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Bericht

Chemnitzer SC Aufbau 95  29. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2009  13.06.09

SCHWARZER SAMSTAG, BEIM CHEMNITZER BLITZSPEKTAKEL

Gar nicht gut, lief es für den Vierer des Glauchauer Schachclub 1873, beim nicht nur für die angereisten Muldestädter, traditionellen Aufbaupokal des Chemnitzer SC ‘95. Am Ende belegte man in der Aufstellung mit eins Jens Becher, zwei Peter Nagorny, drei Ralf Wegner und vier Dimitrij Gretschischnikow, bei der 29. Auflage dieses Mannschaftsblitzturniers, einen Alles in Allem, enttäuschenden achten Platz, von insgesamt zehn angetretenen Teams. Auch wenn darunter einige Topteams aus Sachsen waren, hatten sich die Glauchauer, doch schon etwas mehr erwartet. Allein zwei Siege gegen die zweite und dritte Reihe der Gastgeber und ein Remis mit den Reichenbrandern jedoch, belegt mehr als deutlich, die wahrlich schlechte Tagesform, der ansonsten allemal recht guten Blitzer aus der hiesigen Kreisstadt. So standen aber eben nur 9 : 27 Punkte in der Schlusstabelle, bei dazu geradem al 24 Brettpunkten. Noch am besten, zog Schachfreund Wegner die Figuren im Fünfminutentakt und brachte es in den doppelrundig angesetzten Wettkampf auf acht Punkte. Zu nur 6,5 Zählern reichte es für die Teamkollegen Becher und Gretschischnikow und ganz magere 3 Punkte, erspielte sich der Remser Nagorny. Natürlich gab es auch noch positive Emotionen zu vermelden, wobei die Mannschaft des SV Motor Hainichen 1949, mit Sicherheit dazu gezählt haben dürfte. Der Landesligist, spulte souverän seine Begegnungen mit der Konkurrenz ab und wurde überlegener Turniersieger, vor der USG Chemnitz und den sich zusammengefundenen Lausitzer Zwergen.

Vorschau

Chemnitzer SC Aufbau 95  29. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2009  13.06.09

AUCH BEIM 29. MANNSCHAFTSBLITZ-AUFBAUPOKAL,
MULDESTÄDTER SCHACHFREUNDE WIEDER MIT VON DER PARTIE

Als treuer Dauergast, ist der Glauchauer Schachclub 1873, erneut mit einem Quartett beim Blitzturnier des CSC ‘95, am heutigen Samstag dabei. Nach dem letztjährigen Mittelfeldplatz wollen die hiesigen Kreisstädter diesmal etwas weiter vorn in der Endtabelle stehen. Natürlich entscheidet darüber nicht nur die Tagesform der Glauchauer Vertreter, sondern ist letztlich auch von der dann anwesenden Konkurrenz vor Ort, mitentscheidend abhängig. Mal sehen also wie viele Partien man zu absolvieren hat und wer ganz konkret, am Brett gegenüber sitzen wird. Los geht das alljährliche Spektakel in den Räumen des Chemnitzer Spiellokales an der Werdauer Strasse um 13.00 Uhr und je nach Grösse des Teilnehmerfeldes bzw. Austragungsmodus, wird wohl erst am frühen Abend, diese traditionelle Veranstaltung abgeschlossen sein.

Bericht

USG Chemnitz         Saison 2008/09         8. Chemnitzer-Sparkassen-Cup         06.06.09

ORDENTLICHER AUFTRITT IN CHEMNITZ

Am Ende waren es dann doch zwei Vertreter des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, welche sich den sieben Schnellpartien von 25 Minuten pro Spieler und Partie, beim 8. Chemnitzer- Sparkassen-Cup, stellten. Unter den 54 Teilnehmern aus 24 Vereinen, war es bei der gut besetzten Konkurrenz für die beiden Spieler aus der 1. Mannschaft, eine echte Herausforderung, dabei mithalten zu können. Dies gelang dann vor allem dem einen Muldestädter Akteur bis kurz vor Schluss und erst durch seine zweiten Niederlage, verpasste der Gesauer Jens Becher, die bis dahin möglichen Preisränge, dann letztlich doch noch ganz knapp. Am Ende, standen aber für das Erreichen des 9. Platz, immerhin 4,5 Punkte auf der Habenseite und vor allem war das Bewusstsein in ihm wieder da, es mit stärkster Gegnerschaft aufnehmen zu können. Mit dem nötigen Quentchen Glück, wäre so selbst ein bundesligaerfahrener Spieler, wie der Chemnitzer Gerd Lorenz (2. Platz / 5,5 Punkte) schlagbar gewesen und auch die wahrlich bittere Niederlage gegen Robert Wetzel (3./5,5) aus Niederwiesa, vermieten wurden. Nicht ganz auf diesem Niveau, konnte sich Teamkollege Jörg Pumpa bewegen, welcher auf Rang 40 den 2009er Wettkampf beendete. Nur sehr schwer, fand hierbei der Glauchauer in den Wettkampf und lag mit einem Punkt aus fünf Runden fast schon aussichtslos zurück. Durch die zwei Siege in den beiden Schlussrunden aber, konnte er sich dann wenigstens noch ein ganzes Stück im Endklassement, nach vorn schieben und hatte damit wenigstens für sich selbst, einen durchaus versöhnlichen Partieabschluss zu vermelden. Völlig überzeugen, allerdings auch ohne jede notwendige Stellungsanalyse auf dem Brett, konnte dagegen der dritte GSC-Akteur in dieser Veranstaltung, denn für Andre Martin galt es „nur“, das Turnier erneut souverän als Hauptschiedsrichter, zu leiten. Aus seinen Händen erhielt nach knapp siebenstündigen Wettkampf, der Chemnitzer Internationale Meister Mathias Womacka, natürlich auch die Gratulationen zum erneuten Turniergewinn. Der heimische USG-Spieler, lies hierbei dem gesamten Rekordteilnehmerfeld, mit erzielten 6,5 Punkten, heuer keine Chance. Die DWZ-Besten waren der Zwickauer Björn Kindl (<1600), der Sachsenringer Kevin Dannhäuser (<1800) und der Chemnitzer Ulrich Wünsch (<2000). Die Siegprämien für den besten Jugendlichen bzw. die beste Frau, gingen dagegen gänzlich in die Reihen der heimischen USG Chemnitz und hiessen namentlich Ingmar Oltmanns und Liobov Orlova.

Bericht

Landkreis Zwickau   Kreis-, Kinder- und JugendSporttage   AK U8/U20   06.06.09

NUR WENIG RESONANZ, BEIM SCHACHNACHWUCHS IN DER REGION

Leider mit einer ernüchternden Teilnehmerzahl an Nachwuchsschachsportlern, gingen die 1. Kreis-, Kinder und Jugendsporttage des neuen Landkreises Zwickau, am ersten Junisamstag über die Bühne. Dabei kam der Grossteil der Teilnehmer vom Glauchauer Ausrichter dieses Turnier, in den ausgeschriebenen Altersklassen U8 bis U20 selbst, aber immerhin fanden auch ein paar junge Niederfrohnaher und ein Waldenburger bzw. Zwickauer den Weg in die Muldestädter Erich-Weinert-Grundschule. Die Medaillenvergabe schien somit fast vorprogrammiert, aber am Ende hingen die runden Scheiben dann eben nicht nur um heimische Schultern. Ist nur zu hoffen, dass es im Jahre 2010 mit dem Interesse der Jungen und Mädchen aus der gesamten Region, an solch einer Veranstaltung wieder steil nach oben geht, denn so richtige Wettkampfatmosphäre fehlte doch heuer irgendwie. Die Bereitschaft der 16 Anwesenden allerdings, ist gerade deshalb nicht hoch genug einzuschätzen, selbst wenn das Leistungsniveau bei Einigen, natürlich noch um so Manches, steigerungsfähig war.

Altersklasse U8/10

Mit fünf Startern ging es bei den beiden jüngeren Jahrgängen der AK U8/10, in die dann vier anstehenden Partien, dieses Vormittages. Als Einziger bei den kleinsten Knaben war hierbei der Glauchauer Florian Henning mit dabei und belegte mit einem halben Zähler, schließlich auch folgerichtig den 1. Platz. Ganz souverän löste der grosse Favorit Kevin Wenke, bei den Zehnjährigen seine Aufgaben am Brett und holte sich mit der Maximahlzahl an Siegen die vier Punkte und die damit verbundene Goldmedaille. Die weiteren Plätze belegten am Ende Lukas Franke aus Niederfrohna mit 2,5 Zähler, sowie die beiden heimischen Hannes Peukert und Lukas Pönitz gemeinsam mit jeweils 1,5 Punkten.

Altersklasse U12

Einen bzw. zwei Geburtsjahrgänge höher kämpften ebenso fünf Schachfreunde um die Meisterkrone, darunter aber auch ein Mädchen, welches zwar am Ende noch den Jungen klar unterlegen war, jedoch schon ganz gute Ansätze im königlichen Spiel zeigte. Die Niederfrohnaerin Felicitas Hinkelmann freute sich natürlich trotzdem, über ihren ersten großen Titel an diesen Junisamstag und wird sicherlich bereits beim nächsten Mal, auch ihr erstes Erfolgserlebnis haben. Als echter Überflieger präsentierte sich bei den männlichen Talenten Florian Wunderlich, welcher ebenso in Niederfrohna das Schach-ABC gelernt hat. Mit vier Punkten aus vier Partien, verwies er den Zwickauer Vertreter Mardennys Rivera Boris (3 Punkte) auf Rang zwei und letztlich Dritter seines Faches, wurde der Glauchauer Lukas Schmutzler (2). Diesmal noch ohne Medaille, dagegen blieb Kevin Flemig (1) aus der hiesigen Muldestadt.

Altersklasse U14/16/18/20

Die so genannten Grösseren, mussten auf Grund der geringen Teilnehmerzahl, schließlich alle in einer Gruppe starten und so war diese Staffel, dann auch mit sechs Aktiven am meisten besetzt. Auch wenn es von vornherein schon klar war, dass hierbei fast alle Beteiligten als Sieger aus dem knapp dreistündigen Wettkampf gehen, wurde im Prinzip Keinem etwas geschenkt. Gerade bei den U14-Jährigen Jungen, stand erst mit der letzten Partie Rang eins fest und dieser ging an den Niederlungwitzer Bastian Benicke. Er brachte es am Ende auf 3 Punkte und hielt somit, bei einem halben Pünktchen Vorsprung, den heimischen Toni Locke, doch noch knapp auf Distanz. In den Altersklassen darüber, belegten dann die jeweilig einzigen Vertreter den 1. Platz. So kam Iris Schwarzenberg aus Glauchau, mit ihren halben Zähler genauso zur Goldmedaille, wie der Waldenburger Sebastian Liebschner, mit 3,5 Punkten. Beide, waren hierbei in AK U16 beheimatet. In den anderen beiden Jahrgangsstufen der Ältesten, hiessen die Gewinner Josef Steinert (U18) und Dimitrij Gretschischnikow (U20), wobei der eine Glauchauer dabei zwar nur zu einem Sieg am Brett kam und der andere es mit seinen 4,5 Punkten, eigentlich fasst mit weisser Weste schaffte. Die Ehrung als Bester ihrer Klasse, nahmen jedoch allesamt zufrieden war, auch wenn sie sich am Brett selbst, sicherlich mehr Konkurrenten gestellt hätten.

Vorschau

USG Chemnitz         Saison 2008/09         8. Chemnitzer-Sparkassen-Cup         06.06.09

SCHNELLSCHACHTRADITION IN CHEMNITZ

Beim 8. Chemnitzer Sparkassen-Cup, wird wohl wieder nur der Glauchauer Jörg Pumpa als Alleinunterhalter, die Farben seines Heimatverein, den GSC 1873 vertreten. Gegen die alljährlich anreisend hochklassige Konkurrenz, allerdings wird es sicher auch heuer nicht einfacher für ihn, auch wenn unter den ausgeschriebenen Schnellschachbedingungen, immer mal was möglich ist. Beginn der sieben Wettkampfpartien im Schweizer System, ist am heutigen Samstag im Veranstaltungscenter des Moritzhof ab 9.00 Uhr und die letzten Meldungen vor Ort, sind noch bis eine halbe Stunde vor Turnierbeginn möglich. Das Startgeld beträgt 5,00 Euro, bei einem Gesamtpreisfond von 400 Euro.

Vorschau

Landkreis Zwickau   Kreis-, Kinder- und JugendSporttage   AK U8/U20   06.06.09

SCHACHJUGEND DER REGION,
SUCHT IHRE SPIELBESTEN IN GLAUCHAUER WEINERTSCHULE

Unter dem neuen Namen, Kreis-, Kinder- und Jugendsporttage des Landkreises Zwickau, trifft sich heuer der Schachnachwuchs aus dieser Region, in der hiesigen Muldestadt. Damit nehmen die Glauchauer auch erstmals den Part des Veranstalters auf, um seinerseits die besten Jungen und Mädchen in den Altersklassen U8 bis U20, zu ermitteln. Stattfinden werden die Wettkämpfe dabei am Samstag in der Erich-Weinert-Grundschule und unter der Leitung des hiesigen GSC 1873, geht es schließlich ab 9.00 an den dort aufgestellten Schachbretter zur Sache. Wer und wie viel genau die Wettkampfpartien hierbei aufnehmen, ist aber gerade heuer ziemlich ungewiss, da die Strukturen sich wohl teilweise immer noch, in einer Art Übergangsphase befinden und sich die neuen Partner erst richtig finden müssen. Teilnahmeberechtigt ist natürlich jedoch wie immer, ein jeder junger Schachenthusiast aus diesem Gebiet, der sich mit seinesgleichen unter Turnierbedingungen, richtig messen möchte. Den jeweiligen Siegern und Plazierten, winken zudem noch Urkunden und für einen kleinen Imbiss zwischendurch, sollte auch gesorgt sein. Also warum nicht mal wieder die Figuren tanzen lassen und am Turnier teilnehmen.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2008/09   Vereinsmeisterschaft   09/08-05/09

GLAUCHAUER WEIGAND IM 15. ANLAUF,
ENDE MAI SOUVERÄN ZUM NEUNTEN MEISTERTITEL

Trotz der diesmal langen Spieldauer von gut neun Monaten, waren die Vereinsmeisterschaften des Glauchauer Schachclub 1873, am Ende eine erfolgreiche Schwangerschaft für den alten und nunmehr wieder alleinigen neuen Champion aus Gesau. Fast makellos zog diesmal Sven Weigand seine Kreise an der Spitze des Turniers und setzte sich am Ende mit 6,5 Punkten aus sieben Partien, gegen die erwartete Konkurrenz der anderen beiden Spitzenbretter aus der 1. Mannschaft des Muldestädter Clubs durch. Einzig Teamkollege Lutz Köhler konnte ihm da in Runde fünf, ein friedfertiges Remis abnehmen, währenddessen er sonst mehr oder weniger problemlos seine Gegner bezwingen konnte. Natürlich half vielleicht auch hin und wieder das so genannte Glück des Tüchtigen, aber auf den ständigen Willen nach dem Streben der erneuten Meisterkrone, hatte dies keinen Einfluss. Auch der schon erwähnten Glauchauer Köhler, zeigte nach dem nur befriedigten vierten Rang im Vorjahr, wieder seine eigentliche Klasse und lies beim Erringen des Vizemeistertitel, diesmal nichts anbrennen. Bei seinen erreichten sechs Punkten im Endklassement, musste auch er nur zwei Remisen am Brett abgeben und avanciert damit immer mehr zum Dauerzweiten der letzten achtzehn Jahre, seit der Neugründung des Vereins. Wieder einmal Platz drei belegte heuer der Remser Peter Nagorny, welcher nach der Niederlage in Runde vier gegen Schachfreund Weigand und dem folgenden Remis mit Mannschaftskamerad Köhler, L., wohl schon vorzeitig seinerseits die möglichen Titelambitionen begraben durfte. Währenddessen sich die ausgemachten Meisteranwärter gleich von Beginn an in der Spitze festsetzten, kämpften dahinter vier weitere Spieler, um den Anschluss im Rahmen ihrer Möglichkeiten halten zu können. Dies gelang dann bis zum Ende hin, vor allem den beiden Niederlungwitzern Thomas Drauschke (4,5 Punkte) und Knut Ludwig (4 Punkte) mit ihren Plazierung vier bzw. fünf. Nach doch anfänglichen Schwierigkeiten, so bei seiner Auftaktniederlage bzw. dem Unentschieden gegen die Alterskonkurrenten Ackermann und Karnahl, sicherte sich Lothar Pumpa aus Glauchau, letztlich doch noch mit vier Zählern, die Krone des besten Senior im Turnier, auf Rang sechs. Ähnliches gilt für den wiederum besten Junior dieser Meisterschaften, dem Muldestädter Dimitrij Gretschischnikow mit der gleichen Punktzahl, welcher allerdings erst zum Ende hin die Federn lies und damit auf den 7. Platz einkam. Völlig von der Rolle präsentierte sich dagegen der Neulichtensteiner Dietmar Nötzel, am Ende all dieser punktgleichen Akteure, rettete sich aber wenigstens mit Fortuna im Gebäck und einem spielfreien Zähler dazu, auf Rang acht in der Endtabelle. Gar nicht gut lief es auch beim letztjährigen Mittitelträger Jörg Pumpa aus Glauchau, der als Neunter sogar nur bei 3,5 Punkten hängen blieb. Eine guten Wettkampf hingegen, zeigten die Ersatzspieler der zweiten Reihe des GSC, Peter Paluch (3,5) aus Meerane und Joachim Karnahl (3,5) bzw. Jochen Ackermann (3) aus der hiesigen Kreisstadt, dabei ganz besonders bei den einen oder anderen überraschenden Punktgewinn über weit stärker eingeschätzte Gegnerschaft. Die Plätze 11 bis 13, waren dann also nur der verdiente Lohn hierfür. Der auf Rang zehn eingekommene Muldestädter Axel Burkhardt (3,5) allerdings, verdarb sich eine weit bessere Punktzahl hier und da wohl zu oft selbst, sah dies jedoch schließlich nicht ganz so dramatisch und war mit seinem Abschneiden trotzdem noch zufrieden. Das gilt auf jeden Fall auch für den Neuling, Enrico Wagner (3) aus Meerane so, welcher mit einem Sieg und zwei Remisen, sowie einem kampflosen Zähler gleich zu Beginn des Turniers, ein gelungenes Meisterschaftsdebüt auf Rang 16 erleben durfte. Insgesamt waren ja immerhin 21 Schachfreunde dem Championatsruf gefolgt und darunter mit Jonathan Henschel, Marco Bothe und Martin Schickel, auch drei weitere Nachwuchsakteure, welche jedoch noch mit den hinteren Plätzen des Teilnehmerfeldes, vorlieb nehmen mussten. Vor allen der Glauchauer Henschel sollte darüber noch einmal nachdenken, hat er doch echt gute Schachanlagen, die er nur richtig am Brett zu nutzen bräuchte. Der Rang 15 und 3 Zähler, entsprechen wahrlich nicht seinen eigentlichen Möglichkeiten. Nicht völlig unzufrieden hingegen, können die anderen beiden Jugendlichen aus Meerane bzw. Reinholdshain als 19. und 20., mit ihren 2,5 bzw. 2 Punkten in der Schlusstabelle sein. Vervollständigt wurde das Ganze dann noch mit den älteren Kontrahenten auf den Plätzen 14, 17, 18 und 20, die da hiessen Bernd Wollmann (3) Lothar Gumprecht (3), Frank Thieme (3) und Günther Höppner (2). Immerhin brachte es die Glauchauer Fraktion, ebenso geschlossen zu Erfolgen am Brett und wie überall, muss es ja auch hintere Punktekandidaten geben. Mit Sicherheit sehen dies die Beteiligten ebenso und können dem, dann genauso ihr persönlich Positives abringen. Alles in allen war dies wohl auch der saisonale Abschluss 2008/09 für die Mitglieder des GSC, wenngleich die eine oder andere Veranstaltung noch ins Haus stehen dürfte. Trotz einiger aufkommender Kritik, hat sich das Schweizer System mit seinen sieben Runden, aber noch immer bewährt und im Grunde fehlen nur noch die letzten Zweifler, um ein rundum echtes Feeling, beim nächsten Vereinschampionat aufkommen zu lassen.

BERICHT

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspokalspiel  ZwRd-10.05.09

GLAUCHAUER MIT GUTER LEISTUNG AUF RANG DREI,
JEDOCH POKALENDRUNDE DENKBAR KNAPP VERPASST

In den drei ausgelosten Gruppen der Pokalzwischenrunde, galt es für die qualifizierten Viererteams, sich die sächsische Finalteilnahme zu sichern. Unter den Mannschaften war auch noch ein Vertreter des hiesigen Glauchauer SC 1873, welche als Ausrichter fungierten.

Gruppe A (Glauchauer SC 1873) - GSC II

glauchauer_sc

In den Räumen des heimischen Spiellokal am „Eichamt“, empfing die zweite Vertretung der Glauchauer, gleich fünf höherklassige Mannschaften. Nach der Papierform also, galten Sven Weigand an Position eins, Jens Becher an zwei, Peter Nagorny an drei und Ralf Wegner an vier, eigentlich nur als Außenseiterteam in dieser Vorrundengruppe A. Die klaren Favoriten dagegen, kamen aus Hoyerswerda und Dresden, denn immerhin zeigen diese Spieler ihr Können ansonsten in der Oberliga bzw. der sächsischen Landesliga. Mit drei überzeugenden Siegen in Folge, begannen die Gastgeber dann allerdings alles andere, als wie ein so genannter Punktelieferant. Gleich im Auftaktsmatch, gab es hierbei gegen die bereits in der Vorrunde überfordertet Erste des SV Eiche Reichenbrand, einen klaren 3 : 1 Erfolg. Danach wurden dann auch die Vogtländer des VSC Plauen 1952 I zur Beute für den GSC, wobei hierbei das 1,5 : 2,5, den Mannen aus dem Vogtland sogar noch etwas schmeichelte. Nach der obligatorischen Mittagspause, folgte ein weiteres 3 : 1 der Glauchauer über das Quartett des SV Neu-Oelsnitz, welches sich somit als dritte Vertretung aus der 1. Landesklasse, den heimischen Muldenstädtern geschlagen geben mussten. Derweil schwächelten aber auch die beiden Turniergrößen aus den Dresdner Spielbezirk nicht, welche sich zum Auftakt ein 2 : 2 geliefert hatten. In Runde vier war es dann soweit, warteten doch die Grün-Weiß Spieler darauf, die Fronten wieder klar zustellen und den verlustpunktfreien Gastgebern, die erste Niederlage beizubringen. Das letztendliche
4 : 0, war ein mehr als klares Indiz dafür, wer in dieser Gruppe letztendlich, das spielstärkste Team an die Bretter gebracht hatte. Mit dieser eindeutigen Niederlage, war dass wohl auch den Gastgebern klar geworden und die Chance auf einen möglichen zweiten Rang am Ende, auch in den Köpfen der Spieler irgendwie gestrichen. Mit zuviel Respekt, gingen die GSC-Akteure in der Schlussrunde, dadurch wohl auch die Begegnung mit den Hoyerswerdaern an und schnell einigten sich die beiden Kontrahenten, somit auch auf ein friedvolles 2 : 2. Die Punkteteilung allerdings, sicherte allein den Oberligaaktiven, das Erreichen der Endrunde. Trotzdem waren die Hausherren natürlich mit ihrem Heimauftritt, mehr als zufrieden und der dritte Rang mit 7 : 3 Mannschaftszählern, bei 10,5 Brettpunkten, ist wahrlich aller Ehren wert. Insgeheim hoffte man da auf Grund des auch schon mit acht Finalteilnehmern stattgefundenen Pokals, auf ein Weiterkommen als bester Gruppendritter. Die Realität jedoch, sieht schließlich dann doch nur ein Sextett, in fünf Wochen am Start. Als Stärkster in den Reihen des GSC, zeigte sich in der Zwischenrunde diesmal Schachfreund Wegner mit 3,5 Zählern, in seinen fünf Partien. Für ihre Verhältnisse und angesichts der starken Konkurrenz, brachten es jedoch genauso seine drei Mannschaftskameraden, Weigand, Becher und Nagorny mit ihren 2,5 bzw. 2 Punkten, auf eine gute Brettbilanz. Souverän mit 9 : 1 Mannschaftszählern und dazu noch deutlichen 17 Brettpunkten, zog das Team des SV Grün-Weiß Dresden in die angesprochene Endrunde und genauso verdient trifft dies auch auf den SC Hoyerswerda zu, auch wenn es bei denen nur zu 7 : 3 Teampunkten bei 12 Brettzählern, reichte. Alles Gute dann den beiden Erstplazierten, bei ihren definitiv finalen Schlussauftritt. Keinerlei Rolle hingegen, spielten die drei Vertreter aus der 1. Landesklasse, der SV Eiche Reichenbrand I (3:7 Mannschaftszähler und 8 Brettpunkte), VSC Plauen 1952 (2:8-7) und SV Neu-Oelsnitz (2:8-5,5).

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspokalspiel  ZwRd-10.05.09

SCHACHPOKAL DES SVS - JETZT GILT ES IN DER ZWISCHENRUNDE

Am Sonntag müssen nunmehr die 18 qualifizierten Schachteams des Freistaates, ihr Weiterkommen für die Endrunde bei der XIX. Pokalmannschaftsmeisterschaft, perfekt machen. Weiterhin mit dabei ist der Glauchauer SC 1873 mit seiner erstklassigen 2. Vertretung. Dazu können die Muldestädter dann sogar noch ihr Heimrecht geniessen. Los geht es dann jedoch, diesmal erst um 10.00 Uhr in den drei ausgelosten Pokalgruppen.

Gruppe A (Glauchauer SC 1873) - GSC II

Erstmals als Ausrichter einer Zwischenrunde im Sachsenpokal, empfangen die Mannen des GSC II, ein illustres Feld an Viererteams, in ihrer Sechsergruppe. Am Ende kommen dann auch hier, auf jeden Fall nur die beiden Staffelersten weiter, gegebenenfalls noch der Dritte bei entsprechender Punktzahl. Rein von der Papierform her, haben die Gastgeber da wohl nur gewisse Außenseiterchancen, jedoch in der Aufstellung mit erneut Sven Weigand an eins, Jens Becher an zwei, Peter Nagorny an drei und Ralf Wegner an Position vier, wie Ende April in Runde eins, könnte man sogar für eine Überraschung sorgen. Die Favoriten allerdings, sollten wohl ganz klar der Oberligist SC Hoyerswerda und das Sachsenligateam vom SV Grün-Weiß Dresden I sein. Chancen auf einen der begehrten vorderen Plätze, besitzen daneben natürlich auch noch die drei Mannschaften des VSC Plauen 1952 I, SV Eiche Reichenbrand I und des SV Neu-Oelsnitz, welche allesamt in der 1. Landesklasse, ihr Schachkönnen seit Jahren zeigen. Mit Sicherheit werden die Oelsnitzer hierbei nicht noch einmal einen solchen Fehlstart wie vor zwei Wochen in Glauchau hinlegen und die Vogtländer, es keineswegs erneut so leicht gemacht bekommen. Welche Überraschungen unter Schnellschachbedingungen dann auch immer wieder möglich sind, haben ganz speziell schon mal die Reichenbrander mit der derben Klatsche durch die Glauchauer in der Vorrunde, zu spüren bekommen. Auf die heimischen Spitzenleute aus der 2. Landesklasse, wartet also eine mehr als interessante Aufgabe, um dann sogar vielleicht am Ende der Hecht im Karpfenteich zu werden und damit ihre dritte Pokalendrunde, seit von vor sieben Jahren, wieder einmal zu erreichen. Auf jeden Fall jedoch, dürfte mehr als gutklassigen Schach, in den Räumen des Spiellokal „Eichamt“ der hiesigen Grossen Kreisstadt, an diesen Maisonntag gezeigt werden.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspokalspiel  Vorrunde-26.04.09

GLAUCHAUS ZWEITE, IN DER ZWISCHENRUNDE DES SACHSENPOKALS

Am letzten Aprilsonntag, kam es zu den Vorrundenbegegungen der XIX. Auflage innerhalb der sächsischen Pokalmannschaftsmeisterschaft. In den sieben ausgelosten Gruppen, nahmen bei insgesamt 37 Mannschaften aus 27 Vereinen, auch zwei Viererteams des hiesigen Glauchauer SC 1873, Anlauf auf die im Mai stattfindende Zwischenrunde. Dabei konnte die so genannte 1. Mannschaft die eigenen Bretter beackern, währenddessen die eindeutig stärkere zweite Vertretung auswärts anzutreten hatte. Die Schnellschachbedingungen (30 Minuten pro Spieler und Partie) hingegen, galten natürlich hier wie da gleich.

Gruppe 5 (Glauchauer SC 1873) - GSC I

Nachdem die Zweite des Siebenlehner SC 90 im Vorfeld abgesagt hatte, waren es dann schließlich nur noch fünf Mannschaften, welche sich in dieser Vorrundengruppe 5, um die zwei Plätze fürs Weiterkommen stritten. Das gastgebende Quartett des GSC 1873 II ging auf Grund der Besetzung mit Dimitrij Gretschischnikow an eins, Dietmar Nötzel an zwei, Jörg Pumpa an drei und Knut Ludwig an vier, natürlich trotzdem nur als Außenseiter in diesen Pokalkampf im eigenen Spiellokal am „Eichamt“ der Muldestadt. Die Favoriten hingegen hiessen nach dem bekannt werden der einzelnen Brettaufstellungen, eindeutig VSC Plauen 1952 I und SV Neu-Oelsnitz. Am Ende konnten jedoch nur die Plauener Landesklassespieler, dieser Rolle gerecht werden, denn die Oelsnitzer erlebten zunächst einmal einen glatten Fehlstart. Ganz anders präsentierten sich da die Spieler der Zweiten des SV Eiche Reichenbrand, währenddessen die angereiste Erste des Zwickauer SC, über eine Statistenrolle nicht hinauskamen. Die Glauchauer kamen so gleich zu Beginn der Wettkämpfe zu einem klaren 3 : 1 Sieg gegen die Trabantstädter. In Runde zwei folgte zwar eine knappe 1,5 : 2,5 Niederlage im Kampf mit den Plauenern, aber selbst dass lies weiterhin überraschend alles noch offen, auf den nie geglaubten zweiten Rang. Knackpunkt danach jedoch, sicherlich das unnötige 2 : 2 im Kampf mit den Reichenbrandern, wo das zweite Brett der Hausherren aus Unkenntnis des Spielstandes, ein sicheres Remis aus der Hand gab. Das Glück des Tüchtigen war somit endgültig auf Seiten der Eichespieler, die nach ihren überraschenden Auftaktsieg in Runde zwei, letztlich nicht mehr aufzuhalten waren. Am Ende ging den hiesigen Kreisstädter auch noch die Puste ganz aus und man verlor ohne jede Chance das Abschlussduell in Runde vier, gegen den viel zu spät erstarkten SV Neu-Oelsnitz. Schließlich konnte man auf Seiten der Hausherren sogar in Ruhe die Ereignisse der letzten Runde verfolgen, wo sich fast schon folgerichtig, der VSC und der SV Eiche angesichts des Tabellenstandes, ganz friedlich auf eine Punkteteilung einigten. Damit machten sowohl die Vogtländer, als auch die Reichenbrander ihr Weiterkommen perfekt und der Konkurrenz blieben nur noch die Ränge dahinter. Mit 3 : 5 Mannschaftszählern, bei sieben Brettpunkten blieb den Glauchauern am Ende dann doch nur der vorletzte Platz, währenddessen die Oelsnitzer noch an ihnen vorbeizogen und den 3. Platz im Schlussklassement belegten, was im nachhinein dann sogar noch für die Zwischenrunde reichte. Ungefährdet hingegen belegten Plauener mit 7 : 1 Zählern und 11 Brettpunkten den ersten Rang und dahinter konnte genauso, die zweite Reihe der Reichenbrander, mit ihren 6 : 2 Mannschaftspunkten und erzielten 9,5 Brettzähler kräftig jubeln. Die junge Zwickauer Garde hingegen, ging an diesem Tag völlig leer aus und konnte dazu gerade mal drei Brettpunkte insgesamt vermelden. Viel Glück den beiden qualifizierten Gruppenersten somit in der Zwischenrunde und die GSC-Akteure können sich damit trösten, eine ordentliche Vorstellung, im Rahmen ihrer Möglichkeiten abgegeben zu haben. Überragend zudem der Auftritt bei seinem Pokaldebüt für Schachfreund Gretschischnikow, welcher am Spitzenbrett nur eine einzige Partie verloren geben musste und mit drei Zählern bester Glauchauer wurde. Auf jeweils 1,5 Punkte brachten es seine Teamkollegen Nötzel und Pumpa, J. und einen Zähler erzielte schließlich der Niederlungwitzer Ludwig.

Gruppe 6 (SG Adelsberg) - GSC II

Als Wolf im Schafspelz, wollte die Elite der Glauchauer als GSC II getarnt, unbedingt in die nächste Pokalrunde kommen. Trotz des kleinen Disput im Vorfeld über die eigene Stärke, reiste man in der Aufstellung 1- Sven Weigand, 2- Jens Becher, 3- Peter Nagorny und 4- Ralf Wegner schließlich nach Chemnitz, wo die SG Adelsberg als Gastgeber fungierte. Auch hier verringerte sich die eigentliche Sechsergruppe zum Start hin noch auf fünf Mannschaften, was die Aufgabe der hiesigen Muldestädter jedoch kaum leichter machte, da der VSC Plauen II, sowieso nur mit Außenseiterchancen bedacht war. Alle anwesenden Teams, schienen so in etwa auf einen Niveau angesiedelt, wobei man natürlich die Erste der Reichenbrander, schon als ersten Anwärter auf den Gruppensieg sah. Immerhin spielen die Aktiven hier, allesamt eine Klasse höher, als ihre restlichen Pokalkontrahenten an diesem Sonntag. Die Glauchauer starteten schließlich mit einem klaren 3 : 1 über die Hausherren, in dieses Pokalturnier. Bereits danach jedoch, musste man beim 2 : 2 mit dem SV Siebenlehn 90, den ersten kleineren Rückschlag hinnehmen. Die folgende freie Runde, tat dem GSC aber ganz und gar nicht gut, denn in ihrer dritten Begegnung des Tages, mussten die sich hiesigen Kreisstädter dann sogar unnötigerweise, über eine 1,5 : 2,5 Niederlage gegen den Zwickauer SC II, ärgern. Damit war man von dem angestrebten Weiterkommen, fast schon total entfernt und nur ein hoher Sieg über die bis dato ungeschlagenen Eichespielern, lies eine Minichance darauf noch offen. Umso bemerkenswerter, mit welcher Moral sich die Muldestädter, diesem Vorhaben in der Schlussrunde, dennoch stellten. Der verdiente Lohn hierfür, war der sicherlich beeindruckende 3,5 : 0,5 Erfolg über die durchweg in der 1. Landesklasse angesiedelten Reichenbrander. In letzter Minute sicherte man sich somit dann doch noch den zweiten Rang im Schlussklassement und verdrängte schließlich, die sich schon am Ziel geglaubten Siebenlehner, von dort. Zum Weiterkommen, sollte es aber dann schließlich, sogar für alle beide punktgleichen Kontrahenten reichen. Dem SV Eiche Reichenbrand war es bestimmt egal, denn sie blieben mit 6 : 2 Mannschaftszählern und 9,5 Brettpunkten, am Ende trotzdem der Gruppenprimus. Die 5 : 3 Mannschaftspunkte, bei zehn Brettzählern der Glauchauer, lassen sich aber ebenso sehen und damit immerhin noch mit 1,5 Brettzähler mehr, als wie die zunächst etwas frustriert drei schauenden Erzgebirgler. Keine wirkliche Rolle spielten diesmal die Zwickauer auf Rang vier (4:4-7,5 Punkte) und für die SG Adelsberg (0:8-4,5 Punkte), gab es sogar überhaupt keinen Blumentopf zu gewinnen. Als Bester in den Reihen des GSC 1873 und dabei sogar ungeschlagen, präsentierte sich heuer der Remser Nagorny mit 3,5 Zählern in seinen vier Partien. Aber auch seine Mannschaftskameraden Wegner (3), Weigand (2,5)und Becher punkteten ordentlich. Eine geschlossene Teamleistung also und rundum zufriedene Glauchauer Gesichter, welche sich in der kommenden Zwischenrunde, weiter profilieren könnten.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspokalspiel  Vorrunde-26.04.09

SACHSENS DENKSPORTLER, IM POKALFIEBER

In diesem Jahr startet der Schachpokal des Freistaates, bereits einen Monat eher als im Vorjahr und gemeldet hat dazu auch der hiesige Glauchauer Schachclub 1873. Unter der Massgabe, eine der  schließlich insgesamt sieben ausgelosten Vorrundengruppen ausrichten zu dürfen, gehen die Muldestädter wieder einmal mit zwei Vierermannschaften an den Start. Zwar muss nunmehr trotzdem eines der beiden Teams auf Reisen gehen, aber zumindest scheint man heuer dennoch, auf zwei Hochzeiten tanzen zu können. In den letzten Jahren glänzte man da eher durch kurzfristigen Nichtantritt bei diesen Wettkämpfen unter Schnellschachbedingungen.

Gruppe 5 (Glauchauer SC 1873) - GSC I

Den Gastgeber vom GSC I, sind für diese Sechsergruppe immerhin gleich zwei Teams aus der 1. Landesklasse zugelost wurden und diese dürften dann wohl auch die beiden heissesten Anwärter, auf das Weiterkommen in die Zwischenrunde sein. Sowohl der SV Neu-Oelsnitz, als auch der VSC Plauen 1952 I, sollten angesichts der Tatsache, dass die Hausherren wohl ihre zweite Reihe in den eigen Räumen des Spiellokal am „Eichamt“ an die Bretter bringen werden, einfach über das klar stärkere Spielpotenzial verfügen. Sicherlich kann da allemal noch der Zwickauer SC I aus der 2. Landesklasse, mit seiner ersten Garde in etwa mithalten, womit die drei Turnierfavoriten für diesen Sonntag, dann aber auch schon genannt sind. Nur mit gewissen Außenseiterchancen, gehen dagegen die zweiten Mannschaften des SV Eiche Reichenbrand und des Siebenlehner SV 90, aus 1. Bzw. 2. Bezirksklasse ins Glauchauer Pokalgeschehen. Ihr Bestes geben werden natürlich genauso die heimischen Muldestädter, wobei hier jedoch schon der eine oder andere Achtungserfolg, die Zielsetzung sein dürfte. Abgerechnet wird aber wie immer erst zum Schluss und gerade bei den Teams, die mit mehreren Startern ins Rennen gehen, weis man ja nie, wie sie wirklich aufgestellt sind. Alle Prognosen könnten so, schon nach der namentlichen Bekanntgabe der Spieler vor Ort, wieder völlig über den Haufen geschmissen werden. Dazu kommt, dass auch im Schachsport, der Pokal seine eigenen Gesetze hat und dies nicht nur zuletzt, auf Grund der verkürzten Bedenkzeit

Gruppe 6 (SG Adelsberg) - GSC II

Nachdem man in der letzten Saison, seinen Pokalauftritt in Chemnitz-Adelsberg kurzfristig abgesagt hat, wollen die Glauchauer diesmal um so mehr, ihr Können richtig unter Beweis stellen. Das dazu vorgesehene Quartett der Muldestädter, sollte hierfür Bestens gerüstet sein und strebt als spielstarker GSC II, sogar das Erreichen der Zwischenrunde im Mai an. Die Gegnerschaft ist allerdings nicht von Pappe und hierbei zählt wohl vor allem der SV Eiche Reichenbrand I, aus der 1. Landesklasse zu den ärgsten Kontrahenten, um den Gruppensieg. Nicht zu unterschätzen, sollte auch der Bezirksligist Siebenlehner SV 90 mit seiner ersten Reihe sein und dazu natürlich noch die Gastgeber der SG Adelsberg, aus der 2. Landesklasse. Komplettiert wird das hiesige Sechserfeld, darüber hinaus, noch von den beiden zweiten Vertretungen des Zwickauer SC bzw. des VSC Plauen 1952 II, welche zuletzt in der 1. Bezirksklasse, ihre guten Meriten hinterlassen haben. Rundum also, eine durchaus recht spielstarke und zum Teil ausgeglichene Pokalgruppe, in welcher sich die Elite der Muldestädter, am Ende durchsetzen will. Allerdings langt da ein zweiter Platz schon genauso, was die Konkurrenz aber gleichfalls weis und diese kennt man zudem auch hier, erst mit den Eintragen der Namen ins Spielprotokoll. Eines jedoch haben die hiesigen Muldestädter schon des öfteren nachgewiesen, nämlich den erfolgreichen Umgang mit den 30minütigen Zeitproblem.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 9-19.04.09

GLAUCHAUER ABSCHLUSSNIEDERLAGE, NICHT ZU VERMEIDEN

Mit der 9. Runde beendeten jetzt auch die Teams auf der untersten Schachebene, ihre diesjährige Mannschaftspunktspielsaison. Dabei vollzogen die Debütanten des GSC 1873 III, ebenso ihren Schlussakkord in der Kreisliga Zwickau.

Spielbezirk Chemnitz   Kreisliga Zwickau
GSC III - Post-SV Crimmitschau III   1 : 3

Zwar mussten die Mannen der Glauchauer Dritten, ein weiteres Mal auf ihr sehr erfolgreiches 2. Brett in diesem letzten Heimspiel 2008/09 verzichten, hatten aber mit den an vier eingesetzten Meeraner Peter Paluch einen gleichwertigen Ersatz aufgeboten. Unter diesen Voraussetzungen, wollte man dann auch noch einmal zu Mannschaftspunkten kommen, wobei natürlich der angereiste Vierer des Post-SV Crimmitschau III durchaus starke Konkurrenz darstellte. Auf jeden Fall jedoch wollten sich die Gastgeber für die erlittene 0:4 Niederlage in der benachbarten Pleisestadt, gegen deren Vierte schon rehabilitieren. Am Ende gelang dies dann den Muldenstädtern allerdings nicht so recht, denn nur deren 4. Brett vermeldete an diesen Sonntag einen Sieg am Brett. Zu schnell und unkonzentriert hatte da bereits die Position zwei der Hausherren, die Waffen nach knapp einer Stunde Spieldauer strecken müssen. Der Ausgleich zum 1:1, in der zweiten laufenden Wettkampfstunde von Schachfreund Paluch, war also nur eine kurze Freude für den GSC. Bereits nur wenig später, gingen die Gäste nämlich am Brett drei wieder in Führung, wobei die spielerische Überlegenheit des Postsportlers, hier wahrlich anerkannt werden musste. Angesichts dieser Konstellation, lehnte das heimische Spitzenbrett natürlich das Remisangebot seines Gegenübers ab und versuchte wieder einmal als letzter Kämpfer seines Teams, die vielleicht doch noch mögliche Punkteteilung herbeizuführen. Trotz aller Versuche seinerseits und langer Gegenwehr, musste jedoch die Position eins der Glauchauer, sich schließlich dennoch nach knapp drei Stunden des Ringens, geschlagen geben. Damit stand die 1 : 3 Niederlage für die hiesigen Kreisstädter, in dieser Begegnung dann auch endgültig fest. Den Crimmitschauern hat es jedenfalls ordentlich geholfen, denn damit sollte man einen guten dritten Rang in dieser Zehnerstaffel belegt haben. Den Glauchauern hingegen bleibt wohl nur der 8. Platz, wobei dann nur noch zwei Zähler am grünen Tisch, ins Haus stehen könnten. In seiner ersten richtigen Wettkampfsaison, überzeugte beim GSC zudem besonders der Meeraner Enrico Wagner, mit 3 Punkten in seinen sechs Partieeinsätzen. Das mannschaftliche Abschneiden hingegen hätte durchaus noch etwas besser ausfallen können, aber diese erste Saison war ja sowieso nur zum Lernen gedacht.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 9-19.04.09

SCHLUSSSPIELTAG IM KREISSMASSSTAB

Nunmehr gilt es also auch für die Zwickauer Kreisligavertreter ihre Schachsaison auf Mannschaftsebene, mit Erfolg zu Ende zu bringen. Für die Dritte des GSC 1873, werden hierfür noch einmal die heimischen Figuren im Spiellokal am „Eichamt“ aufgestellt. Beginn der saisonalen Schlusspartien ist natürlich wie zuvor auch, 9.00 Uhr.

Spielbezirk Chemnitz  
Kreisliga Zwickau   GSC III - Post-SV Crimmitschau III

Für die dritte Reihe der Glauchauer, gilt es gegen die starken Gäste aus Crimmitschauer letztmalig, sich zu beweisen. Ein paar Mal gelang dies in diesem Premierejahr, bereits ganz ordentlich und sollten die Gastgeber ihre Bestformation an die Bretter bringen, so haben sie wohl auch im Kampf mit der Dritten des Post-SV, ihre Chancen. Mit einer Punkteteilung, wäre man angesichts der herben Schlappe gegen die Vierte der Gäste, von vor einem Monat, sicherlich bereits zufrieden. Die Dritte aus der Pleisestadt hingegen, könnte mit einem Sieg ihrerseits, noch auf Tabellenplatz drei vorstossen.

Bericht

Jugendschachverband Sachsen  Saison 2008/09  Einzel AK U18m  14.-18.04.09

JUGENDSPIELER DES GSC,
BEI TITELKÄMPFEN NOCH KRÄFTIG LEHRGELD BEZAHLT

Nach fünf Wettkampftagen, mit sieben zu spielenden Partien stehen nunmehr die sächsischen Einzelmeister im Nachwuchsbereich 2009 fest. Unter den qualifizierten Besten in Sebnitz, nahm auch ein Jugendspieler des Glauchauer Schachclub 1873, dieses Turnier in der Altersklasse U18 auf. Letztlich musste er sich dann mit weiteren 13 Startern auseinandersetzen, wobei man natürlich im Schweizer System immer nur mit en jeweiligen punktgleichen Kontrahenten gepaart wird. Als Nummer neun der Setzliste, wollte Dimitrij Gretschischnikow schon, in der obersten Tabellenhälfte mitspielen. Leider war dieses Vorhaben aber bereits, nach dem ersten Drittel der ausgetragenen Partien, mehr als illusorisch geworden. Eine gewisse Endtäuschung konnte man somit auch bei den Vereinskameraden im Klub, speziell den Nachwuchsverantwortlichen und wohl vor allem bei ihm selbst, nicht verhehlen. Fast schon deprimierend, der Stand nach der 4. Runde in der Seidenblumenstadt der Sächsischen Schweiz, mit vier Niederlagen in Folge, zudem die Gegnerschaft dabei sicherlich, nur im Auftaktmatch als übermächtig anzusehen war. Vielleicht fehlte aber auch hier und da etwas das Quentchen Glück zum Punktgewinn und seine manchmal auftretende Ungestümtheit in der Partieanlage, tat dann noch das Übrige dazu. So konnte der hiesige Muldestädter, erst in der fünften Begegnung diesen Negativtrend stoppen und kam gegen den Kamenzer Valentin Forch, zum ersten Sieg bei diesen Titelkämpfen. Mit zwei weiteren Remisen zum Abschluss, reichte es jedoch nur zu einen für seine Verhältnisse, inakzeptablen vorletzten Platz. Schließlich war auch da die Konkurrenz, mit Paul Lieber aus Grimma und dem Delitzscher Christoph Reinsdorf, allemal nur als mittelklassig zu betrachten. Für die eigenen Ansprüche allerdings, war dies einfach zu wenig und hat ihn nunmehr auch wertzahlmäßig wieder, in gleiche Regionen wie seine unmittelbaren Tabellennachbarn, nach unten katapultiert. Seine zwei Zähler im Schlussklassement zeigen daher mehr als klar, dass es derzeit für ihn, noch nicht zum richtigen Spitzenschach, in seinen Jahrgangsbereich langt. Vielleicht gelingt es jedoch den jungen Muldestädter, bei seinem dann zweiten Anlauf im nächsten Jahr, sich bis dahin ein ganzes Stück weiter zu entwickeln. Dort bereits jetzt schon angelangt, ist hier der diesjährige Überraschungssieger Felix Häussler vom SC 1994 Oberland. Immerhin konnte sich der neue Sachsenmeister gegen stärkste Spielerschaft, mit Wertzahlen weit jenseits der 2000 durchsetzen und kann somit mehr als stolz, auf seine 5,5 Punkte schauen.

Vorschau

Jugendschachverband Sachsen  Saison 2008/09  Einzel AK U18m  14.-18.04.09

SACHSENMEISTERSCHAFTEN, FÜR NACHWUCHSSPIELER DES GSC 1873

In der Woche nach Ostern, sucht die sächsische Schachjugend ihre Brettbesten in den Altersklassen von U8 bis U18. Die Reise nach Sebnitz, ins dortige Kinder- und Erholungszentrum, tritt dabei auch ein Spieler des hiesigen Schachclubs an. Bei den Jahrgangsstufen 1991/92, gilt es für Dimitrij Gretschischnikow aus Glauchau, erstmals sein Können auf solch einer Ebene, unter Beweis zustellen. Hierbei ist er immerhin erst der dritte junge Muldestädter, welcher an den Einzelmeisterschaften des Freistaates teilnimmt. Trotzdem erwartet man nicht nur im Verein selbst, schon einiges von ihm, wobei er aber wohl zu allererst selber, den Massstab an sich ziemlich hoch anlegt. Egal wie, er kann schon jetzt stolz auf seine bisherige Schachentwicklung sein und dieses Turnier mit den Besten seines Alters, dürfte ihn so oder so, weiter nach vorne bringen. Los geht die Meisterschaft am Dienstag mit der 1. Runde im Schweizer System und beendet wird sie dann am Samstag mit der insgesamt siebenten Wettkampfpartie. Gemeldet haben bei den männlichen U18jährigen Akteuren, insgesamt 14 Qualifizierte aus 11 Vereinen und der Glauchauer geht mit der Startnummer neun, gemäss seiner Wertzahl (1704) ins Rennen. Angesichts der teilweisen sehr starken Gegnerschaft, mit gleich drei Spielern über DWZ 2000, wäre so wohl ein Platz unter den besten Sechs, schon ein grosser Erfolg für ihn. Mal sehen was dann am Ende wirklich zu Buche steht und in diesem Sinne, alles Gute beim kombinieren.

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