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Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 2-28.09.08

GLÜCK UND LEID, AN DEN SCHACHBRETTERN GANZ NAH ZUSAMMEN

Den 2. Punktspieltag 2007/08, hatten die Mannschaften des SVS, am vergangenen Sonntag auf den Programm stehen. Bei den Kämpfen im Freistaat, waren natürlich auch die beiden Teams des Glauchauer Schachclub 1873 wieder mit drunter, um sich in der noch am Anfang stehenden Tabelle, möglichst zu verbessern.

2. Landesklasse Staffel B
GSC I - SV Springer Leipzig   4,5 : 3,5

Erneut in den eigenen Gefilden, durften sich die Spieler der Ersten aus der Muldestadt beweisen und dies im wahrsten Sinne des Wortes, hatte man doch die Auftaktbegegnung, gleich mal in den Sand gesetzt. Um so mehr standen die acht heimischen Bretter, natürlich dadurch unter Erfolgsdruck und im Prinzip zählte nur die Devise, den Kampf mit den Leipzigern vom SV Springer, für sich zu entscheiden. Der Neuling in dieser Staffel, hatte zudem aber ebenso wie die Gastgeber zu Saisonbeginn, knapp verloren und strebte so zumindest wohl eine erste Punkteteilung an. Am Ende schließlich war es ein echtes Stück harte Arbeit, bevor die Glauchauer über den erhofften Doppelpunktgewinn verfügten. Mit viel Glück, stand es so nach mehr als fünf Stunden Spieldauer, schließlich 4,5 : 3,5 Punkte und dabei begann es fast schon ernüchternd für die Hausherren. Zwar dauerte es knapp drei Stunden, bevor die erste Partie beendet war, aber schon da standen die Zeichen auch an so manch anderen Brett eher schlecht, als gut. Die Niederlage am letzten Brett allerdings, war  dann auch nicht unerwartet gekommen, um so mehr der rund 30 Minuten später folgende Punktverlust am Spitzenbrett der hiesigen Kreisstädter. In Zeitnot nicht die richtigen Züge gefunden und letztlich fair aufgegeben, musste die heimische Position eins nach 13 Punktspielen, damit wieder die erste Null am Brett hinnehmen. Gut vier Stunden dauerte es, bevor man sich beim GSC schließlich von diesem zwei Punkterückstand erholte. Was folgte waren drei ganz wichtige und dazu verdiente Siege an den Brettern vier bis sechs. Sowohl Peter Nagorny, als auch Ralf Wegner und Thomas Drauschke erarbeiteten sich Stück für Stück Positionell Stellungsvorteile in ihren Partien und legten hierbei all ihre Erfahrenheit in die Waagschale, um am Ende ihre Gegenüber zur Aufgabe zu bewegen. Gleich im Anschluss an diese Erfolgsphase der Muldestädter jedoch, glich der Bezirksligaaufsteiger am 7. Brett wieder aus. Dabei musste Dietmar Nötzel, wieder einmal seine Endspielschwächen eingestehen und da hilft dann auch nicht ein ängstliches, frühzeitiges Remisangebot, denn die Chancen zur Punkteteilung wären wohl auch später, bei mehr Konzentration noch drin gewesen. Das gewisse Quentchen Glück, war jedoch diesmal letztendlich auf Seiten der Gastgeber und ganz speziell am 3. Brett zu finden. So lehnte der Kontrahent von Jens Becher dessen Remisangebot, trotz drohenden Dauerschachs ab und machte dazu prompt noch einen groben Fehler, womit die Partie für den Glauchauer plötzlich gewonnen war. Für den nun noch nötigen halben Punkt zum Mannschaftssieg, sorgte zum Abschluss Lutz Köhler an Position zwei, wobei der Gastspieler sogar noch das etwas schlechtere Endspiel zu bewältigen hatte. Mit diesem ersten Saisonsieg, verhindert das GSC-Team zunächst einmal das Allerschlimmste und darf sich gerade deshalb keineswegs auf diesen Zweier ausruhen. Den Leipzigern dagegen, dürfte schon jetzt die erwartet schwere Saison bevorstehen, aber auch hier sind wahrlich gute Spielansätze in diesem vermeintlich schwächsten Team der Staffel, zu erkennen.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B
SV Empor West Zwickau I - GSC II   5 : 3

Die nicht ganz unnötige Punkteteilung zu Saisonbeginn im Rücken, machte sich die zweite Vertretung der Glauchauer, auf den Weg ins benachbarte Zwickau, zum dort wartenden SV Empor West. Hier wollte man endlich einmal wieder Punkte mitnehmen, denn immerhin stammt der letzte und dazu einzige Sieg aus der Spielserie 1995/96. Um zudem den eigenen Ansprüchen, ganz vorne mitzuspielen gerecht zu werden, war also zumindest ein Unentschieden angesagt. Trotz des Punktverlustes am zweiten Brett, in einer zweifelhaften Gambitvariante nach nur knapp zwei Stunden Dauer, war dieses Ziel durchaus ständig greifbar. Der sicher eingefahrene Sieg von Axel Burkhardt an Position vier, brachte die Gäste im Anschluss daran bereits wieder heran. Die folgende, verdiente Punkteteilung durch das 5. Brett der hiesigen Muldestädter mit Reinhard Gehrt, nährte diese Hoffnung nur noch um so mehr, folgte doch wenig später schon der nächste Partiegewinn für sein Team. Bravourös mit drohendem Matt bzw. Damengewinn, zeigte sich der zweite Nachwuchsakteur in den Reihen des GSC, Jonathan Henschel an Position sechs spielend, seinem Zwickauer Gegenspieler überlegen. Angesichts dessen, einigte sich wohl auch Ersatzmann Peter Paluch am letzten Brett der Glauchauer, trotz guter Siegeschancen, in der vierten Wettkampfstunde auf Remis mit seinem Kontrahenten. Beim Zwischenstand von 2:3 jedoch, drehten die Hausherren diese Begegnung doch noch zu ihren Gunsten, wobei aber die Gäste schon etwas mithalfen. Trotz großen und langen Kampf, musste in dieser Phase zunächst das 7. Brett des GSC aufgeben und auch nur einige Zeit später, war es dann am Spitzenbrett soweit, dass der Emporachter sogar mit 4:3, in Führung gehen konnte. Keine Chance hatte hierbei der Vertreter aus der hiesigen „Grossen Kreisstadt“ und somit lag es schließlich in den Köpfen der beiden Akteure an Position drei und dies unter der Prämisse, wer ist der bessere Schachspieler, die Frau oder der Mann. Mit all ihrer Routine und den dazu gehörigen Glücksumstand, vom Fingerfehler des Gästespielers ganz entscheidend profitieren zu können, gewann die einheimische ehemalige DDR-Schachspitze, diese hochwichtige Partie letztlich nach fast sechsstündigen Niederlungwitzer. Natürlich untröstlich über diesen fatalen Fehler, der Niederlungwitzer Vertreter für den GSC und zudem damit bereits die zweite Niederlage in Folge, für ihn. Fürs eigene Team, war dies somit ein weiterer unbefriedigender Spielausgang, womit die Erwartungen in Richtung der Spitzenpositionen in der Tabelle, einen wahrlich ersten großen Dämpfer bekommen haben dürften. Dem SV Empor West ist dies allerdings wohl egal, denn ihnen hilft dieser Sieg mit Sicherheit, sich allmählich auf diese Saison einzuschwören.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 2-28.09.08

ZWEITEr SPIELTAG, BEIM SCHACHVERBAND SACHSEN, STEHT AN

Richtig Fahrt auf, nimmt die aktuelle Punktspielserie bei den Schachteams des Freistaates, denn schon steht nach dem kürzlichen Beginn, schon die nächste Runde auf dem Programm. Unter den vielen Mannschaften in der Bezirks- bis hinauf auf die Landesebene, stehen damit natürlich auch die beiden Glauchauer Vertreter nunmehr mitten im Wettkampfstress. Am Sonntag ab 9.00 Uhr gilt es also, sein Bestes, an den Brettern zu geben, egal ob nun zu Hause oder in der Fremde.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SV Springer Leipzig

Eine weitere Heimbegegnung haben die Spieler der Ersten des hiesigen GSC 1873, am Glauchauer „Eichamt“, zu bestreiten. Diesmal kommt dann gleich mal der zweite Bezirksligaaufsteiger in die Muldestadt und nach dem sehr unglücklichen Auftakt ohne jeden Punkterfolg, wollen es die Hausherren natürlich besser machen, als vor vierzehn Tagen gegen die Lindenauer aus der Messestadt. Das Team des SV Springer Leipzig, scheint zudem sogar noch etwas leichter zu bespielen sein, aber wie man ja weiss, tun sich die Glauchauer immer wieder also schwer, gegen scheinbar schwächere Gegnerschaft. Gerade darum gilt es, sich richtig zu konzentrieren und die eigenen Stärken, innerhalb der acht Bretter, optimal abzurufen. Ein weiterer Nuller, wäre dazu höchst fatal und brächte die Kreisstädter gleich zu Beginn der neuen Saison, mehr als arg ins Hintertreffen. Keine Ausrede sollte hierbei, dann auch der diesmal nicht zur Verfügung stehende Stammachter sein. Am Ende wird das Spiel wohl, eine reine Kopfsache der Gastgeber werden und hoffentlich profitieren davon nicht die Leipziger Neulinge.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   SV Empor West Zwickau - GSC II

Sicher nicht ganz zufrieden, dürfte die zweite Vertretung der Glauchauer, mit ihrem Ergebnis aus der 1. Runde gewesen sein und strebt somit diesmal noch etwas mehr als den einen Mannschaftszähler an. Beim SV Empor West Zwickau allerdings, dürfte das nicht einfach werden, verfügen die Gastgeber doch über eine durchweg gute Brettbesetzung. Dazu kommt das die Hausherren, genauso wie die hiesigen Muldestädter, auch schon in höheren Regionen, ihre Erfahrungen machen konnten. Einen heißen Kampf, wird es somit auf jeden Fall geben und mit einer Punkteteilung, sollte der GSC, am Ende durchaus ebenso schon mal zufrieden sein. Das entscheidende Zünglein an der Waage, könnte aber die Tagesform bzw. die letztendlich aufgebotene Formation beider Teams sein. Wahrscheinlich haben dabei die Gäste einen kleinen Nachteil, denn diese müssen wohl einen ihrer Spitzenspieler, an die vereinseigene Erste abtreten. Um so mehr, ist hier dann einfach von jeden Einzelnen beim GSC, alles zu geben.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde2-27.09.08

KNAPPE NIEDERLAGE IN RUNDE ZWEI

Ihren zweiten Spieltag zu bestreiten, hatten Ende des Monats die sächsischen Nachwuchsquartetts in der Altersklasse U20. Auswärts, ging es hierbei für die Akteure des Glauchauer Schachclub 1873, zur Sache.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Crimmitschau)
GSC - Erzgebirgischer SV Aue   1,5 : 2,5

Zum zweiten Mal in diesem Monat, mussten die Jugendlichen des GSC nach Crimmitschau aufbrechen, um ihren Punktspielbetrieb in der Chemnitzer Bezirksliga, nachzugehen. Leider waren diese dann abermals, mit nur drei Aktiven an den fremden Brettern vertreten. Glücklicherweise war dabei auch heuer, nur eine Begegnung zu absolvieren und der Gegner hieß Erzgebirgischer SV Aue. Die vier Neulinge hatten jedoch ihre Mannschaft vollständig mit an die Pleiße gebracht und waren nach ihrem spielfreien Auftakt, natürlich um so mehr erpicht, endlich auch ihre erste erfolgreiche Visitenkarte, in der aktuellen Saison abzugeben. Die Glauchauer hofften trotz der erneuten Unterzahl, auf weitere Mannschaftszähler. Eine Punkteteilung schien unter diesen Umständen dann schon das Maximale, da man vom blutjungen Ersatz am letzten Brett, kaum einen Teilerfolg erwarten durfte. Die Nichtteilnahme vom Meeraner Marco Bothe, war zudem genauso frustrierend für die Moral im Team der hiesigen Muldestädter. Somit lag es dann wiederum im Ermessen der Schachfähigkeiten am Brett eins und zwei, wo Dimitrij Gretschischnikow und Jonathan Henschel, versuchten ihr Bestes geben mussten. Am Ende langte es jedoch nur für den U16-Jährigen zum Sieg und das Spitzenbrett musste sich mit einem Remis zufrieden geben, was gegen den gleichwertigen Kontrahenten, jedoch keine Schande war. Die eingeplante Niederlage vom Ersatz Toni Locke an vier, besiegelte aber schon vorher, die 1,5 : 2,5 Niederlage des GSC. Dieser Nuller wäre aber unter normalen Umständen, mit Sicherheit vermeidbar gewesen und um so bedauerlicher ist es, gegen diesen schlagbaren Gegner, nicht wenigstens einen Zähler mit nach Hause nehmen zu können. Wie es gehen kann, zeigten die gastgebenden Postspieler dann jedenfalls in der Nachmittagbegegnung, wo die Auer über ein 0,5 : 3,5 nicht hinauskamen. Beim Quervergleich ist ja dies auch zu erkennen, denn gegen eben diese Crimmitschauer, hatte man vor drei Wochen mit nur drei Mann, ja ebenso unbeschwert, ein Unentschieden erkämpft. Ist zu hoffen das wenigstens nunmehr in den kommenden Runden, das Quartett der Kreisstädter vollständig antreten kann, dann dürften auch die nötigen Teamerfolge, nicht ausbleiben. Derzeit jedoch, steht man erst einmal auf Rang sechs der Tabelle und sieht nur eine Mannschaft hinter sich.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde2-27.09.08

GLAUCHAUER SCHACHJUGEND, MÖCHTE auswärts ERFOLGREICH SEIN

Im Drei-Wochen-Rhythmus, geht es derzeit um Mannschaftspunkte in der aktuellen Serie der Chemnitzer Bezirksliga, im Schachnachwuchsbereich daher. Die Viererteams der U20-Jährigen, haben somit morgen ihren 2. Spieltag zu bestreiten. Die beteiligten Aktiven des GSC 1873, müssen hierbei erneut Auswärts antreten und dabei Wiederrum nur einmal, ab 9.00 Uhr an die Bretter.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Crimmitschau)
GSC - Erzgebirgischer SV Aue

An gleicher Stelle wie Anfang diesen Monats auch, gilt es für das Quartett der Glauchauer, in Crimmitschau zu punkten. Nach dem erreichten Minimalziel zum Auftakt im Nachbarort, wollen die Gastgeber diesmal natürlich beide Punkte, am Ende in den Händen halten. Als Gegner wartet hierzu die Mannschaft des Erzgebirgischen SV Aue an den Brettern. Für die ist es zudem der erste Wettkampf, da sie in Runde eins, spielfrei waren. Rein nach der Papierform, ein durchaus bezwingbarer Kontrahent und auch im Vorjahr riss der Tabellenletzte bei einem einzigen Zähler, keine Bäume aus. Trotzdem sollten die GSC-Aktiven konzentriert ans Werk gehen und vor allem an den vorderen Brettern, ihre Überlegenheit ausspielen. Wenn man dann noch in Bestbesetzung diese Begegnung angehen kann oder wenigstens alle vier Bretter zu besetzen weis, dürfte das Ziel eines Doppelpunktgewinnes, sicherlich real werden. Mal sehen, was alles die Erzgebirgler, gegen diese Vorausschau ins Feld führen können.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 1-14.09.08

UNGLÜCKLICHE SPIELAUSGÄNGE, ZUM AUFTAKT BEIM GSC 1873

Ihren ersten Punktspielsonntag, hatten die Schachteams im Freistaat, diesmal bereits Mitte diesen Monat zu bestehen. Zu Beginn der neuen Saison, mussten dabei natürlich auch die beiden Mannschaften des Glauchauer Schachclub, innerhalb ihrer Spielklassenstaffeln, erstmals Farbe bekennen und es lief leider, wieder einmal nicht alles wunschgemäss.

2. Landesklasse Staffel B
GSC I - SC Leipzig-Lindenau   3,5 : 4,5

Nach nunmehr bereits drei Jahren Wartezeit, wollten die Spieler der ersten Reihe des Klubs, endlich wieder mit einem Doppelpunktgewinn in die neue Spielzeit starten. Erneut jedoch, nutzte man diese sich bietende Chance, gegen einen durchaus bezwingbaren Gegner nicht. Dabei scheiterten die Gastgeber an den hauseigenen Brettern im Spiellokal „Eichamt“ der Muldestadt, erneut nur am eigenen Unvermögen. Zumal die Aktiven vom SC Leipzig-Lindenau, hierbei mit zwei Mann Ersatz anreisten, konnte es der normale Stammachter, trotzdem einfach nicht bewerkstelligen, den Aufsteiger entscheidend in die Knie zu zwingen. Als erstes musste die Position sechs der Glauchauer, mit einer Niederlage vorlieb nehmen, wobei die weisse Dame gegen zwei Schwer- und einer Leichtfigur, nach mehr als 150 Minuten Kampf, eben doch überfordert war. Für Thomas Drauschke am Nachbarbrett sieben, kein Grund sich von diesem Misserfolg seines Teamkollegen anstecken zu lassen. Sicher und verdient gelang ihm der erwartete Sieg über seinen Kontrahenten und glich zum 1:1 für seinen GSC aus. Kurz vor der ersten Bedenkzeitkontrolle folgten dann die nächsten Partieentscheidungen, wobei es wieder einmal das fünfte Brett der Glauchauer erwischte, indem die Uhr vor dem 40. Zug abgelaufen war. An der Spitzenposition, einigten sich dagegen die Kontrahenten vorher lieber noch friedlich, wenngleich heimischer Sven Weigand damit nicht ganz zufrieden war und wohl eher diesen halben Punkt als verloren, statt gewonnen sah. An ihm lag es aber sicherlich nicht, dass die Muldestädter zunehmend aus der Erfolgsspur kamen. Weit ärgerlicher, war da die Niederlage in der fünften Wettkampfstunde, als auch das 2. Brett auf Seiten des GSC, bereits die dritte Niederlage an diesem Tag, vermelden musste. Gewisse Hoffnung das Ruder vielleicht doch noch herumreissen zu können, verbreitete anschliessend allerdings wieder, der durchaus etwas überraschende volle Punktgewinn, an Position vier der Hausherren. Dabei zeigte der Remser Peter Nagorny eine wirklich gute Leistung und bewies es sich vor allem selbst, dass er es immer noch kann, selbst stärkste Gegnerschaft, am Brett zu bezwingen. Die beiden abschliessenden Remisen aber, reichten am Ende für die Kreisstädter einfach nicht mehr, um wenigstens eine Punkteteilung in dieser Begegnung noch zu erzwingen. Am Ende gab es sowohl für Jens Becher an drei, als auch Dietmar Nötzel an acht, keinerlei Möglichkeit, ihr Endspiel irgendwie zum Erfolg führen zu können. Die bestehenden Siegeschancen, hatte man da wohl schon vorher, nicht wirklich konsequent genug genutzt. Am Schluss standen die Glauchauer also wieder einmal, zum Punktspielauftakt mit leeren Händen da und müssen abermals auf die nächsten Rundenbegegnungen hoffen. Die Lindenauer Neulinge hingegen, haben nach dem 4,5 : 3,5 Erfolg ihrerseits, schon mal zwei wichtige Punkte, im Kampf um den Klassenerhalt, erzielt.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B
GSC II - SSV Lichtenstein   4 : 4

Mit dem nötigen Selbstbewusstsein des Absteigers aus der oberen Bezirksklasse, gingen die Mannen vom GSC II in ihre erste Heimbegegnung der Saison 2007/08. Immerhin besitzt man ja auch eine deutlich positive Bilanz, im Kampf mit den Gästen aus dem benachbarten Lichtenstein und ein weiterer Sieg, war darum schon das Ziel der Glauchauer. Um so ärgerlicher der Blitzerfolg auf Seiten der Gäste, nach nicht einmal 10 Zügen auf dem Brett, wenngleich der Mannschaftsleiter bei den Muldenstädtern an Position drei, hierbei gleich mal gehörig mithalf. Der Schock im Team der Hausherren jedoch, dauerte glücklicherweise nicht also lang, denn Reinhard Gehrt an Position sechs, glich bereits nach gut einer Stunde Spieldauer, für seinen Verein schnell wieder aus. Fast gleichzeitig, einigten sich dann zunächst noch die beiden Kontrahenten am 2. Brett, auf Remis und es blieb weiterhin beim ausgeglichenen Resultat für die beiden Mannschaften. Mehr oder weniger problemlos hierbei, die Punkteteilung vom beteiligten Dimitrij Gretschischnikow, aus Sicht der Gastgeber. Routiniert und noch dazu überzeugend, folgte eine weitere halbe Stunde später, der Sieg vom augenscheinlichen Stammersatz Joachim Karnahl, am letzten Brett der hiesigen Kreisstädter. Zum friedlichen Remis, kam es dann bereits wenig später am 4. Brett, wo sich der heimische Axel Burkhardt, keine Blösse gab und sein Team damit erst einmal weiter auf Siegeskurs hielt. Trotz langer Gegenwehr jedoch, war diese Führung des GSC, im Prinzip nur auf dem Ergebniszettel präsent, denn eigentlich lag man an Position sieben, schon eine geraume Zeit im Hintertreffen und letztlich machte der angereiste Fortschrittspieler, den erwarteten Punktgewinn, eben einfach perfekt. Angesichts dieser Situation des Kopf an Kopf, einigten sich schließlich wohl auch die zuletzt noch spielenden Spitzenspieler an eins auf ein gerechtes Unentschieden an ihrem Brett und die Punkteteilung des Tages war endgültig. Nach reichlich zwei Stunden Kampf, einigten sich beide Teams also auf ein 4 : 4, womit allerdings hier wie da, weder Freud noch Leid aufkam. Zumindest aber, haben damit wenigstens beide Seiten noch weiterhin alle Chancen, ihre Saisonziele in die Tat umsetzen zu können. Trotzdem etwas ärgerlich, die Glauchauer Akteure jedoch schon sein sollten, hat man doch wohl irgendwie einen möglichen Doppelpunktgewinn, leichtfertig hergegeben. Noch aber sind ja heuer, neun weitere Runden angesetzt..

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2008/09   Vereinsmeisterschaft   09/08-05/09

SCHARFER PUNKTESTART, NUNMEHR AUCH KLUBINTERN

Ihre Vereinsmeisterschaften der Saison 2008/09, beginnen ab sofort die Mitglieder des Glauchauer Schachclub 1873. Dabei werden die obligatorischen sieben Runden im Schweizer System, jeweils Freitagabend ab 20.00 Uhr, über die Wettkampfbühne gehen. Mit insgesamt 21 Teilnehmern, sind soviel Aktive dabei, wie schon seit fast zehn Jahren nicht mehr. Vor allem der klubinterne Nachwuchs, drängt wieder einmal verstärkt an die Bretter im Spiellokal „Am Eichamt“ der Muldestadt und stellt sich wie die 17köpfige Männerabteilung, der altbekannten Bedenkzeitregelung von zwei Stunden pro Spieler und Partie. Die Auslosung der 1. Runde ergab dabei schließlich nachfolgende Ansetzungen; Weigand-Burkhardt, Henschel-Nagorny, Köhler, L. - Karnahl, Gumprecht-Pumpa, J., Drauschke-Thieme, Paluch-Nötzel, Pumpa, L.-Ackermann, Höppner-Ludwig, Wollmann-Bothe, Schickel-Gretschischnikow und spielfrei ist Schachfreund Enrico Wagner. Der Meeraner ist der einzige echte Neuling im Starterfeld und geht daher natürlich mit dem Vorsatz ins Rennen, soviel wie möglich Partieerfahrung zu sammeln und vielleicht springt dann auch schon mal der eine oder andere Teilerfolg heraus. Die Namen der Turnierfavoriten sind allerdings wohl die Gleichen, wie in den letzten Jahren auch. Eine grosse Hypothek trägt allerdings sicherlich, der Überraschungssieger und letztliche Titelverteidiger, Jörg Pumpa aus Glauchau. Sein Konterfei und Mitbesitzer der Meisterschaftskrone 2007/08, Sven Weigand hingegen, sollte mit seinen anderen beiden Teamkollegen aus der Ersten des GSC, Peter Nagorny und Lutz Köhler, aber erneut um die Spitzenposition mitspielen. Doch auch im mehr als breit erwarteten Mittelfeld dahinter, werden sich alle Beteiligten einen heißen Kampf liefern und wie gewohnt versuchen, die so genannten „Großen“, soviel als möglich zu ärgern. Abzuwarten ist, wie stark sich heuer das Jugendquartett um die beiden dortigen Besten, Dimitrij Gretschischnikow und Jonathan Henschel, präsentieren. Vor zwei Jahren gelang dies jedenfalls schon mehr als überraschend gut. Gleiches trifft dann auch auf die Seniorenabteilung, mit dem Turnierältesten Joachim Karnahl an der Spitze, zu. Die genauen Endplatzierungen werden dann in gut sieben Monaten erwartet und wahrscheinlich sieht die Schlusstabelle, dann nicht ganz so, wie erwartet wird aus. Interne Veränderungen und diverse Auf- und Absteiger, tun dem Turniergeschehen und der Spannung dieser Veranstaltung, mit Sicherheit immer wieder gut. .

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 1-14.09.08

SCHACHTEAMS IM FREISTAAT, STARTEN IN IHRE NEUE SERIE

Auf Grund der im November diesen Jahres stattfindenden Schacholympiade in Dresden, starten die sächsischen Mannschaften in ihre Punktspielsaison 2008/09, diesmal gut vierzehn Tage eher als sonst üblich und dazu geht es dann auch noch im Zweiwochenrhythmus, bis dahin weiter zur Sache. So werden also bereits am morgigen Sonntag ab 9.00 Uhr, die ersten Tabellenzähler ausgefochten. Für die daran beteiligten beiden Achterteams des hiesigen Glauchauer Sachclub 1873 gilt es hierbei, erst einmal ihre jeweilig Heimbegegnung in der 2. Landes- bzw. 2. Bezirksklasse, in den Vereinsräumen im Spiellokal „Eichamt“ der Muldestadt, versuchen erfolgreich zu gestalten.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SC Leipzig-Lindenau

Der obligatorische Leitspruch seit Jahren, heißt auch für die neue Saison, an alter Stelle in der 2. Landesklasse Staffel B, ganz klar zuallererst einmal, diese Klasse zu halten. Im Vorjahr ist dies trotz leichter zwischenzeitlicher Schwierigkeiten, am Ende noch völlig sicher gelungen. Dabei ereilte dem Team des GSC I, gleich zu Beginn ein völlig unnötiger Fehlstart, beim knappen 3,5:4,5 in Döbeln. Auf und ab ging es dann auch in den folgenden sechs Begegnungen weiter, wobei die positiven Höhepunkte, bei den klaren Heimerfolgen über die Fünfte vom SC Leipzig-Gohlis mit 5:3 bzw. dem 6:2 gegen die Markkleeberger, am 2. bzw. 4. Spieltag lagen. Drei nachfolgende Niederlagen in Serie, spülten die hiesigen Muldestädter schließlich bis hinunter auf den vorletzten Platz in der Tabelle und nun war noch einmal gehörige Mannschaftsmoral gefragt. Einen ganz bitteren Tag, verzeichnete man hierbei im Auswärtsspiel, bei der blamablen 2:6 Niederlage mit dem SK Fortuna Leipzig und auch beim 2,5:5,5 in Riesa, präsentierten sich Vereinselite in schlechter Verfassung. Mit den beiden am Ende mehr als deutlichen Doppelpunktgewinnen, zogen sich die Glauchauer jedoch wiederum, problemlos selber aus dieser Misere. Einen fast perfekt zu nennenden Auftritt, absolvierte man hierbei am Schlusstag bei der Sechsten der Gohliser Vertretung und dem wirklich grossartigen 6:2 Sieg. In diesem Zusammenhang letztlich auch noch zu erwähnen, ist die nur knapp vergebene Chance der Punkteteilung (3,5:4,5) in der dritten Begegnung dieser abgelaufenen Punktspielserie, wo die GSC-Akteure den am Ende überlegenen Aufsteiger der SG Turm Leipzig, alles abverlangte. Alles in allen konnte man also durchaus zufrieden Resümieren und sich nur über die ab und a kleineren Auszeiten im Team ärgern. Bester Punktlieferant hierbei, war das Spitzenbrett mit Sven Weigand, der in seinen neun absolvierten Partien unbezwungen blieb und mehr als beachtliche 6,5 Zähler holte. Ihm nicht viel nach, stand auch Teamkollege Jens Becher an drei mit sechs Punkten in acht Einsätzen. Nicht völlig enttäuscht haben dürfte des Weiteren der Dauerersatz Knut Ludwig, dem erst am Schluss, nach seinen zuvor schon insgesamt erzielten drei Punkten, die Luft etwas ausging.  Die offizielle Mannschaftsmeldung, lautet nunmehr heuer wie folgt; 1. Brett Sven Weigand (2005), 2. Lutz Köhler (1858), 3. Jens Becher (2025), 4. Peter Nagorny (1925), 5. Steffen Köhler (1984), 6. Ralf Wegner (1792), 7. Jörg Pumpa (1706) und 8. Brett Thomas Drauschke (1700). Aus der Stammformation des Vorjahres fehlt also theoretisch nur der Meeraner Dietmar Nötzel, welcher jedoch nur mannschaftstaktisch nicht im Aufgebot steht, jedoch praktisch jedes Spiel in der 1. Mannschaft, mit an den Brettern sitzen wird. Neu im Team ist dagegen Schachfreund Pumpa, J., wobei der überraschende Mitvereinsmeister, sich diesen Platz aber auch um so mehr, völlig verdient hat. Für Steffen Köhler dagegen, wird es aus privaten bzw. beruflichen Gründen, wohl erneut nur zu einem gelegentlich Auftritt im  Muldestädter Achter kommen. Als erster Gegner der hiesigen Kreisstädterin der gewohnten Staffel B dieser 2. Landesklasse 2008/09, kommt mit dem SC Leipzig-Lindenau, einer beiden Aufsteiger aus der Leipziger Bezirksliga nach Glauchau. Dabei sollte man den Gegner aber angesichts des durchaus soliden Leistungsniveaus, aber keineswegs unterschätzen und mit der notwendigen kämpferischen Einstellung, in diese Heimbegegnung gehen. Immerhin könnte man bei einem Sieg, endlich einmal wieder mit dem nötigen Selbstbewusstsein in die neue Saison starten. Das Zeug dazu hat diese Mannschaft sicherlich und mit der derzeit zur Verfügung stehenden Bestbesetzung, sollte dies auch ohne ihr 5. Stammbrett wahr werden. Einzige kleine Ungewissheit, ist wie wohl überall im Punktspielvorfeld anzutreffen, die Frage wo jeder einzelne Aktive spielerisch wirklich schon steht und in welcher Form sich das Team insgesamt befindet. Etwas einfacher scheint all dies für die Gäste zu sein, haben die Lindenauer doch im Prinzip nichts zu verlieren und eigentlich nur zu gewinnen. Mal sehen also wer von den beiden Kontrahenten, schließlich besser in den anstehenden Brettkampf kommt.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SSV Lichtenstein

Nach dem leider nur sehr kurzen Auftritt des GSC II in der 1. Bezirksklasse, müssen sich die Aktiven des neu formierten Teams, erneut eine Ebene tiefer beweisen. Grund genug, sich den möglichen Wiederaufstieg, sofort auf die Fahnen zu schreiben, was sicherlich nicht unbedingt ganz leicht werden dürfte. Wie rauh die Punktspielluft da oben doch ist, hatte man ja nach der kurzen Schonfrist durch die Gegnerschaft, bereits frühzeitig im Vorjahr zu spüren bekommen. Dabei lief es zunächst alles nach Plan, welcher hieß, sich endlich auch da, für längere Zeit zu etablieren. Leider waren die drei Mannschaftszähler in den ersten drei Begegnungen, aber dann bereits schon alles für die gesamte Saison. Einziger positiver Höhepunkt, war somit auch schon, der allerdings mehr als überzeugende und noch dazu leicht heraus gespielte, 5,5:2,5 Sieg über den Erzrivalen aus Crimmitschau. Daneben blieb dann wahrlich höchstens noch, das Auftaktremis in Adorf in guter Erinnerung. Die restlichen sechs Niederlagen, waren zwar oft nur unglücklich zustande gekommen, aber damit kann man sich eben nicht zufrieden geben. Die Grenzen, bekamen die Aktiven dann nicht von ungefähr, gerade bei der 1,5:6,5 Niederlage in Treuen, mehr als deutlich aufgezeigt und die jeweiligen 2,5:5,5 Ergebnisse, gegen gleich drei weitere vogtländische Vertreter aus Plauen und Markneukirchen, kamen letztlich ebenso nicht gänzlich aus heiterem Himmel. Besonders Weh getan haben dürfte die klare Niederlage gerade gegen den eigentlich nur gleichwertig einzuschätzenden Mitaufsteiger vom VSC Plauen 1952 II. Ähnlich unbefriedigend sind wohl auch die 3:5 Niederlagen gegen den TSV Lichtentanne oder der Zweiten vom SV Zwickau zu werten. Sich schließlich doch noch einmal zusammengerissen, hatten sich die Glauchauer dann wenigstens im Finalspiel gegen den späteren Aufsteiger, der SG CX Schwarzenberg-Raschau, welches nur ganz knapp verloren ging. Insgesamt jedoch, ist dieser Ausflug in die 1. Bezirksklasse, wahrlich nicht so verlaufen, wie sich dies das Team um Jörg Pumpa vorgenommen hatte. Auch wenn mit Knut Ludwig einer der leistungsstarken Stammakteure, ständig an die Erste des Vereins abgegeben werden musste, spielte man zu oft unter seinem möglichen Niveau. Am besten präsentierten sich da noch Nachwuchsspieler Dimitrij Gretschischnikow und sein Jugendtrainer Bernd Wollmann, welche es jeweils auf vier Punkte in sieben bzw. acht Partien brachten. Erfolgreichster, unter den letztlich vier eingesetzten Ersatzleuten, war Frank Thieme mit 3,5 Zählern, bei seinen acht Einsätzen. Nicht desto trotz, wollen es alle zukünftigen Aktiven der neuen Saison, wieder besser machen. Der gemeldete Stammachter hat hierbei folgendes Aussehen, an Position eins Dietmar Nötzel (1692), zwei Lothar Pumpa(1580), an drei Dimitrij Gretschischnikow (1549), vier Knut Ludwig (1572), fünf Axel Burkhardt (1545), sechs Bernd Wollmann (1448), sieben Reinhard Gehrt (1428) und an Position acht Jonathan Henschel (1407). Rein von der namentlichen Meldung, scheint die dafür notwendige Spielqualität im Teamvorhandne zu sein und auch der bereitstehende Ersatz, ist für diese Spielklasse kein schlechter. Wenngleich das Spitzenbrett, wohl nur selten zur Verfügung stehen dürfte und beim GSC I zum Stammbrett acht mutieren wird, ist man sich in den eigenen Reihen sicher, gleich wieder ganz oben mitzuspielen. In der diesjährigen elfköpfigen Staffel B der 2. Bezirksklasse, sollten die Kreisstädter, nicht nur darum auch bei der Gegnerschaft zum Favoritenkreis gehören. Dem hoffentlich gleich von Beginn an gerecht, wird der Achter zum Auftakt gegen die benachbarten Lichtensteiner. Auch diese allerdings, hegen aufs Neue ihre Aufstiegsgedanken und werden den Hausherren, einen heißen Kampf um die zwei zu vergebenen Mannschaftszähler, liefern. Als Absteiger, tragen die Glauchauer dennoch die Siegerbürde in dieser Begegnung und eine Niederlage, steht somit schon mal außerhalb jeder möglichen Diskussion. Wie immer, wird aber erst am Ende abgerechnet und mal sehen welche Prognose dann eintrifft.

Bericht

JSB Chemnitz   Saison 2008/09   7. Chemnitzer Jugend-Open   13.09.08

GLAUCHAUER SCHACHTRIO, DEN ANSPRÜCHEN GERECHT GEWORDEN

Vom 7. Chemnitzer Jugend-Open, kehrten die drei daran teilnehmenden Nachwuchsspieler des Glauchauer Schachclub 1873, mit den in ihren Rahmen der Möglichkeiten gestellten Ergebnissen, erfolgreich zurück. Auch waren die Glauchauer mit Sicherheit, wieder von den gigantischen Kulissen von heuer, erneut knapp 350 Teilnehmern in den sieben Altersklassen von acht bis fünfundzwanzig Jahren, bei den Jungen und Mädchen, mehr als beeindruckt. Doch darum ging es nun mal nicht unbedingt, was zählte, waren die eigenen Partien so gut wie möglich zu gestalten. Allein darum waren Kevin Wenke (AK U10), Jonathan Henschel (AK U16) und Dimitrij Gretschischnikow (AK U18), in die Räume der Stadtwerke der Regierungsbezirksstadt, gekommen. Dort wartete, nicht nur auf die drei hiesigen Muldestädter, ein Mammuttagesprogramm von gleich sieben Runden im Schweizer System, unter verkürzten wettkampfmäßigen Bedingungen. Besonders wohl für die jüngeren Jahrgänge, eine echte Herausforderung, solange konzentriert am Brett zu sitzen. Schon einige Erfahrung darin, hatte aber Schachfreund Wenke glücklicherweise gemacht und so erwartete man von ihm, doch auch eine gewisse Kontinuität. Leider jedoch, lief es dann nicht immer rund beim Vertreter des GSC und am Ende, standen nur zwei Siege auf der Habenseite. Dies bedeutete letztlich Rang 84, unter den insgesamt 92 Teilnehmern seiner Altersklasse. Trotz dieser hinteren Plazierung, sollte ihm dies nicht all soviel ärgern, denn gerade in diesen Jahrgangsbereichen, hängt immer noch viel von der jeweiligen Tagesform ab und Höhen wie Tiefen am Brett, sind ganz normal. Am besten damit zurecht, kam an diesem Samstag schließlich Matyas Szücs aus Tschechien, der kleine Sokol-Spieler von Hradec Kralove, brachte es auf beachtliche 6,5 Punkte und war damit einer von nur zwei Aktiven, die ohne jede Niederlage, im Feld der 67 Knaben waren. Mit derweil schon etwas mehr Erfolgsanspruch, nahm der Glauchauer Vereinskamerad Henschel (DWZ 1407), die Partien in seiner Jahrgangsstufe in Angriff. Mit Rang zehn unter 34 altersklassengleichen Akteuren, konnte er durchaus zufrieden sein, wenngleich er sicherlich noch mehr von sich erwartet hatte. Vier Siege sind jedoch oke und angesichts der zum Teil recht starken Konkurrenz, ist man auch bei den Verantwortlichen im Klub, keineswegs unzufrieden. Wie gross die Gegnerschaft in dieser Altersklasse allerdings bereits ist, zeigt das Siegerpodest, wo Saskia Stark mit einer DWZ von 1926, auch so manchen aus der Glauchauer Männerriege, Schwierigkeiten machen dürfte. Die Dresdnerin kam genauso wie ihr männliches Konterfei Jonas Dünzel (1999), dabei auf 5,5 Zähler in ihren sieben Partien. Im kleinsten Starterfeld dieser Veranstaltung, musste sich letztlich der dritte Vertreter aus der hiesigen Kreisstadt, Dimitrij Gretschischnikow (1549) beweisen. Unter den insgesamt nur siebzehn der U18jährigen Schachspielern, sprang für ihn am Ende ein guter 8. Platz heraus. Auch hier gilt zudem, dass die Kontrahenten zumeist schon über höhere Wertzahlen, als er verfügen. Natürlich zählt dies nicht unbedingt immer, als Argument der besseren Spielqualität, aber ein Blick aufs Endklassement, beweist dies dann schon. Bei vier Punkten seinerseits, war er zwar noch 1,5 Zähler von der Spitze entfernt, aber auch aus den drei Niederlagen gegen die Konkurrenz, konnte er sicherlich noch genug lernen und seine gemachten Fehler erkennen. Der Weg nach ganz oben, ist aber einfach nicht ohne jede Hindernisse zu nehmen und dies weis er auf jeden Fall, am Allerbesten. Der Klassensieger 2008, kam diesmal vom SC Leipzig-Gohlis und hieß Felix Meißner. Der Topfavorit mit einer DWZ von immerhin 2101, brachte es wie bereits erwähnt auf 5,5 Punkte und gleiches gilt auch für die weibliche Gewinnerin im Wettkampf, Verena Zier. Das Resümee der Veranstaltung, aus Sicht der Muldestädter Vertreter, gut mit dabei gewesen und Steigerungen in der Quantität und Qualität, fürs nächste Mal im Auge behalten.

Vorschau

JSB Chemnitz   Saison 2008/09   7. Chemnitzer Jugend-Open   13.09.08

VON DER SCHACHJUGEND, WIRD REICHLICH TURNIERHÄRTE GEFRAGT

Bereits schon zur Tradition geworden ist, dass sich die Nachwuchsabteilung des Glauchauer Schachclub 1873, am Chemnitzer Jugend-Open beteiligt. Heuer sind es erneut drei Aktive, welche sich dieser Herausforderung an den Brettern stellt. Dabei sind mit Dimitrij Gretschischnikow, Jonathan Henschel und Kevin Wenke, durchweg schon sehr erfolgreiche Spieler bei der nunmehr 7. Veranstaltung in den Räumen der Stadtwerke Chemnitz AG, mit dabei. Natürlich liebäugelt das Trio gerade deshalb, mit guten Plazierungen in ihren jeweiligen Altersklassengruppen, aber gerade im Jugendbereich, entscheidet also oft auch noch die Tagesform über Erfolg oder Nichterfolg. Egal wie es jedoch letztlich ausgehen wird, alle Beteiligten dürften mit vollem Engagement, an diesem Samstag bei der Sache sein. Die ersten Partien beginnen um 9.00 Uhr vor Ort und werden unter Schnellschachbedingungen (30 Minuten pro Spieler und Partie), nach sieben Runden Schweizer System, zu Ende gehen.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873    Saison 2008/09   16. Vergleichskampf   06.09.08

CHEMNITZER MIT ERWARTETEN ERFOLG

Der seit nunmehr 16 Jahren, obligatorisch geltende Aufgalopp in die neue Punktspielsaison, fand für den hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, heuer in Chemnitz statt. Beim dortigen befreundeten Verein des CSC Aufbau ‘95, kam es zum neuerlichen Mannschaftsvergleich der Beiden. Auch diesmal traf man sich an insgesamt neun Brettern, wobei zwei wie zuletzt immer mit Nachwuchsleuten zu besetzen war. Auf Grund von diversen Besetzungsproblemen bei den Gästen, sassen dann allerdings nur sieben Mitglieder des Muldestädter Klubs an den Wettkampftischen. Unter ihnen also auch zwei so genannte Gästespieler aus den Reihen der Hausherren, wobei angesichts des starken Aufgebotes des Chemnitzer Teams, nur wenig Chancen auf Seiten der Glauchauer auf eine mögliche Wiederholung des letztjährigen Unentschieden, zu sehen waren. Auch die sicherlich zusätzliche Verstärkung mit den Aufbauakteuren Danny Müller an Position vier und Volkmar Brand an sieben, konnte die Ausgangslage dann nicht unbedingt wirklich verbessern. Um so erfreulicher der gelungene Start beim GSC, wo man nach nicht einmal einer Stunde Spielzeit gleich mal mit 3:0 in Führung lag. Die Garanten dafür waren in dieser Phase der Begegnung vor allem die beiden starken Nachwuchsspieler Jonathan Henschel und Dimitrij Gretschischnikow, welche kaum Mühe hatten ihre allerdings auch klar jüngeren Kontrahenten, zu beherrschen. Als Dritter im Bunde des Siegerreigens trug sich dazu noch Schachfreund Brand, nach nur 30minütigen Brettkampf mit seinem Chemnitzer Vereinskameraden, ein. Gut drei Stunden dauerte das Spitzenduell an eins dann, bevor die Gastgeber ebenfalls zu ihren ersten Punkterfolg kamen und damit zur erfolgreichen Aufholjagd ansetzten. Im zweiten Aufbauinternen Duell des Tages hatte diesmal jedoch, die für den veranstaltenden Klub startende Teamkollegin, das bessere Ende für sich. Den dritten vollen Punkterfolg für die Gastgeber, vermeldete schließlich nur wenig später, bereits das 5. Brett mit dem seit Jahren rührigen Organisator der Freundschaftsvergleiche, Matthias Becker. Schon leicht im Vorteil liegend, fiel hierbei beim Glauchauer Kontrahent das Blättchen noch vor der ersten Zeitkontrolle. Die folgenden beiden Remisen von Peter Nagorny an zwei und Dietmar Nötzel an sechs, neutralisierten den Punktestand dann auf ein 4:4, wobei auch da die Partieverläufe, weiterhin von einer gewissen Zeitnot auf der einen oder anderen Seite, mitgeprägt waren. Sicherlich nicht nur deshalb gingen diese Punkteteilungen schon irgendwie in Ordnung, auch wenn mögliche Siegeschancen hüben wie drüben, teilweise klar ausgelassen wurden. Zum Schluss lag es also aus Sicht der hiesigen Kreisstädter, wieder einmal in den Händen ihres Vereinskameraden Ralf Wegner, welcher sich am 3. Brett einen zähen Kampf mit seinem Kontrahenten lieferte und erst in der wirklich allerletzten Minute, in eine Springergabel lief und damit seinerseits nach knapp 4,5 Stunden Bedenkzeit, ganz fair die Hand zur Sieggratulation, entgegenstreckte. Für die Aufbauspieler, war damit der zuvor eingeforderte Sieg, am Ende knapp, aber sicherlich gerecht, mit 5 : 4 perfekt. Eine gewisse Zufriedenheit also für sie, nach drei Jahren, endlich wieder an ihre Siegesserie anknüpfen zu können. Keine Schande allerdings, war diese Niederlage für die Glauchauer, ganz im Gegenteil, hatte man sich doch mehr als achtbar in der Höhle des Löwen, halten können. Nach der Pflicht, kam auch 2008 die Kür zwischen den beiden Klubs, die da heißt, sich beim Blitzturnier anderweitig ausleben zu können. Zuvor stand aber die nötige körperliche Stärkung, in Form von Gegrillten vom Rost und dem einen oder anderen Bierchen, noch an. Zum Einzelblitzturnier, fanden sich dann allerdings nur noch acht Akteure, letztlich an den Brettern ein und als klarer Sieger hierbei, zeigte sich nicht unerwartet der einheimische David Möller mit sieben Punkten in sieben Partien. Zweiter und zugleich bester Gästespieler, war Schachfreund Wegner mit sechs Zählern und mit 3,5 bzw. 1,5 Punkten folgten seine Teamkollegen Gretschischnikow, Nagorny und Nötzel mit schon respektablen Abstand auf den Plätzen drei, vier und acht. Ein Wiedersehen und vielleicht mehr Erfolg, gibt es hoffentlich für Alle dann in gut einem Jahr.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873    Saison 2008/09   16. Vergleichskampf   06.09.08

SCHACHFREUNDE UNTER SICH

In der Rotation des Heimrechts bei den traditionellen Schachvergleichen zwischen den beiden Klubs des Chemnitzer SC Aufbau ‘95 und dem hiesigen Glauchauer SC 1873, fungieren diesmal wieder die Chemnitzer als Gastgeber. Nicht nur deshalb gelten beim 16. Vergleich die heimischen Spieler im Mannschaftswettkampf, als favorisiert. Entscheidend jedoch dürften dann die genauen Aufstellungen beider Teams werden, wobei neben den acht angestrebten Männerbrettern auch noch zwei Nachwuchsakteure, erneut dabei sein werden. Definitiv nicht dabei ist auf Seiten der Glauchauer, ihr erfolgreiches Spitzenbrett der letzten Punktspielsaison, Sven Weigand. Trotzdem streben die Gäste aus der Muldestadt, ein weiteres gutes Resultat an. Vor einem Jahr reichte es immerhin zu einem 4,5 : 4,5 im wichtigen Mannschaftsvergleich. Dem gegenüber werden die Aufbauspieler natürlich versuchen, ihren Siegesanalen einen neuerlichen Erfolg hinzuzufügen. Das Wichtigste allerdings ist hier wie da, die Fortführung der wahrlich freundschaftlichen Beziehungen der beiden Vereine und da dürfte der Spaßfaktor am Ganzen nicht fehlen. Neben den obligatorischen Blitzturnier zum Abschluss und der Rundumversorgung auf kulinarischem Gebiet, also eine breite Palette an Herausforderungen und nebenbei noch eine erste Standortbestimmung ausserhalb des Vereinsleben, dieser am Anfang stehenden Spielsaison 2008/09. Los geht die Veranstaltung dann am heutigen Samstag ab 14.00 Uhr in der Ausbildungsstätte des VBFA Aue, der Waldenburger Strasse in Chemnitz.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde1-06.09.08

VERDIENTE PUNKTETEILUNG, AUCH IN UNTERZAHL BEIM NACHWUCHS

Für die Viererteams des Jugendschachverbandes Sachsen galt es heuer als Erste auf Punktejagd in ihren Spielklassen zu gehen. Für die Vertreter des Glauchauer SC 1873 also ebenso und dazu musste man dann auswärts an den Wettkampfbrettern Platz nehmen.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Crimmitschau)
Post-SV Crimmitschau - GSC   2 : 2

Die Kreisstädter aus der Muldestadt mussten gleich zu Beginn der Saison, mit nur drei Akteuren beim Neuling in dieser Spielklasse, der Bezirksliga Chemnitz antreten. Auf Grund der kurzfristigen Absage ihres Stammbrettes vier, um so mehr keine leichte Aufgabe mit einem Sieg ins aktuelle Wettkampfgeschehen zu starten. Die gastgebenden Crimmitschauer vom dortigen Post-SV konnten somit gleich mal einen kampflosen Punktgewinn für sich vermelden und waren über das ungewollte Gastgeschenk, damit sicherlich nicht ganz böse. Den drei verbliebenen GSC-Spielern war also bewusst, nunmehr noch mehr ihre vorhandenen besseren Schachqualitäten, konsequent in die Waagschale zu werfen. Leider ging dies dann beim Meeraner Marco Bothe nicht ganz auf, der gut aus der Eröffnung herauskam, jedoch nach reichlich einer Stunde, das immer möglich Remis doch nicht erzielen konnte und so führten die Hausherren schon zu diesem Zeitpunkt klar mit 2:0. Den beiden Glauchauer Spitzenspielern Dimitrij Gretschischnikow und Jonathan Henschel an eins bzw. zwei, machte dieser nunmehrige Erfolgsdruck jedoch nur wenig aus und brachten ihren Verein wieder auf Kurs. Dabei hatte der Älteste im Team der Muldestädter, Schachfreund Gretschischnikow, keinerlei Probleme mit seinem Gegner am 1. Brett und gewann nach knapp zwei Stunden den ersten vollen Punkt für die Gäste. Einige Zeit länger musste sich zwar das Nachbarbrett mit Vereinskamerad Henschel mühen, aber auch hier war sein Sieg nie gefährdet. Das letztendliche 2 : 2 Unentschieden, ist zwar nicht als der ganz optimale Punktspieleinstand zu werten, allerdings konnte man auf Seiten der Glauchauer schon noch damit leben und die Crimmitschauer haben gleichfalls ihr Ziel erreicht, nicht zu verlieren. Wenn auch da der Ausgang als glücklich einzuschätzen ist, sollte dies für die Pleißenthaler, dann nicht unbedingt der einzige Zähler für sie, bis zum Ende des Spieljahres gewesen sein. Weit mehr erreichen, wollen die hiesigen Kreisstädter aber auf jeden Fall, wozu aber irgendwie die volle Brettbesetzung, schon dazu gehören dürfte.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde1-06.09.08

ÄLTESTEN IM NACHWUCHSBEREICH, ERÖFFNEN DIE NEUE SPIELSERIE 2008/09

Als Erste starten die Aktiven der Alterklasse U20, in die neue Mannschaftspunktspielsaison. Dabei bestreitet das Team des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, erst ihr zweites Jahr in der Chemnitzer Bezirksliga. Zum Auftakt gilt es hierbei für das Quartett der Muldestädter, erst einmal auswärts zu bestehen. Der Spielbeginn ist für 9.00 Uhr angesetzt und am frühen Nachmittag dürfte dann feststehen, welche der beiden Mannschaften, die ersten Zähler für sich in der Tabelle vermelden darf.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Crimmitschau)
Post-SV Crimmitschau - GSC

Mit Dimitrij Gretschischnikow (1549) an Position eins, Jonathan Henschel (1407) an zwei, Marco Bothe Schickel (1034) an drei und Sebastian Liebschner (785) an Position vier, vertreten heuer drei bereits zuletzt auch schon eingesetzte Spieler, die Farben der Glauchauer. Hierbei ist nur das 4. Brett wirklich neu im Aufgebot und somit sollte man vom Jüngsten im Team, dann auch noch nicht all soviel erwarten. Vom Spitzentrio hingegen, dürfte da schon weit mehr kommen und der letztjährige 6. Platz, ein reales Ziel für alle darstellen. Noch ein Stück nach vorne, sollte es jedoch auch schon gehen, zumal die diesjährige Staffelmeldung nur sieben Teams am Start sieht. Wer dabei heuer allerdings zu den Stärksten zählt,  wird sich dann hingegen wie immer in dieser Nachwuchsklasse, wohl erst im Laufe der Saison richtig herauskristallisieren. Auch unter den Fittichen ihres neuen Jugendtrainer Frank Thieme, werden aber alle Aktiven des GSC, auf jeden Fall immer ihr Bestes, versuch zu geben. Erster Gegner für die Mannschaft aus der hiesigen Kreisstadt, sind schließlich die Aktiven vom benachbarten Post-SV Crimmitschau. Für die Hausherren bedeutet dies immerhin eine Premiere auf dieser Ebene und somit werden sie hoch motiviert in den Wettkampf gehen, um gleich mal zu Beginn, einen Erfolg für sich einzufahren. Entscheidend jedoch wird mit Sicherheit hier wie da sein, ob man sein augenscheinlich bestes Aufgebot an die Bretter bringt und auch die Tagesform dürfte dann noch eine gewisse Rolle spielen. Trotzdem visieren die Gäste gleich mal einen möglichen Doppelpunktgewinn an der Pleiße an.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2008/09   5. Vergleichskampf   05.09.08

VERKEHRTE WELT, ZWEITE DÜPIERT ERSTE

Im 5. Anlauf der vereinsinternen Vergleichskämpfe beim Glauchauer Schachclub 1873, zwischen der 1. und der 2. Mannschaft, schafften es nunmehr die Spieler aus der 2. Bezirksklasse, ihre Landesklassenaktiven, die erste Niederlage beizubringen. Mit Sicherheit eine gehörige Überraschung, auch wenn nur die zweite Reihe der Muldestädter ihre Stammformation an den Brettern im Vereinsheim „Am Eichamt“ hatte und nur an sieben Brettern gekämpft wurde. Dabei sah es zunächst so aus, dass der Favorit seine Pflichtaufgabe, wie immer in aller Gelassenheit erfüllen konnte. Zwar ging der GSC II durch einen Fingerfehler von Jörg Pumpa, mit seinem 4. Brett und dem daran spielenden Axel Burkhardt, frühzeitig in Führung, aber schon im Gegenzug glich Ersatzmann Jochen Ackermann an der letzten Position, für die Glauchauer Erste, wieder aus. Gerade hier hatte die Zweite aber mit einem Sieg von Jonathan Henschel aus der Nachwuchsabteilung des Vereins, mehr als geliebäugelt. Selbst das glückliche Remis von Reinhard Gehrt (II) gegen seinen Kontrahenten Joachim Karnahl (I) ein Brett davor, lies die designierten Siegesanwärter, somit noch nicht unruhig werden, zumal es zu diesem Zeitpunkt nach mehr als einer Stunde Spieldauer, kaum wirklich schlecht in deren Partien aussah. Die wirklichen Entscheidungen über den Ausgang des Kampfes an diesem Freitagabend, fielen dann auch erst nach knapp drei Stunden harten Ringens, bei denen sich erstaunlicherweise die so genannten schwächeren Aktiven, letztlich zumeist durchsetzen konnten. Als Ersten erwischte es das zweite Brett mit Peter Nagorny in den Reihen der Landesklassespielern, wobei der Remser sich dem Nachwuchstalent Dimitrij Gretschischnikow, geschlagen geben musste. Ähnliche Betroffenheit herrschte nur wenig später beim Meeraner Dietmar Nötzel an fünf, welcher eine völlig falsche Endspielabwicklung einschlug und damit schließlich ohne Chance, mit seinen Gegenüber Bernd Wollmann war. Damit stand das Team des Aussenseiters aber schon mal bei 3,5:1,5 Punkten und das sich andeutende Unentschieden war Ihnen, damit einfach nicht mehr wegzunehmen. Der folgende standesgemässe Sieg am Spitzenbrett zwischen Sven Weigand (I) und Lothar Pumpa (II), schien die Erste am Ende, wohl doch noch mit einem blauen Auge davonkommen zu lassen. Im nicht ungewohnten Zeitnotduell von Ralf Wegner auf Seiten der 1. Vertretung des Klubs jedoch, entschieden die Mannen der Zweiten mit dem nötigen Glück des Tüchtigen, das Duell indessen sogar ganz klar für sich. Was Folgte war grosser Jubel beim Mannschaftsleiter Knut Ludwig am 3. Brett und seinen Teamkollegen der 2. Vertretung, sowie leicht verdutzte Gesichter auf der Gegenseite. Allein dessen Mannschaftsleiter Dietmar Nötzel, welcher als gemeldetes Spitzenbrett beim GSC II fungiert, war der Einzige beim Verlierer, der sich mit seinen zukünftigen Spielkameraden in der 2. Bezirksklasse Chemnitz, mitfreuen konnte. Am Ende war diese Begegnung der Saison 2008/09, zwar kein 4,5 : 2,5 Sieg von David über Goliath, aber schon eine faustdicke Überraschung. Eines bleibt allerdings bei allen Für und Wider des Ausgangs dieses Vergleiches, ein Jeder hier wie da, hat erste echte Wettkampfluft schnuppern können und es dann in gut einer Woche zum Punktspielstart erneut selbst in der Hand, nur „noch“ besser zu machen. Das Revancheduell hingegen steigt erst im nächsten Jahr und darauf brennen wohl vor allem, die gedemütigten Spitzenspieler des Klubs. Im Hinblick auf die eigentlich erfolgreichsten Punktelieferanten auf den Ersatzpositionen sechs und sieben, kein Wunder.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2008/09   5. Vergleichskampf   05.09.08

TRADITION ETHABLIEREN

Mit der nunmehr 5. Auflage und nach dem letztjährigen Wiedereinstieg in diesen Brauch des wettkampfmäßigen Vergleichs zwischen der 1. Und 2. Männermannschaft des Glauchauer Schachclub 1873, gilt es nunmehr ganz offiziell, die neue Saison zu eröffnen. Natürlich streben beide Teams an ihre, Stammformationen an den Start zu bringen, jedoch wird dies dann wohl kaum möglich werden. Trotzdem dürften alle Beteiligten hoch motiviert und voller Tatendrang sein, denn jeder Einzelne will ja wissen wo er steht und eine gewisse Brisanz bietet dieser Kampf Mann gegen Mann, ohnehin. Auf jeden Fall sollte an den vorgesehenen acht Brettern der Schachgeist im Spiellokal „Am Eichamt“ der Muldestadt, all gegenwärtig sein. Der Partiebeginn ist dann für 20.00 Uhr geplant und am Ende müsste nach spätestens vier Stunden, die erste Reihe des Vereins, ihren fünften Sieg eingefahren haben.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873    Saison 2007/08   Vereinspokalturnier   09/07-08/08

WEIGAND, MIT VERDIENTEM GESAMTSIEG IM POKAL

Nach zwölf Monaten Kampf um den Vereinspokal 2007/08 beim hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, steht nach dem Spitzenwert von insgesamt 32 Turnieren, der gerechte Sieger nunmehr fest. Mit dem Glauchauer Sven Weigand stand hierbei der Beste auch auf dem obersten Rang. Am Ende wurde es zwar mit der Wertzahl von 1860 gegenüber dem zweitplazierten Remser Peter Nagorny und dessen 1854, noch einmal ziemlich eng, aber so richtig gefährlich die Führung zu verlieren, schien es dann auch nicht zu werden. Dabei benötigte er seinerseits aber immerhin erst einmal acht Turniere, um sich an die Spitze zu setzen und sein Mannschaftskamerad Nagorny schien bis zum 17. Wettkampfabend, alles im Griff zu haben. Als dritte Kraft an der Spitze, präsentierte sich zur Überraschung der Spitzenspieler, lange Zeit das Nachwuchstalent Dimitrij Gretschischnikow, jedoch rückten Lutz Köhler und Ralf Wegner, am Ende die Verhältnisse noch einmal klar zurecht. Geschuldet den wenigen Möglichkeiten der Teilnahmen, auf Grund ihres dreischichtigen Berufsleben, mussten sie auf ihren famosen Schlussspurt vertrauen und taten dies letztlich, auch mit aller Konsequenz. Der Lohn für die maximale Nutzung ihrer Gelegenheiten, waren am Ende die Plätze drei und vier der beiden Muldestädter mit 1829 bzw. 1794 Wertpunkten. Auf Rang fünf, rutschte so der junge Gretschischnikow (1704) schließlich ab, was trotzdem mehr als eine echte Sensation, im Feld der alten Hasen darstellen dürfte. Ähnlich gut spielte heuer Lothar Pumpa, welcher mit einer Zahl von 1654, das breite Mittelfeld des Gesamtklassement der zu wertenden Akteure, dahinter anführt. Insgesamt waren es in dieser Wertung immerhin 16 Spieler, welche sich in die Tabelle eintragen konnten und mit 20 Teilnehmern überhaupt, gab es diesmal einen weiteren Rekord in dieser Wettkampfform, zu vermelden. Unter den nicht zu wertenden Aktiven, war aber erstmals leider auch der Mehrfachsieger der letzten Jahre, Jens Becher. Der Muldestädter erwischte einen ganz schlechten Start und strich wohl gerade deshalb, schon frühzeitig die Segel und der Arbeitsalltag, tat dann sicher noch sein übriges. Eine weitere Premiere gab es mit der ersten Teilnahme des Zwickauers Gerd Völkel am letzten Spieltag, wobei er dazu noch als Sieger dieses Freitagabends, die Schachbretter in den Räumen „Am Eichamt, verlies. Ganz den olympischen Gedanken verschrieben, hatte sich dagegen erst einmal das Meeraner Neumitglied beim GSC, Enrico Wagner (1197), der aber sicherlich schon in der Neuauflage 2008/09, um einiges stärker aufspielen dürfte, denn aller Anfang ist eben schwer. Die Endplazierungen der Ränge sieben bis sechzehn, lauten letztlich dann noch folgendermassen; Thomas Drauschke (1632), Jörg Pumpa (1611), Dietmar Nötzel (1602), Knut Ludwig (1573), Bernd Wollmann (1463), Joachim Karnahl (1444), Frank Thieme (1427), Peter Paluch (1401) und Jochen Ackermann (1373), sowie der bereits zuvor erwähnte Meeraner Neuling. Ausserdem noch mit dabei, jedoch ohne gültige Gesamtwertung mit weniger als sieben Turnierteilnahmen, waren der Gastspieler Völkel (1665), Titelverteidiger Becher (1644), Axel Burkhardt (1578) und Lothar Gumprecht (1552). Für alle und vielleicht noch den einen oder anderen Spieler dazu, besteht dann die Möglichkeit, bereits in Kürze wieder unter Schnellschachbedingungen (15 Minuten pro Spieler und Partie), kräftig neu zu punkten.

Bericht

Schachgemeinschaft Agro Geithain    23. Gethainer Sommerturnier    29.08.-31.08.08

NOCH NICHT MIT DER RICHTIGEN WETTKAMPFHÄRTE PRÄSENT

Erstmals versuchte sich Peter Nagorny vom hiesigen Glauchauer SC 1873, in Geithain beim dortigen Sommerturnier, noch etwas mehr an Spielpraxis, für die nunmehr anstehende neue Wettkampfserie der Schachsportler zu holen. Am Ende gelang dies nicht unbedingt so, wie er sich das vorgestellt hatte, aber vom Turnierambiente war er durchaus schon mal angetan. Auf Grund seiner Wertzahl mit 1925, in der A-Gruppe an Startnummer 10 gesetzt, fand der Remser nie gänzlich den richtigen Siegesweg, in seinen insgesamt fünf zu bestreitenden Partien. Mit schließlich 2,5 Punkten, holte er aber wenigstens noch 50 Prozent, wobei die Gegnerschaft allerdings nicht unbedingt vom stärksten Kaliber war und rein leistungsmäßig, durchweg als schlechter einzuschätzen war. Nun ja, aller Anfang scheint wirklich schwer und nicht immer läuft es eben optimal am Brett. Trotzdem wohl keine vertane Zeit für den Muldestädter Vertreter, denn auch aus schlechteren Leistungen, ist immer noch etwas Positives zu holen und für die Zukunft ist ein Steigerungspotenzial, dann sowieso wenigstens drin. Bei einem Sieg, drei Remisen und einer Niederlage, bedeutete dies heuer aber erst einmal Platz 17 im 32-köpfigen Teilnehmerfeld. Als Bester präsentierte sich bei der 23. Auflage, diesmal der Magdeburger Uwe Hoffmann mit vier Zählern an der Spitze und lies so manchen der eigentlichen Favoriten, hinter sich. Vielleicht ist Ende August 2009, ja der GSC-Akteur wieder mit dabei und kann sich erfolgreich rehabilitieren und hat dazu noch Unterstützung von ein paar mehr seiner Vereinskameraden aus der Kreisstadt.

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Schachgemeinschaft Agro Geithain    23. Gethainer Sommerturnier    29.08.-31.08.08

REMSER NAGORNY ERSTMALS DABEi

Nach geraumer Zeit, nimmt wieder einmal ein Vertreter des Glauchauer Schachclub 1873, am Sommerturnier in Geithain teil. In diesem Einzelturnier unter Wettkampfbedingungen bei einer maximalen Bedenkzeit von 120 Minuten pro Spieler und Partie wird sich Peter Nagorny in der Gruppe A (DWZ > 1750), den insgesamt fünf Runden im Schweizer System stellen und versuchen, damit die optimale Vorbereitung auf die anstehenden Punktspiele im Verein und den Mannschaftsbegegnungen auf Landesebene, zu finden. Welche Platzierung am Ende hierbei herausspringt, ist im Vorfeld nicht zu prognostizieren, jedoch zählt da wohl sowieso in erster Linie für ihn, gute Partien zu spielen und die nötige Wettkampfhärte für die Saison 2008/09 zu finden. Natürlich dürfte er sich dann auch über eine vordere Platzierung freuen und wenn dann noch die entsprechend starke Gegnerschaft dabei gegenüber sitzt, zählt dies umso mehr. Auf jeden Fall warten drei ereignisreiche Tage auf ihn, die am heutigen Freitag um 17.00 Uhr beginnen und am Sonntag, um die gleiche Zeit zu Ende gehen werden. Gespielt wird die 23. Auflage des Turniers im Schützenhaus, in der Dresdner Strasse des rund vierzig Kilometer entfernten Ortes.

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Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiele  09/08-04/09

BEIM SCHACHVERBAND SACHSEN, WIRD’S JETZT ERNST

Pünktlich zum Meldetermin der Mannschaftsaufstellungen für die neue Punktspielsaison bei den Männern, gibt auch der Glauchauer Schachclub 1873 seine Stammformationen, zum Schachverband Sachsen bekannt. Insgesamt starten 2008/09 gleich drei Teams der Muldestädter ins Wettkampfgeschehen auf den verschiedenen Spielebenen. Dies sind dann nachfolgende Akteure bei den hiesigen Kreisstädtern.

2. Landesklasse Staffel B - GSC I

1. Brett

Weigand, Sven

DWZ 2005

2. Brett

Köhler, Lutz

DWZ 1858

3. Brett

Becher, Jens

DWZ 2025

4. Brett

Nagorny, Peter

DWZ 1925

5. Brett

Köhler, Steffen

DWZ 1984

6. Brett

Wegner, Ralf

DWZ 1792

7. Brett

Pumpa, Jörg

DWZ 1706

8. Brett

Drauschke, Thomas

DWZ 1700

Spielbezirk Chemnitz 2. Bezirksklasse Staffel B - GSC II

1. Brett

Nötzel, Dietmar

DWZ 1692

2. Brett

Pumpa, Lothar

DWZ 1580

3. Brett

Gretschischnikow, Dimitrij

DWZ 1549

4. Brett

Ludwig, Knut

DWZ 1572

5. Brett

Burkhardt, Axel

DWZ 1545

6. Brett

Wollmann, Bernd

DWZ 1448

7. Brett

Gehrt, Reinhard

DWZ 1428

8. Brett

Henschel, Jonathan

DWZ 1407

Spielbezirk Chemnitz Kreisliga Zwickau - GSC III

1. Brett

Thieme, Frank

DWZ 1285

2. Brett

Wagner, Enrico

ohne

3. Brett

Bothe, Marco

DWZ 1034

4. Brett

Schickel, Martin

DWZ 1009

Nachruf

Glauchauer Schachclub 1873

treue WEGBEGLEITERIN DER ERSTEN STUNDE, VON UNS GEGANGEN

Wie in dieser Woche bekannt wurde, verstarb am 17.08.08  mit Christine Mendrok, eine unserer Gründungsmitgliederinnen, nur wenige Tage vor Ihrem 73. Geburtstag. Wir werden Ihr ein ehrenvolles Andenken bewahren und sind in diesen Stunden mit unseren Gedanken, natürlich auch ganz besonders beim Ehemann und ersten Präsidenten nach der Neugründung des Vereins, Gerhard Mendrok. Wir trauern mit ihm und hoffen dass er bei seinem geliebten Schachsport, den nötigen Trost um diesen schweren Verlust, in Zukunft noch ein wenig finden kann.

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