst weh. Ist abzuwarten in wieweit die Gastgeber noch einmal motiviert sind, den derzeitigen vierten Platz der Glauchauer, am Ende vielleicht doch lieber selbst einnehmen zu können. Ganz so grosser Ehrgeiz, herrscht hingegen bei den Gästen bereits vor dem ersten Zug, sicherlich weit weniger.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SG Waldkirchen III

Die machbaren und zum Aufstieg unbedingt notwendigen zwei Mannschaftszähler vor Augen, hat die zweite Reihe der Muldestädter. Als Gegner reisen dazu die Vogtländer aus Waldkirchen an und gegen die Dritte der dortigen SG, gab es zudem in den bisherigen zwei Vergleichen, auch zwei Siege. Trotzdem gilt es noch einmal alle Konzentration walten zu lassen, um keine böse Überraschung am Ende dieses Sonntages zu erleben. Eigentlich sollten die Hausherren den Gästen in allen Belangen überlegen sein und mit dem nötigen gesunden Selbstvertrauen, am Ende den Doppelpunktgewinn dann sicher in den Händen halten. Auf keinen Fall will man bei den Glauchauern jedoch ähnliches wie vor Jahresfrist erneut erleben, als sich die Waldkirchener der drohenden Klatsche erwehrten und schließlich mit viel Glück, nur ein knappes 3,5 : 4,5 zuliessen. Selbst dieses Minimalziel reicht dem GSC heuer allerdings zum dann hoffentlich viel umjubelten zweiten Tabellenrang, womit das Team 2010/11 in der 1. Bezirksklasse an den Start gehen darf. Der geplante Einsatz der gemeldeten Stammformation, muss den Weg dorthin, ganz einfach ebnen.

Vorschau

SV Muldental Wilkau-Haßlau                7. Frühlings-Amateur-Pokal                10./11.04.10

SCHACH IN INTENSIVSTER FORM

Das inzwischen immerhin schon 7. Frühlings-Amateur-Pokalturnier des ausrichtenden SVM Wilkau-Haßlau, nutzen erneut zwei Nachwuchsakteure des Glauchauer Schachclub 1873, um sich weitere Wettkampfhärte zu holen. Sowohl Dimitrij Gretschischnikow, als auch Kevin Wenke gehören derzeit allerdings auch zu den besten Jugendspielern beim hiesigen Verein an der Meeraner Strasse. Die insgesamt fünf Runden am Samstag und Sonntag im Ärztehaus der anderen Muldestadt, sollten also beide Aktive zu guten und erfolgreichen Partien führen. Angesichts der fast normalen Bedenkzeit an den Brettern, aber sicherlich auch zwei anstrengende Tage und die Konkurrenz dürfte auch nicht so ganz ohne sein. Somit ist also auch abzuwarten, wo man sich am Ende in den einzelnen Alters- bzw. Wertungsgruppen, plazieren wird.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 8 - 21.03.10

ALLES IM LOT, BEI DEN MULDESTÄDTER SCHACHTEAMS

Zum vorletzten Mal, mussten die sächsischen Schachspieler die Figuren, bei den Mannschaftspunktspielen der aktuellen Saison, aufstellen. Währenddessen dies die beteiligte Erste des Glauchauer SC 1873, das Ganze völlig entspannt vornehmen konnte, musste die Zweite da schon noch einmal, gehörig Gas geben mit den schwarzen und weißen Steinen, auf den Wettkampfbrettern.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - SV SAXONIA Bernsbach   4 : 4

Mit der in dieser Saison so erfolgreichen Aufstellung mit dem zurückgekehrten Ersatzmann Rainer Bergmann an Position acht, trat die Erste der Muldestädter an die heimischen Bretter im Sportpark. Natürlich wollte man damit auch gegen die viertplazierten Bernsbacher nicht verlieren, welche ihrerseits ja sogar noch gewisse Chancen auf einen Staffelsieg, besassen. Angesichts dieser Konstellation, war durchaus mit einem spannenden Wettkampfverlauf zu rechnen, welcher sich letztlich dann allerdings doch ganz friedlich entwickelte. Die Aufregung kurz vor Beginn der acht Partien auf Seiten der Glauchauer, auf Grund des leider nicht besetzten Spitzenbrettes, legte sich relativ schnell wieder, da auch die Gäste mit einen Mann weniger angereist waren und somit am letzten Brett einen Punkt kampflos herschenken mussten. Für die schließlich so verbliebenen aktiven Bretter zwei bis sieben, aber noch lange kein Grund sich etwas zu schenken. Trotzdem waren die einzelnen Partieverläufe, fast durchweg von ausgeglichen Stellungsbildern geprägt und keiner der Aktiven, wollte da mit viel Risiko etwas erzwingen. Nach einigen frühzeitigen Remisen, hieß es dann letztlich auch am Ende dieses trüben Märzsonntags, 4 : 4 Unentschieden. Die dazu notwendigen halben Zähler auf Seiten der Gastgeber holten Peter Nagorny an zwei, Jens Becher an drei, Lutz Köhler an vier, Ralf Wegner an fünf, Thomas Drauschke an sechs und Jörg Pumpa an sieben und der ohne Gegner gebliebene Rainer Bergmann an acht mit dem kampflosen vollen Punktgewinn. Sowohl die heimischen Muldestädter, als auch die erzgebirgischen Gäste waren mit dieser Punkteteilung sicherlich nicht gänzlich unzufrieden, wenngleich bei der SAXONIA damit wohl das endgültige Ende eines möglichen Aufstieges gekommen war. Nicht mehr ganz so dramatisch, sahen es hingegen die GSC-Aktiven, welche allesamt eine bisher mehr als solide Saisonleistung an den den Tag legen konnten und sich damit als Team, weiterhin auf Platz drei der Tabelle behaupteten. Hierbei lautet die Bilanz des GSC, ausgeglichene 9 : 7 Mannschaftszähler bei beachtlichen 34,5 Brettpunkten.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
SV Empor West Zwickau - GSC II   3,5 : 4,5

Unter den Druck unbedingt gewinnen zu müssen, war es für die nicht in Bestbesetzung angereiste Zweite des GSC, sicherlich um so schwerer gegen die heimischen Zwickauer, dementsprechend auftreten zu können, da die Gastgeber ihrerseits den starken Stammachter an die Bretter schicken konnte. Immerhin dauerte es dann zwei knappe Stunden, bevor das in dieser Saison schon reichlich gepunktete 6. Brett des SV Empor West, den alten Glauchauer Haudegen an dieser Position, zur Aufgabe zwang. Im Anschluss daran gab es innerhalb von gut 30 Minuten weiteren Kampfes, jedoch erst einmal drei mehr oder weniger ruhige Remisen an den Brettern sieben, fünf und eins, zu verzeichnen. Die daran beteiligten Glauchauer Aktiven Klaus Hellinger, Reinhard Gehrt und Dietmar Nötzel halfen damit ihren noch spielenden Teamkollegen allerdings nur bedingt weiter, wobei der halbe Zähler am Spitzenbrett, aber hierbei schon moralisch unterstützen sollte. Die Halbzeitführung von 2,5:1,5 für die Hausherren, konnten die Gäste also schon noch umdrehenden und die Spannung war auch nach knapp drei Stunden Wettkampf, für alle Beteiligten, weiterhin mehr als spürbar. Mit einer erneuten Punkteteilung am letzten Brett, hatte der eine Zähler Vorsprung für die Zwickauer, auch nach gut drei Stunden noch Bestand. Erst gut 60 Minuten später, gab es dann den zweiten Sieg des Tages zu vermelden, diesmal jedoch auf Seiten des GSC. Axel Burkhardt an Position vier, brachte hierbei seine zwei verbundenen Freibauern zum laufen und dem Gegner blieb nur noch die Partieaufgabe. Das gewisse Glück des Tüchtigen hatte nachfolgend Knut Ludwig an drei, denn seine Gegnerin übersah ein zweizügiges Mattbild und musste so letztendlich in einer späteren Zugwiederholung, dann doch das Remis hergeben. Schließlich war es der Glauchauer Seniorenmeister Lothar Pumpa, welcher am zweiten Brett, seinen Gegenüber in einem spannenden Bauernendspiel niederringen konnte und damit den so wichtigen Doppelpunktgewinn der Glauchauer, nach fast fünf Stunden Wettkampf, perfekt machen konnte. Mit diesem 4,5 : 3,5 Erfolg des GSC, liegt es nunmehr in den eigenen Händen der Spieler aus der zweiten Reihe, den nie aus den Augen verlorenen Aufstiegsplatz zwei, in genau vier Wochen zu Hause, endgültig einzufahren. Eine ganz andere Situation, haben dagegen nunmehr die anderen Muldestädter zu verdauen, die mit dieser Niederlage, ihre Träume von der 1. Bezirksklasse zu den Akten legen dürften. .

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 8 - 21.03.10

VORLETZTE RUNDE, FÜR SACHSENS SCHACHMANNSCHAFTEN

Mit dem 8. Punktspieltag nähern sich die Teams des Freistaates, so allmählich ihrem Saisonende. Natürlich spitzt sich damit gleichzeitig der Tabellenkampf in den verschiedenen Spielklassen, oben wie unten, immer mehr zu. Dem können sich auch die zwei Mannschaften  des Glauchauer Schachclub 1873, nicht entziehen und somit wird es sowohl an den heimischen, als auch an den fremden Brettern, ganz heiss her gehen. Beginn der Partien, ist am morgigen Sonntag, um 9.00 Uhr an den jeweiligen Wettkampforten.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SV SAXONIA Bernsbach

Nachdem Glauchaus Erste, in Siebenlehn den möglichen Sprung ganz nach vorn verpasst hat, ist diese Heimbegegnung gegen den punktgleichen SV SAXONIA Bernsbach, sicherlich nicht mehr ganz so brisant zu betrachten. Trotzdem sollten die Gastgeber, das Ganze durchaus noch ernst nehmen, um den Tabellennachbarn somit dann auch weiterhin, hinter sich zu wissen. Die Erzgebirgler hingegen, dürften ihrerseits alles daran setzen, mit einem Sieg, die aktuell führenden Zwickauer, noch einmal gehörig unter Druck zu bringen. Dann nämlich, könnten sie in ihrem Nachholspiel, sogar noch an die Tabellenspitze vorstossen und vor dem finalen Spieltag im April, vom Aufstieg träumen. Für die heimischen Muldestädter des GSC, also auch ein Spiel der Ehre, um gegenüber der gesamten Staffelkonkurrenz, nicht irgendwie unglaubwürdig zu wirken. Vielleicht ist ja wieder der Einsatz des Erfolgsachter der Runden drei bis sechs möglich, womit den Hausherren, durchaus ein Sieg im Sportpark, fernerhin zuzutrauen wäre. Ansonsten dürfte ein Punktgewinn wohl schwer werden, da man aus der Zweiten des Vereins, kaum noch gleichwertigen Ersatz parat hat. Zu wichtig ist hier, der unmittelbare Kampf um den immer noch realisierbaren Klassenaufstieg, im gleichzeitig angesetzten Auswärtsspiel der hiesigen Kreisstädter.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   SV Empor West Zwickau - GSC II

Nur ein Sieg beim Tabellenzweiten, hilft der zweiten Reihe des GSC, um ihr immer noch mögliches Ziel des Aufstiegs am Saisonende, dann auch verwirklichen zu können. Dazu kommt nunmehr sogar noch, dass man auch soviel wie möglich an Brettpunkten, in Zwickau mitnehmen muss, denn auch der SV SAXONIA Bernsbach II, steht nach seinem Sieg im Nachholspiel der fünften Runde, da noch etwas besser da, als die Glauchauer Akteure. Im Prinzip ist das Motto dieser Begegnung also aus Sicht der Gäste, Hopp oder Topp und dass wissen wohl auch die Hausherren. Den Spielern von Empor West, ist allerdings genauso bewusst, dass man bei einer Punkteteilung, noch nicht gänzlich mit dem Aufstiegsrang durch ist. Hierbei zählt schließlich ebenso, der Ausgang des gleichzeitigen Spiels, zwischen den nur einen Mannschaftszähler hinten liegenden Lichtensteinern und den bereits erwähnten Bernsbachern. Reichlich Brisanz also an diesem Schachsonntag in dieser Staffel und am Ende, dürfte wohl dasjenige Team mit den besseren Nerven und den vielleicht auch gewissen Quentchen Glück, jubeln können. Ob dies dann die hiesigen Muldestädter sind, welche gleich auf zwei ihrer wichtigen Stammspieler verzichten müssen, wird sich also zeigen.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 7 - 28.02.10

MULDESTÄDTER ERSTE VERBOCKT TABELLENSPITZE,  ZWEITE WAHRT DAGEGEN AUFSTIEGSCHANCE

Ins letzte Drittel der Saison 2009/10, ging es für die Schachmannschaften des Freistaates, am letzten Sonntag im Februar. Mit unterschiedlichen Leistungen, empfahlen sich hierbei die zwei Teams des Glauchauer SC 1873, nach der so genannten Winterpause.

2. Landesklasse Staffel C  
Siebenlehner SV - GSC I   5 : 3

Die Reise nach Siebenlehn, zum dortigen Tabellenvorletzten dieser Staffel, traten die Spieler der Ersten mit dem Vorhaben an, die sich plötzlich bietende Chance auf einen unverhofften Aufstieg in dieser Saison, wenn möglich beim Schopfe zu packen. Allerdings musste dazu ein Sieg schon unbedingt her und dies, trotz dass man gleich zwei Ersatzleute mit an Bord hatte. Währenddessen der Junior Dimitrij Gretschischnikow seine Aufgabe mit Bravour erfüllte, konnte es Dietmar Nötzel, wieder einmal nicht bewerkstelligen. Jedoch nicht nur deshalb, gab es am Ende eine 3 : 5 Niederlage für die Glauchauer Gäste. Zuviel individuelle Fehler, produzierte man auch an den Brettern eins, zwei und sechs und so war der Sieg für die Hauherren sicherlich auch etwas glücklich, an diesem 7. Spieltag zustande gekommen. Bestes Beispiel dafür, die abschliessende Niederlage in der da schon laufenden fünften Wettkampfstunde an Position zwei, welche wahrlich nur Dank der Mithilfe des bedauernswerten Remser Akteur, zustande kam. Doch der Reihe nach, mit zwei nicht gänzlich ausgekämpften Remisen, waren die Muldestädter mit Ralf Wegner und Lutz Köhler an den Brettern vier bzw. drei, nach reichlich 120 Minuten Partieverlauf, sicher in diese Begegnung gestartet. Selbst die sich im Prinzip frühzeitig abzeichnende Niederlage des Lichtensteiners Ersatz an Position acht, war zu diesem Zeitpunkt, nach knapp drei Stunden Spieldauer, durchaus noch mehr als reparabel für den GSC. Zwar dauerte es dazu erst einmal noch eine geraume Zeit, aber dann schlug man gleich doppelt zu. Sowohl der aktuelle Nachwuchsstar der Glauchauer, Schachfreund Gretschischnikow, als auch der derzeit erfolgreichste im Team des angereisten Staffelzweiten, Thomas Drauschke aus Niederlungwitz beherrschten ihre Gegner mehr oder weniger klar und konnten so ihrerseits, zwei schöne Siege vermelden. Leider dann doch nicht so erfolgreich, war dagegen der Spielverlauf am Spitzenbrett für die Gäste, wo sich aus einer schlechten Eröffnungsbehandlung, der einheimische Akteur immer mehr steigerte und die zunehmenden schwachen Züge des Gesauers, letztlich eiskalt zu seinem Vorteil nutzte. Beim Zwischenstand von 3:3, kurz nach der 1. Zeitkontrolle des Tages, sahen sich die Gastgeber dann fast schon auf der Siegerstrasse, denn auch ihre Position sechs, befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einmal, klar auf Erfolgskurs. Die volle Punktemeldungen dort, war kurz darauf ,also nur noch zur Formsache geworden. Dem gesamten Mannschaftsschicksal jedoch trotzen, wollte aber wenigstens noch das 2. Brett des GSC, um damit seinem Team, wenigstens die verdiente Punkteteilung zu bescheren. Scheinbar schien schließlich bereits sogar alles auf einen Sieg in dieser Partie hinauszulaufen, als der Gastspieler einen fatalen Fehlzug fabrizierte und seine Dame einstellte. Damit war der Doppelpunktgewinn des Siebenlehner SV endgültig perfekt und die Heimmannschaft kann ihrerseits wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Die Glauchauer dagegen, verpassten leider den zwischenzeitlichen Sprung auf Platz eins des Staffelklassement und können nunmehr die Saison, wirklich in jegliche Richtung, völlig ruhig ausklingen lassen. Bedauerlich ist es jedoch trotzdem, denn solch eine Möglichkeit in die 1. Landesklasse vorzustossen, dürfte mit Sicherheit nicht gleich wieder Bestand haben, auch wenn das ausgegebene Ziel vor der Saison, Nichtabstieg hieß und man immer noch einen hervorragenden dritten Tabellenrang einnimmt.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
GSC II - Zwickauer SC III   4,5 : 3,5

Mit der Dritten des benachbarten Zwickauer SC, musste sich der hiesige Glauchauer Schachclub, auseinandersetzen. Als eine lösbare Aufgabe, noch dazu in heimischen Gefilden des Sportparks antretend, galt es dies am Ende, auch in die Praxis umzusetzen. Zwar mussten die Hausherren ihre zwei Spitzenspieler an die eigene Erste abgeben, aber dennoch musste einfach der Doppelpunktgewinn kommen. Der war jedoch zugleich unbedingt auch notwendig, um die eigenen Aufstiegschancen weiterhin wahren zu können. Die Gäste, welche in dieser Saison durchaus schon zu überzeugen wussten, hatten da natürlich ihre eigenen Vorstellungen vom Wettkampfverlauf. Nach gut einer Stunde Spieldauer, stand es so zunächst immer noch Unentschieden, zwischen dem Vierten und Sechsten dieser Staffel. Verantwortlich dafür auf Seiten des GSC, waren die vorderen Bretter zwei bis vier mit ihren Remisen, in genau jener Reihenfolge der daran sitzenden Aktiven Knut Ludwig, Axel Burkhardt und Bernd Wollmann. Im Hinblick auf den folgenden Sieg von Ersatzmann Peter Paluch, waren diese Ergebnisse, somit durchaus im grünen Bereich anzusiedeln. Der Meeraner am 8. Brett eingesetzt, hatte Dank eines Figurengewinnes, dann auch keinerlei Schwierigkeiten mehr, die Gastgeber erstmals in Führung zu bringen. Einige Zeit nach ihm allerdings, mussten die heimischen Muldestädter jedoch, den Ausgleich an Position sechs hinnehmen, wo der Zwickauer Spieler sich mittels zwei schnell gewonnen Bauern, den notwendigen Partievorteil verschaffen konnte. Mit einer kämpferisch starken Leistung, war es in der vierten Wettkampfstunde der zweite Glauchauer Ersatz des Tages, Rainer Bergmann am 7. Brett, welcher die Gastgeber ein zweites Mal nach vorne Brachte. Beim Stand von 3,5 : 2,5, galt es nunmehr für das Spitzenbrett mit Lothar Pumpa, ebenso einen vollen Punktgewinn für seinen GSC beizusteuern, da sich durch die eigenen Position fünf, eine Niederlage abzeichnete. Mit der notwendigen Erfahrung gegenüber seines Juniorpartners an eins, gelang ihm diese Aufgabe letztlich auch mit Bravour und der Gesamterfolg für die hiesigen Kreisstädter war perfekt. Für die ehemaligen Trabantstädter, blieb also am Ende, nach mehr als vier Stunden Schach, nur noch die logische Resultatsverbesserung zum 4,5 : 3,5. Angesichts der drei Mann Reserve beim ZVS, für die Gäste aber, ein durchaus ordentliches Resultat. Für die heimische Vertretung, zählte dagegen an diesem Sonntag, einzig allein nur das erreichte Minimalziel und der damit verbundene 3. Platz im Tabellenklassement. In drei Wochen, hat man es damit weiterhin selbst in der Hand, den begehrten Aufstiegsrang zwei, zu erkämpfen und so vielleicht endlich wieder, eine Spielklasse weiter oben, an die Bretter gehen zu dürfen.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 7 - 28.02.10

7. SPIELTAG, DER SCHACHTEAMS IM FREISTAAT, STEHT AN

Fünf Wochen Winter- bzw. Ferienpause hinter sich, haben die Wettkampfachter des sächsischen Schachsports, wenn es morgen ab 9.00 Uhr, dann endlich wieder um Mannschaftspunkte in der laufenden Saison 2009/10 geht. Auch die zwei Vertreter des Glauchauer SC 1873, müssen also an diesem letzten Februarsonntag nachweisen, wie sie diese lange Punktspielpause, denn überstanden haben. Dabei sind die Einen auswärts gefragt, währenddessen die Anderen daheim antreten können.

2. Landesklasse Staffel C   Siebenlehner SV - GSC I

Bereits im Vorfeld dieser Partie, gegen die stark abstiegsbedrohten Erzgebirgler, scheiten sich innerhalb des Glauchauer Teams die Geister. Zum Einen hat man als inzwischen überraschender Tabellenzweiter, immerhin noch die theoretische Chance zum Aufstieg, müsste hierzu jedoch alle möglichen Kräfte für die 1. Reihe des Vereins bündeln. Zum Anderen ist angesichts der zu Beginn der Saison, leider nicht zur Verfügung stehenden Wunschformation, das dann erklärte Ziel des Klassenerhalt, mittlerweile bereits vorzeitig erreicht und somit die Herangehensweise an die letzten drei Runden, deshalb auch völlig unbeschwert möglich. Vielleicht ist dieser Zwiespalt der Muldestädter, aber auch schon nach diesem Spieltag ausgeräumt, indem man dann eben nicht punkten konnte. Versuchen sollten es die Gäste in Siebenlehn aber wenigstens und wenn der GSC sich hierbei mannschaftliche geschlossen aufstellen kann, ist ein weiterer Zweier nicht unmöglich. Die Hausherren hingegen, werden mit aller Macht ihre Chance auf zwei wichtige Zähler im Abstiegskampf, für sich nutzen wollen und da käme eine geschwächte Kreisstädter Mannschaft, sicherlich gerade doppelt recht.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - Zwickauer SC III

Nach den vor allem tabellarischen Rückschlag in Runde sechs, gilt es nunmehr für die Spieler der 2. Mannschaft des GSC, um so mehr Moral zu zeigen. Die eigenen Bretter im Sportpark der Muldestadt und die sicherlich schlagbare dritte Reihe aus Zwickau, sollten hierbei einfach auch noch etwas mithelfen. Noch kann man sich berechtigte Hoffnungen machen, den schon mehrmals in dieser Saison eingenommenen zweiten Aufstiegsplatz, zu erreichen. Vertrauen in die eigene Stärke und eine schlagkräftige Aufstellung, sollten den allerdings auch unbedingt notwendigen Sieg hierzu, sicher stellen. Vielleicht kann man ja auch noch nebenbei, etwas für das Brettpunktkonto tun, wogegen die Gäste jedoch sicherlich etwas dagegen haben dürften und dies bei ihren bisherigen Auftritten, bereit ebenfalls zeigen konnten.

Bericht

Kreisstadt Glauchau          Schulschach          8. Offene Meisterschaften          27.02.10

DIE BESTEN IHRER SCHULJAHRGÄNGE, STEHEN FEST

Nicht nur wegen dem „Tag der Offenen Tür“, waren am vergangenen Samstag, 19 Jungen und Mädchen ins Glauchauer Georgius-Agricola-Gymnasium, gekommen. Für den schachbegeisterten Nachwuchs lagen die Partien um die offenen Schulschachmeisterschaften der Stadt, an erster Stelle. Dabei waren vom Jüngsten in der Altersklasse U8 bis zu den Ältesten in der Altersklasse U18, alles vertreten, was sich für den Sport auf den 64 Feldern interessierte. Das Ganze lief unter der Leitung des heimischen GSC 1873 ab und so war man dann auch dahingehend, in den besten Händen und musste zudem weder Hunger noch Durst während der knapp dreistündigen Wettkämpfe leiden. Sicherlich hätten sich die Verantwortlichen eine etwas größere Teilnehmerzahl gewünscht, jedoch auch so sahen die „Schachmeister“ des Muldestädter Klub, so manches Talent am Brett.

Altersklasse U8/10

Bei den Kleinsten der Jahrgänge 2000/03 nahmen insgesamt sieben Knaben, den Kampf um die Schachkrone auf. Mit den so erfolgreich von der diesjährigen Bezirksmeisterschaft zurückgekommenen Kevin Wenke, gab es einen klaren Favoriten in der AK U10. Am Ende trug der Glauchauer diese Bürde wahrlich meisterschaftlich und wurde souveräner Sieger mit fünf Siegen. Bei den im Schweizer System ausgetragenen fünf Runden, musste er zwar diesmal keine Uhr Drücken jedoch auch so war er stets Herr der Lage. Hinter ihm brachte es der ebenfalls schon länger spielende Karl Stein auf sehr gute vier Zähler und holte sich damit den zweiten Podestplatz, noch vor dem immer stärker auftrumpfenden Neuling Kevin Pfau. Während der Sieger und der Drittplazierte an der Erich-Weinert-Schule der heimischen Muldestadt, ihren Hobby nachgehen, tut dies der dritte Glauchauer dieses Trios, an der Europäischen Grundschule in der Grossen Kreisstadt. Einziger Teilnehmer bei den allerjüngsten Schachenthusiasten war in dieser Gruppe Florian Henning, welcher mit den etwas älteren Gegenüber schon gar nicht so schlecht mithalten konnte und mit zwei Punkten, natürlich Bester seiner Altersklasse, bei den U8-Jährigen war.  Auch er trainiert in der Arbeitsgemeinschaft von Bernd Wollmann, an der Erich-Weinert-Schule.

Altersklasse U12

Im kleinsten Starterfeld dieses Samstages, stellten sicher ein  Mädchen und drei Jungen der AK U12, dem Kampf mit den Schachuhren, welche wie bei den älteren Jahrgängen dann zwanzig Minuten, pro Spieler und Partie zuliessen. Am Ende, schaffte der doch schon etwas länger aktiv spielende Erik Spitzner, dort die Maximalpunktzahl von drei Zählern und nahm damit natürlich auch den ersten Platz im Endklassement ein. Auf Rang zwei folgte ihm mit seinen zwei erzielten Punkten Lukas Schmutzler und letztlich auf den Bronzeplatz, kam der Ältere der beiden Steinbrüder Georg, mit seinem einem Sieg ein. Er war allerdings auch der einzige Vertreter in dieser Wettkampfgruppe, welcher am Europäischen Gymnasium Waldenburg, seine Schule derzeit absolviert. Der Rest waren wieder einmal alles Vertreter der Glauchauer Erich-Weinert-Schule, wobei wiederum alle Teilnehmer, aus der hiesigen Muldestadt stammen.

Altersklasse U14/16/18

Die verschiedenen Vertreter in der Gruppe der zusammengefassten älteren Jahrgänge der U14- bis U18jährigen Jungen und Mädchen, stellten somit auch das grösste Starterfeld im diesjährigen Schulschachgeschehen. Doch schon etwas überraschend, beherrschte dabei einer der jüngste Vertreter die gesamte Konkurrenz, ganz klar. Der Shootingstar dieser Saison, hieß also am Ende Bastian Benicke und kam von der Gersdorfer Mittelschule. Fünf Siege in den fünf Partien des Schweizer System ausgetragen, waren die eindrucksvolle Bilanz des knapp dreizehnjährigen Glauchauers.   Als Zweiter in der Wertung der U14, folgte ihm der bereits lange aktiv spielende Toni Locke aus der Lehngrundschule, mit zwei Punkten Rückstand und als Drittplazierter kam letztlich der grosse Bruder des eine Altersklasse niedriger spielenden Zweiten, Paul Spitzner vom Georgius-Agricola-Gymnasium ein. Diese Zwei, schafften es aber immerhin auf die gleiche Punktzahl, wie der heimische Sieger in der Altersklasse U16, Nick Kaps vom Georgius-Agricola-Gymnasium, welcher drei Siege an diesem Vormittagswettkampf, zu vermelden wusste. Sein weibliches Ponton, war die Glauchauer Gymnasiastin, Inis Schwarzenberger, welche heuer leider noch ohne einen Erfolg blieb, aber die Urkunde für das beste Mädchen, trotzdem mit gewissen Stolz, entgegen nehmen durfte. Bei den ältesten Schachspielern der U18, waren ebenso zwei Muldestädter mit dabei, in dem achtköpfigen Teilnehmerfeld. Als Bester daher, kam hierbei der Neuling in diesem Geschehen, Tobias Neubert vom gastgebenden Gymnasium, mit erkämpften 2,5 Punkten am Brett und verwies so den Vertreter der Gersdorfer Mittelschule, Josef Steinert aus Glauchau auf Rang zwei, der es auf 1,5 Zähler in der Schlusstabelle brachte.

Vorschau

Kreisstadt Glauchau          Schulschach          8. Offene Meisterschaften          27.02.10

MULDESTADT, SUCHT SAMSTAG SEINE SCHULSCHACHMEISTER 2010

Ein Jahr lang warten, mussten die Schachjünger der Glauchauer Schulregion, um sich nunmehr erneut um die Titel in allen Altersklassen des Nachwuchsbereiches, zu stellen. Zum 8. Mal  heißt hierbei der Austragungsort Georgius-Agricola-Gymnasium, wo in den Räumlichkeiten des Speisesaales, die Wettkampfbretter und Schachuhren, auf die hoffentlich grosse Teilnehmerzahl warten. Gegen 9.00 Uhr, dürften dann die ersten Partien laufen und am frühen Nachmittag, werden die Sieger und Plazierten, auf jeden Fall definitiv feststehen. Zur Teilnahme an dieser Veranstaltung, ist ein Jeder der dem Schachsport zugetan ist, natürlich gerne gesehen und in den Händen der Veranstalter des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, sicherlich bestens aufgehoben sein. Also dann, ran an die Bretter, wobei um die Mittagszeit, auch noch etwas für das leibliche Wohl vorgesorgt sein sollte.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873          Saison 2009/10          Vereinsmeisterschaft          09/09 - 05/10

GLAUCHAUER LUTZ KÖHLER,  NACH VIER VEREINSPARTIEN DAS MASS ALLER DINGE

Vor Beginn der fünften Runde innerhalb der Klubmeisterschaft beim hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, ist es an der Zeit ein kleines Zwischenfazit des Championats 2009/10, zu ziehen. Zwar liegen noch drei weitere Partien vor den verbliebenen 17 Teilnehmern, aber der Kampf um den Titel, dürfte heuer wohl trotzdem nur noch zwischen den beiden einheimischen Dauerfavoriten der letzten reichlich fünfzehn Jahre, Lutz Köhler und Sven Weigand, erfolgen. Mit bereits zwei erlittenen Niederlagen hat sich hierbei der ansonsten stets auf den Podium plazierte Peter Nagorny, bereits aus den Meisterschaftsdreikampf, vorzeitig verabschiedet. Dagegen steht fast schon sensationell, der älteste Muldestädter Akteur, Joachim Karnahl mit aktuellen 3,5 Zähler, noch unmittelbar in Lauerstellung, auf den Bronzeplatz hinter den beiden Führenden, nachdem er wenn auch mit dem Glück des Tüchtigen, die Spieler der ersten Reihe, wie Schachfreund Nötzel und Nagorny, zuletzt bezwingen konnte und auch gegen deren Mannschaftskamerad Drauschke, bereits in Runde eins nur ein Remis zuliess. In der anstehenden Begegnung zwischen den aktuellen Spitzenreiter Köhler, welcher mit vier Siegen in vier Partien alleinig eine makellose weisse Weste besitzt und den nur in Runde zwei leicht schwächelten Teamkollege Weigand mit seinen 3,5 Punkten, dürfte dann aber wohl so eine Art Vorentscheidung um die Vereinskrone, bereits anstehen. Auf gute drei Zähler und den damit verbundenen Rängen fünf und vier in der Zwischentabelle, bringt es aktuell die Glauchauer Familie Pumpa. Sowohl Senior Lothar, als auch Junior Jörg, schnuppern also in Schlagdistanz, weiterhin an den Medaillen. Sicherlich noch etwas mehr erwarten, konnte man hingegen von Thomas Drauschke (2,5 Punkte) aus Niederlungwitz, den Lichtensteiner Dietmar Nötzel (1,5), den heimischen Axel Burkhardt (1,5) und natürlich den bereits zuvor erwähnten Remser Peter Nagorny (2), auf den Plätzen sechs, zwölf, dreizehn und sieben. Besonders natürlich haderte man da bei den drei Akteuren der 1. Mannschaft, über die zum Teil katastrophalen Partien gegen Vereinskamerad Karnahl, währenddessen der erste Stolperstein beim Albersthaler, wohl Schachfreund Ackermann hieß. Im Rahmen des Erwarteten, dürfte sich hingegen das restlich verbliebene Starterfeld der ehemals 19 Aktiven, mit Knut Ludwig aus Niederlungwitz und den drei Muldestädtern Reinhard Gehrt, Rainer Bergmann und Dimitrij Gretschischnikow, als Acht- bis Zwölftplazierte und zwei Tabellenzählern sehen. Gleiches gilt wohl gewissermassen, auch für die augenblicklich am Ende des Klassement stehenden Glauchauer Jochen Ackermann (1,5), Günter Höppner (1) und Bernd Wollmann (1), sowie letztlich noch dem Meeraner Peter Paluch (1). Leider aus persönlichen bzw. beruflichen Gründen vorzeitig aussteigen, musste bisher Lothar Gumprecht aus Weidensdorf und der zweite Meeraner Enrico Wagner, aber vielleicht sind die zwei ja schon in der nächsten Saison wieder mit dabei. Für all die Anderen jedoch, heißt es nunmehr bis in den späten Frühling hinein, noch einmal alles zu geben und an den Vereinsbrettern im Mehrzweckgebäude des Sportparks der Grossen Kreisstadt, jeweils freitags die richtigen Züge zu finden. Dies gilt natürlich in der bereits ausgelosten Runde ab Ende Februar, welche dann folgende Paarungen bereit hält; Köhler, L. - Weigand, Karnahl - Pumpa, L., Pumpa, J. - Drauschke, Nagorny - Ludwig, Gretschischnikow - Bergmann, Ackermann - Gehrt, Burkhardt - Nötzel, Paluch - Höppner und spielfrei ist Schachfreund Wollmann.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz          Saison 2009/10          Einzel AK U10m/U18m          18.-21.02.10

SCHACHNACHWUCHS AUS DER MULDESTADT, BEI BEZIRKSEINZEL DABEI

Seit ein paar Jahren, finden die Schacheinzelmeisterschaften der Jugend, des Spielbezirks Chemnitz, traditionsgemäss im erzgebirgischen Geyer statt. Diesmal allerdings erst zu Ende der sächsischen Schulferienzeit, vom heutigen Donnerstag ab, bis zum Sonntag dieser Woche. Die Titelvergabe erfolgt wie immer, in den bekannten Altersklassen der U10 bis U20, männlich und weiblich. Mittendrin sind dann auch zwei Vertreter des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, wo sich Kevin Wenke bei den Kleinsten der Jahrgänge bis 2000 und Dimitrij Gretschischnikow bei den ganz Großen bis 1990, einen Platz reservieren konnten. Beide Kreisstädter, besitzen sicherlich nur reine Außenseiterchancen in ihren Teilnehmerfeldern, wobei der Jüngere aus der Muldestadt zuletzt einen hinteren Rang in dieser Altersklasse einnahm, dagegen jedoch der Ältere, eine Altersklasse weiter unten einen guten 3. Platz belegen konnte, Dies wird für den stärksten Nachwuchsakteur der letzten Jahre des GSC, bei den ganz Großen nur schwerlich zu bewerkstelligen sein. Jede Menge Erfahrungen bringen aber beide Glauchauer durchaus mit, denn für Schachfreund Wenke ist es die dritte Meisterschaft und für Teamkollege Gretschischnikow sogar bereits der 6. Auftritt auf dieser Ebene und somit weiss man zumindest dann schon mal, wo, wie und was am Spielort auf einen wartet. Nach den sieben Runden im Schweizer System, sind jedoch nicht nur sie allein klüger und haben erfahren, wie es im Erzgebirgischen, wirklich gelaufen ist.

Nachruf

Glauchauer Schachclub 1873          Gerhard Menbdrok          13.12.1933 - 07.02.2010        

IN GEDENKEN AN DAS ehrenmitglied GERHARD MENDROK

Mit tiefen Bedauern erfuhr die grosse Glauchauer Schachfamilie, vom plötzlichen Tod Ihres langjährigen und stets engagierten Vereinsmitgliedes Gerhard Mendrok, welcher am Sonntag im Alter von 76 Jahren in Eppendorf, plötzlich verstarb. Das Glauchauer Urgestein, war Gründungsmitglied des GSC 1873 am 07.12.1990 und wurde dort gleichzeitig der erste Präsident, mit Beginn des wiedervereinten Deutschland. Bereits zuvor jedoch, füllte er dieses Amt in der Sektion schon mehrfach aus und war zudem in vielen anderen Gremien des DSV der DDR, auf Kreis- und Bezirksebene vertreten. Schachlich begann er seine Aktivenzeit in den fünfziger Jahren und wohl schon seit damals, schrieb die nach dem Krieg aus Schlesien übergesiedelte Familie Mendrok, zusammen in Person mit dem Vater Theodor, ein Stück Schachgeschichte in der damaligen Weberstadt. Seitdem durchlebte auch Gerhard ganz bewusst schon die ganze Palette der  Muldestädter Vereinsgeschichte mit allen seinen Facetten, von der Schachsparte in der sowjetischen Besatzungszone, über die BSG Chemie mit Gründung des Arbeiter und Bauernstaates DDR, bis hin in die sogenannte Neuzeit der Bundesrepublik. Als guter Spieler und pflichtbewusster Funktionär, immer allen Mitgliedern ein Vorbild und positiv streitbarer Kamerad,  mit freundlichen Wesen und herzlicher Ausstrahlung, war er ein Gewinn nicht nur für die hiesige Schachgemeinschaft.  Denn auch als er zwischendurch mal seiner neuen Heimatstadt den Rücken kehrte und für kurze Zeit in Meerane sein Können auf den 64 Feldern präsentierte, sowie zum Schluss hin aus persönlichen Gründen in Eppendorf die schwarzen und weissen Figuren bewegte, war er stets dem Glauchauer Verein eng verbunden. Man kann ganz einfach sagen das Schach sein Leben bestimmte und wir werden Dich lieben Gerhard, deshalb nie vergessen und Deine gesetzten Zeichen in dieser langen Zeitgeschichte der letzten fast 60 Jahre, stets in Gedenken behalten und somit auch in Deinem Sinne, unser aller Lieblingssport und Hobby, an die nächsten Generationen weiter vererben. Danke nochmals für all Dein Geleistetes, denn ohne Dich würde so manche positive Veränderung und schöne Begegnung in der Vergangenheit, nicht von statten gegangen sein. Unser Mitgefühl gilt auch an die Verbliebenen, welche sich ja des öfteren sogar familiär, noch hinter unserer Gemeinsamkeit anstellen musste, aber gerade deswegen, fast schon wie dazu gehörte. In diesem Sinne mach’s Gut alter Kempe, Du wirst uns fehlen!

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 6 - 24.01.10

MIT HEIMSIEG, SAISONZIELSTELLUNG BEREITS JETZT ERREICHT

Eine weitere Wettkampfrunde zu bestreiten hatten die Schachmannschaften aus Sachsen am vergangenen Sonntag und dies galt natürlich auch für die zwei hiesigen Teams des Glauchauer SC 1873, bei ihren Auftritten in Glauchau und Plauen.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - SV Markneukirchen I   5 : 3

Mit dem erhofften Doppelpunktgewinn im zweiten Heimspiel dieses Monats, befreiten sich die Glauchauer Spieler der 1. Mannschaft, endgültig vom Druck des noch im November drohenden Saisonabstieges. Ja nunmehr ist man sogar nach dem vierten Sieg in Folge, bis auf Rang zwei der Tabelle vorgerutscht und besitzt damit, wenn auch nur rein theoretisch bestehende Aufstiegschancen. In der Erfolgsaufstellung des letzten Kantersieg von vor zwei Wochen, liessen die Hausherren gegen den angereisten Tabellenletzten, von Beginn an auch nichts anbrennen und kamen am Ende zum jederzeit verdienten 5 : 3 Erfolg. Den Anfang dazu machte erneut Ersatzmann Rainer Bergmann am letzten Brett mit seinem Remis, nach gut drei Stunden Partiedauer. Der diesjährige Vereinsrückkehrer, besaß hierbei wohl sogar gewisse Partievorteile und zeigte nicht nur deshalb seine wiedererlangte Zuverlässigkeit in Mannschaftskämpfen. Ihm folgten knapp 30 Minuten später, die eigenen Bretter drei, vier und sieben, mit ihren Siegen innerhalb nur kurzer Zeit. Sowohl Jens Becher und Peter Nagorny, als auch Jörg Pumpa nutzen dabei ihren stetig herausgearbeiteten Vorteil, letztlich auch ganz konsequent aus. Bestes Beispiel dafür, die beiden Figurengewinne der beiden vorderen Positionen, welche ihre vogtländischen Gegner sicher beherrschten. Die anschliessende Niederlage des etwas in Zeitnot spielenden Spitzenbrettes. ärgerte so wohl nur den daran sitzenden Gesauer selbst, denn bereits nur wenig später stellte Thomas Drauschke an Position sechs, den Mannschaftserfolg bereits schon sicher. Der Niederlungwitzer zeigte dabei ein fehlerloses Springerendspiel mit Mehrbauern und somit hatte der Markneukirchener Gast, am Ende einfach das Nachsehen. Nur verständlich, die fast gleichzeitige Punkteteilung von Ralf Wegner am benachbarten Brett fünf, in sicherer Partiestellung für den Glauchauer. Trotz großen Kampfes des einheimischen Akteur an Position vier, bis fast zum Schluss der möglichen sechsstündigen Bedenkzeit, gelang den Gästen aus Markneukirchen zwar noch ein zweiter Brettsieg an diesem Tag, änderte am sicheren Gesamtsieg des GSC, jedoch im Prinzip auch nichts mehr. Nunmehr kann man die fünfwöchige Wettkampfpause also dazu nutzen, gewisse Wunschträume in Richtung Staffelprimus, aufkommen zu lassen. Verdient haben sich dies die beteiligten Muldestädter auf jeden Fall schon Mal, denn so oft hatte das GSC Team, eine solche Erfolgsserie mit vier klaren Siegen in Folge schon lange nicht. Lohn des Ganzen 8 : 4 Mannschaftszähler, bei immerhin 27,5 Brettpunkten.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
SK König Plauen V - GSC II   5 : 3

Leider konnte die Zweite des GSC ihre sich bietenden Chancen im verschneiten Vogtland, bei den dortigen Gastgebern des SK König Plauen V, am Ende nicht nutzen. Dabei standen die Chancen nicht nur Dank des kampflosen Punktgewinn der Gäste am 5. Brett, so schlecht nicht. Die Hausherren waren zwar erstmals in dieser Saison, wohl mit ihrem stärksten Aufgebot zugegen, aber ein knapper Sieg der Glauchauer, schien durchaus trotzdem jederzeit möglich. Diese zwei Mannschaftszähler, hätte man ja auch dringlich, für den angestrebten Aufstieg in dieser Saison benötigt. Nach der einen Wartestunde für Reinhard Gehrt stand es also erst einmal 1:0 und selbst die völlig unnötige Niederlage des bisher mit weisser Weste agierenden Glauchauer Nachwuchsspielers an Position zwei, sah sein Team nach zwei Stunden Kampf, immer noch etwas in Vorteil. Mit zunehmender Wettkampfdauer allerdings, lies man dann jedoch beste Möglichkeiten zu weiteren vollen Brettpunkten, immer mehr aus. Am besten konnte davon wohl das Spitzenbrett der Gäste mit Dietmar Nötzel, ein Lied singen. Trotz leicht erkämpfter Mehrfigur unter Mithilfe seines Gegenüber, sowie sich bietenden besten Endspielchancen, übersah der Lichtensteiner nicht nur einmal den Siegeszug und musste nach knapp vier Stunden, doch zum Remis einwilligen. Zwei sichere Punkteteilungen gab es zwischenzeitlich bereits durch die Bretter fünf und sieben, welche Bernd Wollmann und Joachim Karnahl mehr oder weniger problemlos erzielen konnten. Eine falsche Zugfolge brachte hingegen den Glauchauer Ersatzmann an Position acht um den möglichen halben Zähler für sein Team und damit gelangten die Hausherren nach der dritten Wettkampfstunde,  dann doch auf die Erfolgsspur. Endgültig perfekt machte den Heimsieg der Vogtländer deren viertes Brett, wobei auch hier das Glück etwas mithalf, denn beim Muldestädter Akteur fiel das Blättchen etwas zu früh, um vielleicht seinerseits die Partie noch weiterhin offen zu halten. Fast logisch die Remisannahme des stärksten Akteur im König-Team, nach etwas mehr als vier Stunden Partiedauer, zum abschliessenden 5 : 3 Erfolg der Plauener. Umso bedauerlicher für die hiesigen Kreisstädter, dass man trotz der aktuellen Bestbesetzung, den eigenen Sieg nicht einfahren konnte. Der beruflich fehlende Mannschaftsleiter, wird dies mit Sicherheit genauso ärgern, wie die angereisten Teamkollegen selbst. Nunmehr muss man abermals auf die Gegnerschaft hoffen, um die eigenen kleiner gewordenen Aussichten  auf einen der beiden Aufstiegsränge, dann vielleicht doch noch einmal nutzen zu können. Der aktuelle Tabellenrang vier mit 12 : 4 Mannschaftszählern und dabei nur zwei Punkte Rückstand auf den 1. Platz, lässt da durchaus noch gewisse Hoffnungen aufkommen.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 6 - 24.01.10

ERNEUTE PUNKTRUNDE IM JANUAR

Zum zweiten Mal in diesem Monat, müssen sich die Schachspieler mit ihren Teams, an den Wettkampfbrettern um mögliche Zähler streiten. Den beiden gemeldeten Achter des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, stehen hierbei lösbare Aufgaben innerhalb der Staffeln des Freistaates, bevor. Während dies die Erste zu hause angehen kann, muss die Zweite allerdings auf Reisen gehen, wobei hier wie da der Partiebeginn, auf 9.00 Uhr angesetzt ist.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SV Markneukirchen I

Relativ gelassen, können die Muldestädter dieses erneute Heimspiel an der Meeraner Strasse angehen. Zwar hat man mit den vogtländischen Tabellenletzten einen der potentiellen Abstiegskandidaten zu Gast, ist aber seinerseits mit den bisherigen sechs Mannschaftszählern, bereits in einer durchaus respektablen Tabellenlage angekommen. Trotzdem sollten die Hausherren eine solche Gelegenheit der endgültigen Befreiung in Richtung Nichtabstieg, einfach nicht ungenutzt verstreichen lassen. Der sicherlich auch machbare Sieg über die Markneukirchener, dürfte also auch in den Köpfen der beteiligten Glauchauer Aktiven selbst, eine ganz entscheidende Rolle spielen. Die dazu nötige Moral, haben wohl auch alle derzeit Intus und unter diesen Vorraussetzungen, sollte der vierte Sieg in Folge, dann letztendlich gleichfalls gelingen. Einzige Unbekannte, wäre da allein die genaue Brettbesetzung, wobei den Gastgebern gerade an den eigenen Brettern, eigentlich genug Alternativen zur Verfügung stehen dürften.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   SK König Plauen V - GSC II

Um den wiedererkämpften Aufstiegsrang halten zu können, muss die Glauchaus Zweite auch in Plauen bestehen. Dieser zumeist mit ausschliesslich Nachwuchsakteuren bestückte Achter der Gastgeber, ist jedoch immer wieder eine Gefahr für alle anreisenden Gäste. Gerade zu hause steht den Vogtländern dabei die volle Breite der ehrgeizigen und Übermassen guten Jugendabteilung des SV König zur Verfügung, wenngleich dass gerade in dieser Saison, noch kaum so richtig unter Beweis gestellt wurde. Volle Konzentration ist aber allein schon deshalb bei den hiesigen Muldestädtern gefragt und am Ende helfen eben wohl auch nur beide Mannschaftszähler den Gästen, ihre Saisonziele im Auge zu behalten. Machbar scheint zumindest, der fast komplette Einsatz der Stammformation auf Seiten des GSC und dies sollte dann auch die notwendige Grundlage bilden, um am Ende erfolgreich die Heimreise anzutreten.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz    Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Rd2/7-16/17.01.10

ERNÜCHTERNDER AUFTRITT, DES MULDESTÄDTER SCHACHNACHWUCHS

Spielbezirk U14 (Chemnitz)

Mit dem Auftritt ihres einzigen Nachwuchsteam der aktuellen Spielsaison 2009/10, in der Altersklasse U14, waren die Verantwortlichen des Glauchauer Schachclub 1873, wahrlich nicht zufrieden. Dabei war schon allein der am Ende zu Buche stehende 18. Platz mit mageren 10,5 Brettpunkten, unter den insgesamt 20 diesjährig gemeldeten Mannschaften des Chemnitzer Spielbezirkes, eine arge Enttäuschung. Dazu kam dann fast logischerweise auch die Unzufriedenheit über die einzelnen Brettergebnisse, gerade bei den eigentlich schon etablierten Spielern der Jugendabteilung des Vereins. Konnte man die klare Niederlage der alljährlich im Dezember stattfindenden ersten Runde, auf Grund der Gegnerschaft aus Wilkau-Haßlau noch akzeptieren, so war der Auftritt bei diesen zentralen Meisterschaftsrunden in Chemnitz, fast durchweg als Misserfolg zu bewerten. Dabei hielten die jungen Muldestädter am ersten Wettkampftag sogar noch recht gut mit, selbst wenn man bereits hier unter den eigenen Möglichkeiten blieb. Beispielgebend die unnötige, wenn auch knappe Auftaktniederlage gegen die vierte Vertretung der USG Chemnitz. Bereits hier zeigten nur die Bretter eins mit dem Neuling Bastian Benicke und dem Jüngeren der beiden Spitznerbrüder Erik an vier, ihre  schachlichen Fähigkeiten, währenddessen die weit erfahrenen Teamkollegen Toni Locke an zwei und Paul Spitzner an drei, weit unter ihren derzeitig erwarteten Möglichkeiten blieben. Der folgende 2,5 : 1,5 Erfolg über den VSC Plauen 1952, im zweiten Spiel dieses Samstages, schien zwar in die richtige Richtung zu gehen, war jedoch abschliessend betrachtet, bereits auch schon das Beste für die Glauchauer im gesamten Turnier. Zumindest hierbei steuerte das 2. Brett wenigstens einen vollen Partiepunkt bei, wogegen die Position drei im Team, erneut nur zweiter Sieger am Brett war. Das abschliessende 2 : 2 mit den Akteuren des Chemnitzer SC Aufbau II, kam bereits allein Dank der zwei kampflosen Punktgewinne des GSC, am 2. Und 4. Brett zustande. Am zweiten Tag wollte man dann mit der Verstärkung durch den U-10 Kreismeister des Vorjahres Kevin Wenke an Position zwei und dem viel versprechenden Neuling Kevin Pfau an vier, die bisherigen drei Mannschaftszähler weiter aufstocken. Leider jedoch waren diesmal beide Schachfreunde letztlich doch keine Verstärkung für das Glauchauer Quartett und somit waren die zwei Niederlagen gegen die SV Grün-Weiß Niederwiesa II mit 1,5 : 2,5 zu Beginn und die USG Chemnitz III  mit 1 : 3 am Ende dieses sonntäglichen Turnierverlaufes, nur die logische Folge. Die Kastanien holten hierbei das Brett eins mit Bastian Benicke durch seine zwei Siege an eins, Erik Spitzner mit dem Remis an drei, aus dem Feuer. Lediglich in Runde sechs gelang den hiesigen Kreisstädtern eine 2 : 2 Punkteteilung, im Kampf mit der dritten Vertretung der Niederwiesaer. Die Zähler machte man hierbei an den ersten drei Brettern und selbst dies konnte letztlich die enttäuschende Vorstellung des Teams in den abschliessenden Runden fünf bis sieben, nicht mindern. Einzig der am Spitzenbrett agierende Schachfreund Benicke konnte wahrlich überzeugen und holte immerhin mehr als respektable 3,5 Zähler bei seinen sechs Partien in Chemnitz und auch insgesamt konnte nur er allein, auf eine ausgeglichene Bilanz, während seiner sieben Einsätze verweisen. Scheinbar noch etwas besser schnitt zwar Vereinskamerad Erik Spitzner an dritter bzw. vierter Position ab, jedoch war da auch ein kampfloser Punktgewinn mit dabei und somit war seine Punktausbeute schließlich 3,5 aus sechs. Trotzdem zählte er zu den wenigen positiven Erscheinungen im Team der Glauchauer. Nicht überzeugen konnten dagegen fast alle anderen GSC-Akteure, wie die Spieler Wenke (0,5/3), Locke (2/4) und Spitzner, P. (0/3). Darin etwas ausgenommen sind die erfolglosen Einzelauftritte von Marvin Thiele und Tobias Hans in Runde eins, sowie die nationale Premiere von Sportkamerad Pfau mit seinem ersten drei richtigen Wettkampfpartien. Alles in allen fällt dieser Mannschaftsauftritt auf Bezirksebene heuer jedoch unter die Bewertung unbefriedigend und sollte intern schnellstens abgehakt werden. Da zählt als Ausrede auch nicht, dass fast alle Eingesetzten, auch noch in der Altersklasse U12 antreten dürften, denn ähnliches war auch bei der Konkurrenz, immer wieder erkennbar.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz    Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Rd2/7-16/17.01.10

JUGENDTEAMS DES SCHACHSPIELBEZIRKES, SUCHEN IHRE BESTEN

Spielbezirk U14 (Chemnitz)

Wie nunmehr schon gewohnt, muss der Schachnachwuchs der Altersklasse U14, auf Bezirksebene ihre Mannschaftswettkämpfe an diesem Wochenende, entscheidend zu Ende bringen. Genau heisst das für die 20 beteiligten Viererteams, die Runden zwei bis sieben in Chemnitz zu absolvieren. In der dortigen Mensa der TU Chemnitz hat also auch die Mannschaft des hiesigen Glauchauer SC 1873, ihren diesjährigen Hauptauftritt, gut zu bestehen. Dabei geht man zwar mit der klaren Auftaktniederlage Anfang Dezember an den Start, möchte sich jedoch trotzdem am Ende einen guten Mittelfeldplatz erkämpft haben. Immerhin bringen die Muldestädter im Gros erfahrene Spieler an den Start und dazu kommen dann auch noch ein, zwei viel versprechende Neulinge zum Einsatz. Wie immer zählt aber auch das Losglück und die Tagesform, sowohl in den eigenen Reihen, als auch bei den Gegner dieser Schachjahrgänge, zu den ausschlagenden Komponenten während des harten Wettkampfprogramms, in diesen zwei Tagen. Los geht es zu den jeweiligen drei Runden um 9.00 Uhr vor Ort und am späten Nachmittag wird dann wohl alles beendet sein. Die Aufstellung der Muldestädter, wird dann allerdings wohl erst immer kurz vor Beginn, definitiv feststehen. Ständig dabei ist aber immer der nimmermüde Nachwuchsverantwortliche des Vereins, Bernd Wollmann.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 5 - 10.01.10

PERFEKTER START, DER GLAUCHAUER SCHACHMANNSCHAFTEN 2010

Mit der aktuell fünften Punktspielrunde, mussten die Schachteams des Freistaates, ihren Ersten von insgesamt gleich zwei Wettkämpfen zu Beginn des neuen Jahres, am vergangenen Sonntag hinter sich bringen. Richtige Anspannung also auch für die Vertretungen des Glauchauer SC 1873, bei ihren beiden Heimaufgaben in der hiesigen Muldestadt, im Monat Januar. Natürlich spielte das angekündigte Schneechaos, hierbei zum Glück nicht ganz so eine entscheidende Rolle, für die angereisten Gäste aus der näheren Umgebung.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - USG Chemnitz III   6,5 : 1,5

Gegen die vermeintlich spielstärkste Mannschaft dieser so genannten Erzgebirgsstaffel, galt es für die 1. Reihe der Glauchauer, den zuletzt stetig leicht erkennbaren Aufwärtstrend, so gut wie möglich zu nutzen und sich damit anständig aus der Affäre zu ziehen. Im Idealfall liebäugelten die Gastgeber im Kampf mit der angereisten Dritte der USG Chemnitz, vielleicht mit einer Punkteteilung, mehr wohl aber auch schon nicht. Trotz oder gerade wegen des krankheitsbedingten Ausfall des Mannschaftsleiter, stand im Prinzip sogar fast wieder die einheimische Bestformation, dennoch zur Verfügung. Besonders erfreulich der weitere Start des Stammbrettes drei und auch der nach Jahren der Abstinenz wieder aktiv gewordene Einsatz des Urglauchauer Gründungsmitglied, am letzten Brett. Unter diesen guten Vorzeichen, gingen die Hausherren also mit ausreichend Selbstbewusstsein in den Kampf, gegen die doch letztlich auf nur mit sechs Mann geschrumpfte Gästeformation. Zwar mussten diese damit schon ein gehöriges Defizit ihrerseits ausgleichen, jedoch hatte man mit Sicherheit das folgende Debakel, dann so kaum wirklich vermutet. Die kampflosen Punktgewinne an Position vier und sechs, halfen natürlich den Muldestädtern nach der obligatorisch abgelaufenen Stunde Wartezeit, zu einer beruhigenden 2:0 Führung. Bei den beteiligten Schachfreunden Lutz Köhler und Thomas Drauschke, dürfte deswegen jedoch kaum, die wahre Erfolgseuphorie ausgebrochen gewesen sein. Um so einvernehmlicher, die knapp 120 Minuten später folgende, erste richtige Punktvergabe am letzten Brett, von Ersatzspieler Rainer Bergmann. Fast gleichzeitig konnte Jens Becher an drei das Remisangebot seinerseits, sogar mit einem Qualitätsopfer weiterhin zum Sieg führen. Richtig Spielentscheidendes, tat sich aber erst während der 1. Zeitkontrolle in dieser Begegnung, wo beide Gästespieler unnötigerweise, einfach ganz klare Federn lassen mussten. Dabei war der Partieausgang am 7. Brett, aus Sicht des hier agierenden einheimischen Jörg Pumpa, sicherlich besonders glücklich zustande gekommen. Selber weit mehr in Zeitnot als sein Gegenüber, machte nicht er die Fehler auf dem Brett, sondern der Chemnitzer Gast und konnte somit, einen überraschenden vollen Punktgewinn vermelden. Etwas anders die Entscheidung für Peter Nagorny im Anschluss daran, wo der Remser mit einer kleinen Falle, den ebenfalls nur noch mit wenigen Minuten ausgestatteten USG-Akteur, kurzfristig überrumpeln konnte. Angesichts dieser deutlichen Führung von nunmehr 5,5:0,5 für seinen GSC, einigte sich Sven Weigand am Spitzenbrett, schließlich trotz ständiger Gewinnsuche, auf eine friedliche Einigung in seiner Partie, nach reichlich vier Stunden Wettkampf. Für den zuletzt noch am Brett sitzenden Ralf Wegner an Position fünf, galt nach dem abschliessenden Remis da wohl ähnliche Belange und sorgten zudem gleichzeitig, für den höchsterfreulichen 6,5 : 1,5 Endstand, der Kreisstädter. Urplötzlich sind diese damit sogar auf den aktuell dritten Podestplatz vorgestossen und könnten sich rein hypothetisch sogar noch am Aufstiegskampf beteiligen. Real gesehen allerdings ist dieser dritte Doppelpunktgewinn in Folge nur dazu da, das Ziel des Klassenerhaltes so früh wie möglich in der Saison, endgültig sicher zu stellen. Schon beim nächsten Mal, wenn es gegen die vogtländischen Markneukirchener geht, könnte dies dann bereits gelingen.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
GSC II - Post-SV Crimmitschau III   6,5 : 1,5

Besonders nach dem zuletzt, äusserst blamablen Auftritt der zweiten Reihe des GSC, wollten die Spieler diesmal schnellstmöglich wieder, an ihr wahres Leistungsvermögen in diesem neuen Jahr anknüpfen. Diese Gelegenheit auch eindrucksvoll umzusetzen, boten die nur schwach besetzt angereisten Crimmitschauer, auf jeden Fall erst einmal. Die Gastgeber in der gleichen Formation, wie beim letzten Heimspiel auch antretend, liessen heuer von Beginn bis Ende des Wettkampfes, auch keinerlei Zweifel daran, den erwartenden klaren Sieg, im heimischen „Sportpark“ einzufahren. Den Anfang machte wieder einmal der Jungstar im Team Dimitrij Gretschischnikow, der bereits nach einer Stunde, einen weiteren vollen Punktgewinn am Spitzenbrett vermeldeten konnte. Konsequent auf Sieg spielend, folgte kurz darauf auch der Oldie Joachim Karnahl an Position sechs und brachte die Hausherren damit frühzeitig mit 2:0 in Führung. Darauf folgten dann jedoch erst einmal, zwei unspektakulären Remisen für beide Seiten der Konkurrenz. Mit etwa gleicher Stellung beendeten die Bretter vier und drei fast nacheinander ihre Partien und so konnten die daran sitzenden Schachfreunden Bernd Wollmann und Axel Burkhardt, aus ihrer Sicht die Zweipunkteführung im gleichen Abstand halten. Durch die zwei weiteren Partiegewinne an den Positionen sechs und sieben, brachen die überwiegend jungen Gäste aus der Pleisestadt, dann schließlich doch vollends auseinander. Sicherlich auch etwas der Unerfahrenheit ihrer Gegner geschuldet, kamen hierbei dennoch die beiden Ersatzleute Klaus Hellinger und Jochen Ackermann an den hinteren Brettern sieben und acht, zu verdienten Siegen für die Seite der Hausherren. Anders erging es da schon Reinhard Gehrt am 5. Brett, bei seiner Punkteteilung nach fast 200 Minuten intensiven Spieles, wo der gegnerische Akteur erst in Gewinnstellung kalte Füsse bekam und den Glauchauer seinerseits, überraschend doch nur das Remis anbot. Natürlich nahm dieser die sich bietende Gelegenheit dankbar an und das gewisse Quentchen Glück, zeigte sich somit an diesem Tag ebenso noch, für die tüchtige Heimmannschaft des GSC. Noch etwas mehr Zeit nehmen musste sich abschliessend zwar Lothar Pumpa am 2. Brett, jedoch konnte auch er, seinen lange Zeit gut mitspielenden Gegenüber, letztlich im Endspiel noch klar bezwingen und machte damit in der fünften Wettkampfstunde den souveränen 6,5 : 1,5 Endstand, für die Muldestädter perfekt. Mit diesen Kantersieg rutschen die Gastgeber aus der großen Kreisstadt, nunmehr auch gleich wieder auf Rang zwei der Tabelle nach oben und können ihre Aufstiegsträume, in Zukunft bereits wieder selber steuern. Die Voraussetzungen hierfür sind jedoch, die durchweg konzentriert anzugehenden Begegnungen, der immer noch folgenden vier Spieltage. Jeder weiterer Ausrutscher, wäre da mit Sicherheit fatal, auch wenn sich die Konkurrenz ebenso noch untereinander zu behacken hat und damit dem GSC, vielleicht sogar etwas weitere Schützenhilfe geben könnte, wie diesmal die Lichtensteiner im Kampf mit den Zwickauern von Empor West.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 5 - 10.01.10

ZU JAHRESBEGINN, AN DEN HEIMISCHEN BRETTERN PUNKTEN?!

Nach vierwöchiger Wettkampfpause, steht den sächsischen Schachmannschaften, bereits am zweiten Januarsonntag 2010, der fünfte Spieltag ins Haus. Für die beiden Vertreter aus der hiesigen Muldestadt, Gelegenheit ihre derzeitige Tabellenposition zu festigen bzw. zu verbessern. Hierbei dürfte wohl vor allem die Zweite des GSC 1873, genügend Nachholbedarf haben. Genauso wie die 1. Reihe hat man dazu Heimvorteil im „Sportpark“ an der Meeraner Strasse. Los geht es für alle Teams des Freistaates, genauso wie im alten Jahr, punkt 9.00 Uhr vor Ort.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - USG Chemnitz III

Gegen den punktgleichen Staffelfünften nehmen die Spieler der Glauchauer Ersten, von der Papierform her, eindeutig eine Aussenseiterrolle ein und auch ansonsten dürften den Gäste beide Mannschaftspunkte kaum zu nehmen sein. Vielleicht jedoch, können sich die Gastgeber nach den beiden wichtigen Siegen in den letzten zwei Begegnungen noch weiter steigern und eine gewisse Überraschung schaffen. Dazu ist jedoch ein rundum geschlossener Teamwork unbedingt nötig, da zudem wieder einmal der Ersatz an den beiden hinteren Brettern, nicht zu verhindern ist. Bei den Chemnitzern könnte dies zwar ebenfalls eintreten, wobei diese jedoch einen weit grösseren und spielstärkeren Fundus haben dürften. Trotzdem ist jede Schlacht erst nach Beendung aller Partien geschlagen und das dann eventuelle Unentschieden, doch vollbracht. Eine knappe Niederlage des GSC scheint da jedoch realistischer und auch mit solch einen Ergebnis, kann man derzeit durchaus Leben. Ein weiterer Zähler gegen den Abstieg, wäre dabei natürlich noch schöner.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - Post-SV Crimmitschau III

Ganz schnell sollten die Mannen der zweiten Reihe des GSC, wieder in die Erfolgsspur finden und den unverkennbaren Abwärtstrend der letzten beiden Puntspielrunden, vergessen machen. Normalerweise müsste dies gegen die Dritte aus dem benachbarten Crimmitschau möglich sein, jedoch ist dazu ein klarer Kopf bei allen Glauchauer Aktiven, endlich wieder einmal von Nöten. Das Können hierfür besitzt die Mannschaft, ganz egal ob man auf den obligatorischen Ersatz, erneut zurückgreifen muss. Zumindest in dieser Hinsicht, sollten gerade die Einsatzmöglichkeiten zu hause, weit bessere Effektivität bringen. Dies schliesst jedoch nicht aus, dass auch der restliche Stamm, seine Möglichkeiten vollends am Brett umsetzt. Das allerdings genauso der Tabellenvorletzte Schach spielen kann, haben die Postsportler beim mehr als klaren Sieg, zuletzt in Markneukirchen bewiesen und die Statistik von vier Siegen in vier Partien dürfte den Gästen weiteren moralischen Halt geben. Beim angestrebten Weg an die Spitze jedoch, muss einfach den hiesigen Muldestädtern, auch dieses Omen beherrschbar bleiben.