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Bericht

Jugendschachverband Sachsen  Saison 2007/08  Einzel AK U10m  25.-29.03.08

ACHTBARER PUNKTESTAND ZUR PREMIERE, FÜR JUNGES GLAUCHAUER SCHACHTALENT

Die mehr als erfreuliche Teilnahme, des Weidensdorfer Marvin Thiele vom Glauchauer Schachclub 1873, bei den diesjährigen Sachseneinzelmeisterschaften im Nachwuchs, nötigt auch im Nachgang dieses Wettkampfes, noch einmal gehörigen Respekt ab. Als Nummer zwei, startete der neunjährige Knabe in der Altersklasse U10, aus Sicht seines Vereines, bei diesen Titelkämpfen, Ende dieses Märzmonates in Sebnitz. Zuvor war dies bisher nur noch einmal 2005, in der AK U8, einem Vertreter der Muldestädter gelungen. Die einer gehörigen Bürde gleichkommende Startnummer sieben, unter den insgesamt 16 Teilnehmern dieses Jahrganges, war dabei wohl von vornherein noch etwas zuviel, für den erst seit kurzen aktiv spielenden Akteur aus der hiesigen Kreisstadt. Um so schöner der Auftaktsieg, gegen einen der beiden Chemnitzer Spieler vom CSC Aufbau ‘95 und zum Abschluss gelang dann gegen den Anderen, immerhin noch einmal ein Remis. Leider gelang am zweiten und dritten Wettkampftag allerdings überhaupt kein Erfolg, wobei jedoch gerade in Runde zwei, die Konkurrenz des späteren Bronzemedailliengewinner, mit Sicherheit ganz stark war. Ein weiterer Chemnitzer, musste dann für den nie verzagenden Siegesdrang des Glauchauers, erneut herhalten. Diesmal war es jedoch einer der zwei anwesenden USG-Aktiven, welcher als Verlierer das Brett in der Runde fünf, verlies. Am Ende waren es schliesslich 2,5 Punkte aus den sieben Partien, welche im Modus des Schweizer Systems mit ordentlicher Bedenkzeit von 150 Minuten Maximum pro Spieler, über die Bühne ging. Eine mehr als ordentliche Zählerausbeute also und angesichts dessen, das Rang sechs ebenfalls nur einen Punkt mehr auf dem Endkonto der Tabelle hatte, erfüllte der junge Muldestädter, durchaus trotzdem die Erwartungen. Einzig der 14. Platz, liest sich da nicht so erfolgreich, aber dass sollte allein er selbst bemängeln. Die Familie und sein Heimatverein selbst sehen das Ganze, als eine gelungene Premiere und warum sollte er sich nicht schon im nächsten Jahr, weiter steigern können. Für diesmal ging der Titel „noch“ nach Leipzig zu Leonard Richter von der dortigen BSG Chemie, wobei der Favorit mit 5,5 Punkten die Konkurrenz in seiner Altersklasse fast durchweg im Griff hatte und verdientermassen die Krone aufsetzen konnte.

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Jugendschachverband Sachsen  Saison 2007/08  Einzel AK U10m  25.-29.03.08

SCHACHFREUND THIELE, UNTER DEN BESTEN DES FREISTAATES MIT DABEI

Erst das zweite Mal in der jüngeren Vereinsgeschichte des Glauchauer Schachclub 1873, ist es daran, dass ein Nachwuchsakteur der Muldestädter, an einer Sachsenmeisterschaft teilnimmt. Schon die Qualifikation des U10-jährigen Marvin Thiele, ist dabei ein grossartiges Ergebnis für ihn selbst und natürlich für seine Trainer im Verein, ganz besonders. Als Zweiter der BEM des Spielbezirkes Chemnitz, trifft er nunmehr im Kinder- und Erholungszentrum Sebnitz, mit Sicherheit auf noch stärkere Gegnerschaft. Insgesamt muss er dann in seiner Altersklasse, sieben Runden im Schweizer System, bestreiten. In wieweit er in der 16 Mann starken Gruppe, letztlich abschneidet, kann derzeit nicht prognostiziert werden. Ein Platz in der vorderen Tabellenhälfte wäre wohl schon ein Erfolg, wenngleich er mit Startplatz sieben innerhalb der männlichen Konkurrenz, auch schon zu den vermeidlich Besseren, hierbei gezählt wird. Los geht diese Meisterschaft schliesslich am Dienstag den 25.03.08 und beendet wird das Ganze am Samstag den 29.05.08, wobei die ersten Fünf dann zur Deutschen Meisterschaft fahren dürfen. Unterstützt wird der Glauchauer während dieser Zeit, vor allem von seiner eigenen Familie, wobei sicherlich auch der eine oder andere Offizielle des GSC 1873, stückweise anwesend sein dürfte.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 6-15.03.08

AM ENDE SOLIDER MITTELFELDPLATZ, FÜR U20-TEAM VOM GSC

Ihren finalen Punktspieltag der aktuellen Saison, hatten die sächsischen Nachwuchsmannschaften der Altersklasse U20, Mitte März zu bestreiten. Das gestartete Team des Glauchauer Schachclub 1873, musste dabei in der Bezirksliga Chemnitz, nicht noch einmal an die Bretter und konnte dem Geschehen, zudem fast entspannt zusehen.

Bezirksliga Chemnitz U20
GSC - spielfrei

Wenngleich die Muldestädter in den letzten, der beiden angesetzten Runden spielfrei waren, wartete man natürlich ganz gespannt, auf die gemeldeten Spielergebnisse aus Plauen und Freiberg. Normalerweise sollte in Sachen Klassenerhalt für den GSC, dahingehend zwar nicht mehr viel anbrennen, jedoch wird eben erst wirklich am Ende abgerechnet. Letztlich war es dann der 6. Platz geworden und damit waren nicht nur die in der Saison eingesetzten sechs Aktiven zufrieden, sondern auch die Verantwortlichen im Verein selbst. Die vorgegebene Zielstellung, bei dieser Premierenvorstellung des ältesten Nachwuchses, war primär der Klassenerhalt und diesen hat man mit 6:10 Mannschaftszählern und 13 Brettpunkten, erst einmal mit Bravour gemeistert. Sicherlich war in der einen oder anderen Begegnung noch viel mehr für das jeweilige Starterquartett drin, aber der fehlenden Abgeklärtheit geschuldet, sollte dies noch nicht so hart bewertet werden. Immerhin sassen zumeist, gleich zwei Spieler aus den jüngeren Altersklassen, mit an den Brettern und schon darin, sieht man gerade für die kommende Saison, wohl noch weiteres Steigerungspotenzial. Erste Erfahrungen sind also gesammelt und beim nächsten Mal wird es vielleicht noch besser. Als erfolgreichster Punktelieferant für sein Team, entpuppte sich hierbei diesmal der Meeraner Marco Bothe als Ersatz an den hinteren Brettern. Dabei war wohl nicht nur er selbst von seinen erfolgreichen Auftritt überrascht und bei 4,5 Punkten aus fünf Partien, sollte nicht nur das nötige Quentchen Glück geholfen haben. Auch der einmalige Einsatz von Arne Engler nötigt Respekt, denn immerhin holte der seit langen nicht mehr aktiv gewesene Glauchau hierbei einen vollen Punkterfolg. Dagegen dürfte vor allem das ehrgeizige Spitzenbrett der Muldestädter, mit Dimitrij Gretschischnikow, nicht gänzlich mit seinen Auftritten am Brett zufrieden gewesen sein. Die zwei Zähler aus acht Partien, sind auf keinen Fall dass, wozu er eigentlich in der Lage sein sollte. Im Prinzip in etwa erwartungsgemäss, kann man das Abschneiden vom Teamkollege Jonathan Henschel (3 aus 6)an zwei bewerten, zudem der Kreisstädter noch für die AK U14 spielberechtigt war. Gleiches gilt sicherlich auch für das Stammbrett drei mit dem Reinholdshainer Martin Schickel (2,5/7) und mit Abstrichen genauso für den 14jährigen Johannes Scheurer, wenngleich er bei seinen fünf Einsätzen, noch ohne jeden Punkterfolg blieb. Alles in Allen ein erster gelungener Auftritt des Glauchauer Teams insgesamt und ein weiteres starkes Training, für jeden einzelnen Spieler selbst. Dabei gingen die Kreisstädter nur ein einziges Mal mit 0:4 von den Brettern und erkämpfte sich neben den drei weiteren Niederlagen auch zwei Unentschieden, sowie zwei Siege. Der höchste war das 3 : 1 in Runde sechs gegen die benachbarten Lichtensteiner. Neuer Bezirksmeister wurde hingegen das Teams des VSC Plauen 1952 und als Letzter dieser Neunerstaffel beendeten die Auer des ESV, die Punktspielserie 2007/08.

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JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 6-15.03.08

FINALSPIELTAG DER SÄCHSISCHEN U20-TEAMS

Den Schlusspunkt ihrer Punktspielsaison 2007/08, setzen am morgigen Samstag, die so genannten Grossen der Schachmannschaften im Nachwuchsbereich des Freistaates. Spielfrei sind dabei diesmal, die vier Aktiven des Glauchauer SC 1873 aus der Muldestadt.

Bezirksliga Chemnitz U20
GSC - spielfrei

Zwar ist das Glauchauer Quartett, beim Halali in der Chemnitzer Bezirksligastaffel nicht mit dabei, so kann es doch trotzdem dem Ganzen entspannt begegnen. Derzeit im gesicherten Mittelfeld, sollte selbst bei der schlechtesten Konstellation der Spielausgänge an diesem Schlusswettkampftag, die Klasse gehalten werden. Platz sieben, sollte da in dieser neunköpfigen Staffel, am Ende dann doch herausgesprungen sein.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 7-09.03.08

TALFAHRT DER GLAUCHAUER SCHACHTEAMS

Die alljährlich um diese Zeit angesetzte Punktspielpause, beendeten die Schachteams des Freistaates nunmehr, Anfang diesen Monats. Genug Gelegenheit noch einmal anzugreifen, also auch für die beiden Starter des hiesigen Glauchauer SC 1873. Dazu musste sich die 1. Mannschaft auswärts beweisen, währenddessen die 2. Vertretung auf ein Heimspiel setzten konnte.

2. Landesklasse Staffel B  
SC Riesa - GSC I   5,5 : 2,5

Angesichts der bisherigen Erkenntnisse über das erzielte Punkteschema der Gastgeber, reiste die Erste des GSC aus taktischen Gründen, letztlich nur mit sieben Mann in Riesa an. Erst beim Blick auf die Mannschaftsaufstellung wurde dann klar, dass der aktuelle Tabellenvierte, ebenso nicht seinen Stammachter an die Bretter bringen konnte. Vielleicht wäre so auch ein Aufrücken der Glauchauer gegangen, aber Fakt war nun mal, dass man die Position vier unbesetzt hatte. Die beiden schnellen Remisen der beiden letzten Bretter, konnten zunächst also nicht unbedingt viel helfen und die Zustimmung beim restlichen Team, damit keinen geschlossenen Beifall finden. Ein gewisser Erfolg, war hierbei wohl allein für die betroffenen Dietmar Nötzel und Thomas Drauschke an den letzten beiden Brettern, selbst zu verzeichnen. Danach dauerte es dann fast schon folgerichtig, bis weit in die dritte Wettkampfstunde hinein, bevor Jens Becher an Position drei, die Gäste endlich richtig ins Spiel brachte. Ein taktisch klug heraus gespielter Sieg des Glauchauers und der Ausgleich zum 2:2 Zwischenstand. Leider gingen die Hausherren jedoch nach rund 220 Minuten, erneut in Führung und diesmal gleich mit zwei Zählern Vorsprung. Ein Doppelschlag an den Brettern zwei und fünf, sicherte ihnen nunmehr immerhin, wenigstens schon mal einen Mannschaftspunkt, in dieser Begegnung. Nicht nötig war dabei vor allem die Niederlage an Zwei, wo der GSC-Akteur etwas zu optimistisch agierte und prompt dafür hart bestraft wurde. Seinen zwei im Spiel verbliebenen Mannschaftskameraden, erleichterte er die Aufgaben damit natürlich keineswegs. Im Zwang jetzt unbedingt gewinnen zu müssen, wollte man nicht als Team mit leeren Händen die Heimreise antreten müssen, war der Druck vor allem auf das 6. Brett der hiesigen Muldestädter, einfach zu hoch. Zwei Minusbauern, besiegelten so die Niederlage des Glauchauer Gastes und ebnete den Weg zum Doppelpunktgewinn für die Hausherren. Wenigstens nicht gänzlich ohne jeden Lohn, erkämpfte sich gut zehn Minuten zuvor das Spitzenbrett mit Sven Weigand, den jederzeit verdienten Teilerfolg, bei seinem Remis. Nach reichlich vier Stunden Kampf, stand schließlich die 2,5 : 5,5 Niederlage der sieben Kreisstädter fest und der drohende Abstieg, nimmt dadurch so allmählich, immer klarere Konturen an.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - Zwickauer SC II   3 : 5

Ihre Minimalchance unbedingt nutzen, wollten die Mannen der Glauchauer Zweiten, auch wenn mit dem Zwickauer SC II, keinesfalls ein leichter Kontrahent im heimischen Spiellokal „Am Eichamt“, angereist war. Wie ernst auch die Trabantstädter diese Begegnung nahmen, zeigte schon die Tatsache, das sie in Bestbesetzung an die Bretter gingen. Unbeeindruckt dessen der Start für die Gastgeber, welche nach mehr als einer Stunde, zunächst einmal in Führung gingen. Wenn auch der Sieg von Dimitrij Gretschischnikow an vier, etwas glücklich war, ein kleines Achtungszeichen für den Tabellenvorletzten, gegen den aktuellen Staffelzweiten. Das nachfolgende Remis vom heimischen Ersatz Frank Thieme, wahrte des Weiteren die Hoffnungen, auf einen möglichen Doppelpunktgewinn beim GSC. Mit zwei Siegen der Bretter sechs und sieben, gingen dann die Gäste jedoch trotz allem, erstmals in Führung. Gut drei Stunden benötigte Bernd Wollmann an Position fünf im Anschluss daran, um seinerseits, zum nicht unverdienten Remis zu gelangen. Ähnliches gilt wohl auch für die Punkteteilung des 2. Brettes der hiesigen Kreisstädter, Axel Burkhardt, welcher in Zeitnot spielend, damit durchaus leben konnte. Insgesamt allerdings, blieb die Einpunkteführung der Zwickauer dadurch unangetastet und für die zu zweit angetretene Familie Pumpa, nur noch wenig Gelegenheit dies vielleicht noch ändern zu können. Um so unverständlicher aus Sicht der Hausherren, der vom Gästespieler, bis zum nackten König geführte Kampf, in der Partie am Spitzenbrett. Für den dort agierenden Schachfreund Jörg Pumpa aber kein Thema, seinen Gegenüber zu zeigen, wie ein totes Turmendspiel zu behandeln ist. Leider brachte letztlich die Schlussbegegnung des Tages, an Position drei, dann doch noch die Entscheidung, zu Gunsten der anderen Muldestädter. Vielleicht war der GSC ja auch beim 3 : 5, wieder einmal etwas unter Wert geschlagen, obwohl es dies nunmehr wirklich, für die 2. Mannschaft der Glauchauer gewesen ist. Den knapp fünf Stunden Wettkampfdauer, sollte das Team jedoch keinesfalls nachtrauern, sondern die zwei letzten Punktspiele in dieser Klasse, einfach zum Erfahrungen sammeln nutzen.

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Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 7-09.03.08

AUFTRITT DER GLAUCHAUER SCHACHTEAMS, NICHT OHNE BRISANZ

Nach siebenwöchiger Wettkampfpause geht es bei den Mannschaftspunktspielen der sächsischen Schachspieler, nunmehr allmählich auf die Zielgerade. Dazu steht am morgigen Sonntag, die 7. Runde im Freistaat, auf allen Spielebenen an. Für die zwei Teams des hiesigen Glauchauer SC 1873, sind dabei Erfolge fast schon Pflicht, um die jeweilige Tabellensituation bis zum Saisonende, entschärfen zu können. Hierbei ist die Erste auswärts und die Zweite daheim gefordert und der Beginn, ist natürlich für Beide gemeinsam 9.00 Uhr, am jeweiligen Wettkampfort

2. Landesklasse Staffel B   SC Riesa - GSC I

Beim SC Riesa, dürften die Trauben für die Muldestädter sicherlich etwas hoch hängen. Auch wenn die Nudelstädter im Laufe der Saison, auch immer Mal Schwächen zeigten, sind sie rein von der Brettmeldung her, klar die Besseren. Mit Rang vier stehen sie zudem wohl schon jetzt jenseits von Gut und Böse, was man vom GSC-Team noch nicht sagen kann. Dazu droht der mögliche Ausfall vom Dauersatz Knut Ludwig, wobei dann wahrscheinlich das Stammbrett vier, aus taktischen Gründen, auch gleich ganz frei gelassen wird.  Dies alles wird die Gastgeber natürlich nicht interessieren, sie können einfach unbeschwert aufspielen. Der Nervendruck, dürfte dagegen der grösste Gegner bei den Glauchauern werden und so bleibt abzuwarten, ob die Wunschvorstellung einer Punkteteilung, für die hiesigen Muldestädter aufgehen wird. Dem aktuellen 7. Tabellenrang, dürfte dies aber sicherlich gut tun, ansonsten droht schon mal das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - Zwickauer SC II

Wahrlich fast schon die letzte Chance, den Abstiegskampf noch einmal real auf nehmen zu können, haben die Akteure der 2. Mannschaft des GSC. Hierzu kommt die benachbarten Zweite des Zwickauer SC, ins Spiellokal am „Eichamt“ der hiesigen Kreisstadt. Als Tabellenzweiter, liegen die Gäste bereits drei Punkte hinter den Staffelführer und können sich also keine weiteren Punktverluste im Hinblick auf den möglichen Platz eins leisten. Die gleiche Aufgabe, nur umgekehrt am Tabellenende, steht vor den Glauchauern. Zum rettenden Ufer des Nichtabstiegs, sind erst mal schon zwei Punkte aufzuholen und die weiteren Teams sind bereits drei Zähler entfernt. So muss im Prinzip ein Sieg her, um wirklich noch durchzustarten, aber mit einer Punkteteilung, könnte man bei den Hausherren, gerade noch so leben. Schwer genug wird es allemal, aber unmöglich ist es auch nicht und vielleicht gelingt ja so ein Auftreten, wie am 3. Spieltag in Crimmitschau.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 5-08.03.08

ERHOFFTEN DOPPELPUNKTGEWINN, IN DIE TAT UMGESETZT

Zum vorletzten Mal, gingen die Nachwuchsmannschaften des Freistaates, in der aktuellen Schachsaison auf Punktejagd. Immerhin, musste man darauf seit Anfang Januar, hier wie da darauf warten und genauso erging es dabei, auch dem beteiligten Team vom Glauchauer Schachclub 1873 in der Altersklasse U16.

Bezirksliga Chemnitz U16 (Glauchau)
GSC - SV Grün-Weiss Niederwiesa II   3 : 1 / SV Grün-Weiss Niederwiesa I - GSC   1 : 3

Im letzten Heimspiel 2007/08 hatten es die Glauchauer Jugendspieler der AK U16, als Viererteam, mit den beiden Vertretungen des SV Grün-Weiss Niederwiesa I + II zu tun. Dabei traten die Hausherren mit Jonathan Henschel an eins, Nick Kaps an zwei, Marvin Thiele an drei und Toni Locke an vier, sozusagen mit einer gemischten U12/14-Auswahl an. In den Räumen „Am Eichamt“ der Muldestadt, galt es aber trotzdem, wenigstens gegen die 2. Reihe der Gäste, den möglichen und zum Klassenerhalt unbedingt notwendigen Mannschaftssieg, sicher zu stellen. Unter diesem Druck des Gewinnen zu müssen, ist der am Ende klare 3 : 1 Erfolg, in der ersten Begegnung dieses Wettkampftages, dann wahrlich aller Ehren wert. Fast ohne Fehl und Tadel agierten hierbei die vier Gastgeber, wenngleich es für den Jüngsten in ihren Reihen, nach einem Fehlzug, noch nicht zum Partiegewinn reichte. Den Punktereigen schließlich eröffnete das 2. Brett, nach knapp einer Stunde durch Schachfreund Kaps, ihm folgte mit einem klassischen Matterfolg, Teamkollege Locke an Position vier und den Abschluss machte wie immer das Spitzenbrett, mit Sportfreund Henschel perfekt. So brauchten die Glauchauer letztlich 100 Minuten insgesamt, um die in der Tabelle einen Rang höher stehenden Niederwiesaer, zu bezwingen. Ungleich schwerer, war der zweite Brettkampf des Tages, für das junge Team der Kreisstädter. Bereits im Vorfeld, hatte man sich allerdings auch hierbei kaum irgendwelche Chancen, gegen den Staffelzweiten der Ersten des SV Grün-Weiß ausgerechnet. Rundrum zu ausgeglichen, sind die Gäste dabei besetzt und so gelang es allein dem 1. Brett der Glauchauer, seine Partie am Ende, nach gut 1,5 Stunden zu gewinnen. Für den einen GSC-Spieler Henschel, also wenigstens eine optimale Punktausbeute und endlich wieder einmal etwas Balsam, auf seine zuletzt so geschundene Seele. Auch als Mannschaft aber, haben die Muldestädter nicht enttäuscht und sind ii ihrem Limit geblieben. Ob es damit bereits zum Klassenerhalt langt, ist allerdings noch offen, wobei wohl ganz besonders die Frage wäre, ob sich nur der Tabellenletzte in die Bezirksklasse verabschieden muss. Der GSC jedenfalls, steht derzeit auf Rang elf dieser Zwölferstaffel und hat zwei bzw. drei Zähler Rückstand auf die nächsten sechs Plätze und vier Punkte Vorsprung zum Schlusslicht.

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JSVS Spielbezirk Chemnitz   Saison 2007/08   Mannschaftspunktspiel   Runde 5-08.03.08

KEINE SCHONFRIST, IM KAMPF UM DEN KLASSENERHALT

Nach der langen Winterpause von mehr als zwei Monaten, gilt es nun wieder für die Nachwuchsteams der Altersklasse U16, innerhalb Sachsens. Mit dem 5. Wettkampftag wird es zudem allmählich ernst in Sachen Tabellenendstände. Die beteiligten Glauchauer vom heimischen GSC 1873, haben hierbei in der Chemnitzer Bezirksliga noch einmal Heimvorteil für die angesetzten Runden acht und neun. Los geht es dann also an den Brettern am morgigen Samstag um 9.00 Uhr in den Räumen der Spielstätte des Muldestädter Eichamtes.

Bezirksliga Chemnitz U16 (Glauchau)
GSC - SV Grün-Weiss Niederwiesa II / SV Grün-Weiss Niederwiesa I - GSC

Richtig Gas geben muss das Quartett der Glauchauer, um den drohenden Abstieg aus dieser Bezirksliga, am Ende der Saison verhindern zu können. Dazu hat man wohl die grössten Chancen gleich im ersten Spiel des Tages, gegen den SV Grün-Weiss Niederwiesa II. Die Gäste der 2. Mannschaft von dort, haben bis jetzt nur drei Punkte mehr auf dem Habenkonto und sollten auch von der Papierform her, den Hausherren in etwa gleichwertig sein. Einziger Nachteil auf Seiten der hiesigen Muldestädter, sind die eklatanten Aufstellungsprobleme, da wohl allein das gemeldete Spitzenbrett spielen dürfte und der Rest nur mit Ersatz besetzt werden kann. Allein darum schon, dürfte dann im Mittagsspiel gegen die derzeit wirklich starke Erste der Niederwiesaer, nur ein zu Null verhindert werden können. Immerhin haben diese Grün-Weiss Spieler dazu noch reelle Aufstiegschancen und werden sich wohl nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

Bericht

Kreisstadt Glauchau    Schulschach    6. Offene Meisterschaften    01.03.08

VEREINSSPIELER, ALLESAMT OBEN AUF

Im Rahmen des Tages der offenen Schulen in Glauchau, fanden diesmal die 6. Schulschachmeisterschaften statt. Unter der Regie des ansässigen GSC 1873, fanden dabei 26 Jungen und Mädchen, den Weg ins Georgius-Agricola-Gymnasium der Grossen Kreisstadt. Immerhin hatten hierbei fast alle Bildungseinrichtungen um und in der Muldestadt, ihre Vertreter dabei. Der Grossteil der Anwesenden trainiert natürlich bereits in den Reihen des hiesigen heimischen Schachvereins und diese dominierten nicht ganz unerwartet. Trotzdem zeigten auch all die Anderen, ihre zum Teil schon guten Ansätze, den König zu bewegen und die Freude an diesem schönen Hobby, haben sowieso wohl alle gemeinsam. Nach fünf bzw. sieben Partien waren dann die Besten ermittelt und für eine kleine Zwischenmahlzeit, war auch noch Zeit. Letztlich entschädigten die Gewinnpartien auch alle ganz persönlich, denn fast ein Jeder, hatte zumindest einmal als Sieger das Brett verlassen. Grund genug also, im nächsten Jahr erneut dabei zu sein und vielleicht wird der Andrang dann wieder etwas mehr. Die Werbung für das königliche Spiel jedenfalls, sollte immer aktuell bleiben.


Altersklasse U8/10

Insgesamt nahmen bei den Kleinsten drei (AK U8) und dazu noch weitere sieben (AK U10), den gemeinsamen Brettkampf, an diesem Samstag auf. Die beiden heimlichen Favoriten, hiessen dabei wohl Kevin Wenke und Martin Thiele, denn die GSC-Akteure, überraschten zuletzt sogar schon auf Bezirksebene. Schließlich standen die zwei am Ende auch ganz oben in ihren Altersklassen, jedoch war die Konkurrenz teilweise schon auf Augenhöhe. Besonders bei den  U10-jährigen Knaben, zeigte sich der heimische Eric Spitzner von der Erich-Weinert-Grundschule, bestens vorbereitet und lieferte Schachfreund Thiele eine grosse Gegenwehr. Beide Kontrahenten hatten am Ende 6,5 Punkte auf dem Konto und so musste dann sogar eine Entscheidungspartie zwischen Ihnen herhalten. Diese entschied der Weidensdorfer Topfavorit aus der Thomas-Münzer-Schule Remse, aber doch noch für sich und wurde erneut Titelträger, wie bereits im Vorjahr. Mit zwei Zählern Vorsprung dagegen, zeigte der Mannschaftskamerad beim GSC, Schachfreund Wenke mit fünf Siegen, seinem einzigen Konterfei Karl Stein in der Altersklasse U8, wer derzeit der Stärkste ist. Der Zweitplazierte von der Europäischen Grundschule kam somit auf drei Zähler im Turnier. Ein Lob gilt aber auch, der einzigen weiblichen Teilnehmerin bei den Jüngsten, Janine Dwornik, sie erreichte in ihren sieben Partien, immerhin 1,5 Punkte und konnte so ganz stolz die Meisterschaftsurkunde entgegen nehmen, genauso wie ihr Schulkamerad Wenke an der Weinertschule. Zu erwähnen sei schließlich dem ungeachtet ebenso der Bronzerang von Marc Held aus der Sachsenalleeschule, der es auf immerhin genauso beachtliche vier Zähler am Brett brachte. Der Namensvetter des im Glauchauer Schachclub bekannten Rudolf Held, hat also das beste Vorbild an der eigenen Türklingel stehen, um noch weiter nach vorn kommen zu können.

Altersklasse U12/14

Ebenso gross wie das Starterfeld bei den beiden Jahrgangsklassen ganz unten, war die Gruppe der U12- bzw. U14-jährigen Jungen. Sechs bzw. vier Schachenthusiasten, nahmen also die fünf Runden im Schweizer System, allerdings unter Zuhilfenahme der Uhren, dazu auf. Natürlich galten auch hierbei die erfahrenen Akteure des veranstaltenden Klubs, als die möglichen Besten. Mit 4,5 bzw. 4 Punkten, blieben letztlich die beiden neuen Schulmeister Paul Spitzner (U12) und Sebastian Liebschner (U14), dabei als Einzige unbesiegt. Sowohl der Glauchauer als auch der Waldenburger, vertraten also ihre Bildungseinrichtung der Erich-Weinert-Grundschule, als auch das Georgius-Agricola-Gymnasium bestens und liessen den Nächstplatzierten keine Chance. Jeweils einen Zähler zurück, kamen Toni Locke in der AK U12 (Weinert)und Nick Kaps in der AK U14 (Agricola), auf den 2. Platz ein, wobei die beiden Glauchauer ebenso mindestens einen weiteren halben Zähler auf die restliche Gegnerschaft, Vorsprung hatte. Bei den jüngeren Knaben in dieser Zehnergruppe, erkämpfte schließlich Bastian Benicke die Bronzemedaille und Dritter der älteren Kategorie, wurde Dominik Hauke vom heimischen Gymnasium. Beachtlich dabei die drei Punkte des Kleineren von der Niederlungwitzer Grundschule, wogegen der andere Muldestädter mit zwei Zählern vorlieb nehmen musste.

Altersklasse U16/18/20

Leider nicht nur auf Grund der geringen Teilnehmerzahlen in den Altersklassen der U16 bis U20, war bei den so genannten Grossen, kaum wirkliche Wettkampfbrisanz zu erwarten. Im Prinzip standen die einzelnen Sieger ja bereits vor dem ersten Zug fest, wobei allein die zwei anwesenden jungen Fräuleins, eine Strauss um den Sieg ausfechten mussten. Die insgesamt sechs Teilnehmer, starteten somit auch gleich in einer Gruppe und spielten Jeder gegen Jeden. Zu stark für den Vertreter aus der Wehrdigtschule, Martin Thiele, war einfach der Glauchauer Gymnasiast Jonathan Henschel vom Gastgeber, bei den Jahrgängen der U16. Mit 4,5 Punkten hatte der mehrfache Titelträger dann sogar genauso viel Punkte, wie der einzige Teilnehmer eine Altersklasse höher, Dimitrij Gretschischnikow. Der heimische U18-Starter trennte sich hierbei nur vom eigenen Mannschaftskameraden beim GSC 1873 remis, ansonsten gewann auch er alle seine restlichen Partien am Brett. Als alleiniges männliches Konterfei eine weitere Jahrgangsstufe höher in der U20, behauptete sich der Reinholdshainer Martin Schickel gegen die weibliche Konkurrenz eindeutig. Zum Schluss waren es so drei Siege in den fünf Partien des Tages und die damit logischerweise verbundene Meisterschaftskrone, für ihm. Ganz eng, ging es letztlich nur bei den grossen Mädchen zu und hier hatte am Ende Jasmin Mierisch aus Gesau die bessere Wertung, als ihre Meeraner Schulfreundin Zenzi Nötzel zu vermelden. Die zwei „Ältesten“ im Teilnehmerfeld, verbuchten jeweils einen Sieg, genauso wie der am Schluss der Veranstaltung eingekommene Zweitplazierte U16-Akteuer, Schachfreund Thiele. Der grosse Bruder des kleinen so erfolgreichen Marvin, nahm der ansonsten ausnahmslos vom Georgius-Agricola-Gymnasium gekommenen Gegnerschaft, somit wenigstens einen Zähler ab. Für alle schien jedoch, besonders der Spass am Spiel, diesmal im Vordergrund zu stehen, denn es fehlte einfach die nötige schachliche Herausforderung in Form von stärkster Gegnerschaft.

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Kreisstadt Glauchau    Schulschach    6. Offene Meisterschaften    01.03.08

SCHULCHAMPIONS WERDEN GESUCHT

Am heutigen ersten Märzsamstag ist es wieder einmal soweit, denn die Offenen Glauchauer Schulschachmeisterschaften 2008, in der Muldestadt stehen an. Zum 6. Mal, suchen die Kinder und Jugendlichen aus der Kreisstadt, ihre aktuellen Meister auf den 64 Feldern. Dabei werden von den jüngsten bis zu den ältesten Altersklassen, die Jungen und Mädchen ihr Schachwissen unter Beweis stellen können. Unter der Leitung des heimischen GSC 1873 und an der bereits schon gut bekannten Adresse des Spielortes im Georgius-Agricola-Gymnasium, gehen die Wettkampfpartien dann über die Bühne. Der Beginn der Veranstaltung ist auf 9.00 Uhr angesetzt und dazu sind alle Schachenthusiasten natürlich gerne gesehen. Am frühen Nachmittag dürften schließlich die Sieger und Plazierten feststehen. Also los und ran an die Bretter.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2007/08   Vereinsmeisterschaft   ZwSt-15.02.08

EXCHAMPIONS, MÜSSEN BISHER ORDENTLICH FEDERN LASSEN

Auch heuer ist es wieder soweit, ein kleines Zwischenfazit in der Vereinsmeisterschaft des Glauchauer Schachclub 1873, zu ziehen. Trotz diverser gesundheitlicher Probleme bei gleich drei Teilnehmern, sind irgendwie noch alle der neunzehn an den Start gegangenen Teilnehmern mit dabei und diese wollen dann auch die restlichen drei Partien, echt noch an den Brettern abschliessen. Ein derzeitiger Blick an die Tabellenspitze zeigt, das der eigentlich erwartete Turnierverlauf, bisher schon so einige Kapriolen geschlagen hat. So stehen nicht die drei großen Favoriten dort vorn, sondern ganz andere Namen. Bisher ohne Fehl und Tadel, thront der der letztjährig doch so arg gebeutelte Niederlungwitzer Thomas Drauschke auf Platz eins. Mit sensationellen 3,5 Punkten hat er da gegen seinen nächsten Verfolger Jörg Pumpa erst einmal einen halben Zähler Vorsprung. Beide überraschten dabei die eigentlichen Meisterschaftsanwärter allesamt schon mal, Schachfreund Drauschke schlug zuletzt Mannschaftskamerad Nagorny und remisierte bereits in Runde zwei mit Schachfreund Köhler, L., wogegen der Glauchauer Pumpa, J. dem Titelverteidiger Weigand in der besagten Runde zwei, eine empfindliche Niederlage beibrachte. Mit ebenfalls drei Punkten und noch ohne Niederlage, folgt Lutz Köhler dabei noch als bester der Favoriten, in aussichtsreicher Lauerstellung auf den 3. Platz im augenblicklichen Tabellengeschehen. Wieder einmal gut gestartet, ist der zweite Vertreter aus Niederlungwitz, Knut Ludwig mit drei Punkten aus vier Partien, der hierbei aber das nötige Auslosungsglück, nicht ganz verschweigen sollte. Erst danach, folgen dann die beiden Exchampions der letzten Jahre, Peter Nagorny und Sven Weigand mit ihren 2,5 Punkten. Im Limit ihrer Möglichkeiten, sollten sich dagegen der Meeraner Dietmar Nötzel und auch der Glauchauer Lothar Pumpa sehen, wenngleich hier mit grösserer Konzentration sogar noch etwas mehr drin gewesen sein konnte. In der nachfolgenden breiten Meute mit bisher 2 bzw. 1,5 Zählern, dürfte wohl allein Axel Burkhardt (1,5) aus der Muldestadt etwas enttäuscht sein. Für ihn sind drei Remisen und eine Niederlage einfach zu wenig, für sein     eigentliches Spielniveau. Des einen Leid, ist da aber eben des Anderen Freud und der Sieg vom Ehrenmitglied Günter Höppner (2) über den Albersthaler, wird dieser so schnell nicht vergessen. Mit einem Punkt derweil in der Ergebnisliste am Ende, stehen Martin Schickel und Jochen Ackermann, wobei man den jungen Reinholdshainer, immerhin noch etwas Eingewöhnungszeit, bei seiner Premiere zugestehen sollte. Noch sind für alle Teilnehmer aber drei Runden zu absolvieren und erst danach ist wirklich abzurechnen. Bis Mitte März, stehen aber erst einmal die aktuellen fünften Partien an und diese lauten wie folgt; Pumpa, J. - Drauschke, Köhler, L. - Ludwig, Nötzel - Weigand, Nagorny - Pumpa, L., Höppner - Henschel, Gumprecht - Gretschischnikow, Wollmann - Burkhardt, Paluch - Thieme, Ackermann - Schickel.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz     Saison 2007/08     Einzel AK U10m/U14m/U18m    09.-12.02.08

JÜNGSTER GLAUCHAUER, AM ENDE DER GRÖSSTE

In der Jugendherberge Geyer, trafen sich auch heuer wieder die besten Nachwuchsschachspieler des Spielbezirkes Chemnitz, um ihre Besten zu ermitteln. Die Farben des hiesigen Glauchauer SC 1873, vertraten dabei gleich drei Akteure des Klubs. Neben dem Neuling Marvin Thiele, waren da noch die zwei erfahrenen Jonathan Henschel und Dimitrij Gretschischnikow, für die vier Wettkampftage, ins Erzgebirgische angereist. Auf alle 144 anwesenden Mädchen und Jungen aus fast allen Vereinen der Region, warteten dabei gleich sieben Runden im Schweizer System, in den Altersklassen der U10- bis U20-Jährigen. Die Erwartungen der Muldestädter, waren angesichts der vertretenen Stärke der Konkurrenz nicht all so hoch, wenngleich jeder Einzelne natürlich, seine eigenen Ziele schon zu benennen wusste.

Altersklasse U10

Für das Multitalent der Kreisstädter, Schachfreund Thiele, verlief das Debüt auf dieser Ebene, mehr als erfolgreich. Insgesamt nahmen in seiner Gruppe 20 Knaben, die Meisterschaftspartien auf. Von Beginn an beeindruckte er nicht nur die Gegnerschaft in seiner Altersklasse U10, sondern auch die mitgereisten Vertreter des GSC und natürlich vor allem, die eigene Familie. So folgte überraschend, schnell der eine Sieg den anderen und erst am zweiten Spieltag, musste er dann eine Niederlage einstecken. So dramatisch war dies jedoch nicht, denn immerhin sass ihm dabei der spätere Bezirksmeister, Schachfreund Dresig gegenüber. Selbst in dieser Partie, war er aber nicht chancenlos und allein schon dieser Tatbestand, sollte nicht nur für ihn ein Fingerzeig sein, wie stark er schon nach nur kurzer Trainingszeit im Verein, am Brett agiert. Schliesslich leistete er sich am Ende in Runde sieben, noch eine kleine Auszeit, beim recht friedlichen Remis mit dem Chemnitzer Richter und beendete das Turnier damit sensationell auf Rang zwei der Tabelle. Mit 5,5 Zählern holte er hierbei einen halben Punkt mehr als der drittplazierte Bendedikt Laabs vom Chemnitzer SC Aufbau ‘95. Zum neuen Champion Moritz Dresig von der USG Chemnitz, fehlten zum Schluss leider noch 1,5 Zähler, aber wer hätte schon an solch ein erfolgreiches Abschneiden des jungen Weidensdorfer, im Vorfeld gedacht. Viel Erfolg nunmehr bei den Sachsenmeisterschaften diesen Monat, wo er immerhin erst der sechste Vertreter seines Glauchauer Vereines, innerhalb der letzten Jahre, sein wird.

Altersklasse U14

Insgeheim wohl mit den meisten Chancen auf eine vordere Plazierung, war der Glauchauer Henschel nach Geyer gekommen. Leider jedoch, verlief für den Dauerbrenner dieser Bezirkseinzelmeisterschaften, das Turnier der Geburtsjahrgänge 93/94, mehr als unglücklich. Zwar musste er auch diesmal eine Altersklasse höher antreten, aber dennoch dürfte dies für ihn selbst, nicht der wirkliche Grund seines schwachen Abschneiden, gewesen sein. Zum Auftakt, schien da die Schachwelt mit einem Sieg , für ihn noch in Ordnung zu sein. Danach folgten allerdings aus vier Partien nur ein halber Zähler und dazu kamen die meisten der Niederlagen, nur durch arge Zeitnot seinerseits zustande. Ein Sieg und ein Remis zum Abschluss, brachte den Muldestädter dann wenigstens noch ins hintere Mittelfeld der Tabelle. Trotzdem, verlies er diese Meisterschaften ziemlich enttäuscht und musste nicht nur von den Trainern und Betreuern des GSC 1873, allmählich wieder aufgebaut werden. Die nackten Zahlen lauten dennoch, Platz zwölf im 18köpfigen Teilnehmerfeld, bei drei Punkten aus sieben Partien. Der Titel in dieser Staffel ging letztlich an den Chemnitzer Nico Fittkau, vom dortigen SC Aufbau ‘95. Sportfreund Henschel hat nunmehr vielleicht im nächsten Jahr wieder die Gelegenheit, sein wahres Können zu zeigen und sicherlich läuft es dann nicht wieder so unglücklich für den hiesigen Kreisstädter, wie diesmal

Altersklasse U18

Noch weniger als bei seinem Mannschaftskamerad Henschel, lief beim Vereinskollege Gretschischnikow zusammen. Der zur Zeit sehr wechselhaft spielende Jungstar der Glauchauer, musste da allerhand über sich ergehen lassen. Am Ende standen nur zwei Siege, auf dem Habenkonto des Muldenstädters und dies war sicherlich nicht nur für ihn selbst, etwas zu wenig. Natürlich aber, waren die Konkurrenten hierbei nicht von Pappe, denn in dieser Altersklasse der U18-jährigen Jungen, weht schon ein ganz anderer Wettkampfwind, als in den unteren Jahrgangsklassen. So gesehen wieder, war das Abschneiden des GSC-Akteur, im Prinzip schon, im Rahmen der anwesenden DWZ-Gegnerschaft einzuordnen. Für den ehrgeizigen Gretschischnikow allerdings, zählt dieser Fakt jedoch bestimmt nicht, denn er möchte fast immer erfolgreich spielen. Allein in Runde drei und sechs, war er letztlich aber erfolgreich. Zum Schluss, war es damit eben, leider nur Rang 16, unter den 18 Teilnehmern und die erzielten zwei Punkte, in der Schlusstabelle dieses Championats. Mit Sicherheit wird er aber versuchen, bereits das nächste Mal, sich weit erfolgreicher zu verkaufen und dann sollte er auch in dieser Jahrgangsklasse, richtig angekommen sein. Dazu muss er allerdings, erst einmal die Kreisebene, im nächsten Jahr aufmischen. Für eine Überraschung an der Spitze dieser Gruppe, sorgte allerdings jetzt schon, Martin Haustein vom BSV Ehrenfriedersdorf, der den Titel mit 5,5 Punkten, mit nach Hause nehmen konnte und die beiden grossen Topfavoriten aus Chemnitz und Wilkau-Haßlau, damit klar hinter sich lies. Genug Vorgabe also für den hiesigen GSC-Spieler, vielleicht einmal ähnliches zu bewerkstelligen und das endlich auch umzusetzen, was er theoretisch schon mal alles drauf hat.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz     Saison 2007/08     Einzel AK U10m/U14m/U18m    09.-12.02.08

JUNGES SCHACHTRIO AUF MEISTERSCHAFTSEBENE UNTERWEGS

Wie jedes Jahr, stehen die Winterferien auch 2008, terminlich wieder für die Nachwuchsakteure im Schach, auf dem Wettkampfprogramm. Hierbei hat sich die Jugendherberge in Geyer, so allmählich zur Stammspielstätte der Chemnitzer Bezirksmeisterschaften etabliert. Erfreulicher weise, sind abermals auch drei Jugendspieler des Glauchauer Schachclub 1873, mit von der Partie. In der Zeit vom 09. bis 12. Februar, werden die hiesigen Muldestädter dabei natürlich versuchen, ihr Bestes auf den 64 Feldern zu geben. Neben den beiden meisterschaftserfahrenen Jonathan Henschel in der Altersklasse U14 und Dimitrij Gretschischnikow bei den U18-Jährigen, versucht sich auch erstmals Marvin Thiele, einen Namen zu machen. Der U10-Kreismeister, wird es dabei wohl noch etwas schwerer haben, als seine beiden Vereinskameraden beim GSC. Diese jedoch, starten diesmal einen Jahrgang höher und dürften mit einem Platz im Mittelfeld, schon recht zufrieden sein können. Für den Jüngsten, gilt das erste Mal sowieso noch als Schonfrist und bei den Verantwortlichen Trainern im Klub, liegen die Erwartungen somit für alle Drei Beteiligten, schon deshalb nicht so hoch. Der eigene Ehrgeiz bei jeden Einzelnen, dürfte da weit mehr bewerkstelligen wollen und dies lässt dann vielleicht, doch noch auf etwas mehr hoffen. Nach sieben Runden im Schweizer System, ist man da mit Sicherheit, aber viel schlauer. Also denn zusätzlich die Daumen gedrückt, egal ob im Kreis der Angehörigen oder bei den Mitgliedern des Traditionsverein aus der Grossen Kreisstadt.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz     Saison 2007/08     Einzel AK U8m    02.02.08

JÜNGSTE BRETTKÜNSTLER, IM TITELFIEBER

Bei der erneut in Wilkau-Haßlau stattgefunden Bezirkseinzelmeisterschaften im Schach, musste sich für den hiesigen GSC 1873, der kleine Kevin Wenke beweisen. Der hiesige Muldestädter, wurde dabei durchaus ins kalte Wasser der Wettkampfturnierhärte geworfen. Somit hiess es für ihn, schlicht und einfach erste Erfahrungen, auf solch einer Bühne zu sammeln. Ohne jeden Druck, konnte der erst vor kurzen aktiv gewordene Glauchauer, also diesen Meisterschaftstag angehen. Dabei wartete nicht nur auf ihn, ein Mammutprogramm von sieben Partien im Schweizer System, sondern ebenso auf das gesamte, 26köpfige Teilnehmerfeld der U8-jährigen Knaben. Gleichzeitig waren daneben auch noch 15 weibliche Starter zugegen. Mit einem Traumstart von zwei Siegen in Folge, waren nicht nur die eigenen Eltern des Glauchauers, entzückt. Fast schon natürlich, war danach erst einmal nicht mehr so viel drin, denn auch die Konkurrenz wurde zunehmen stärker. Schließlich standen am Ende, dieses sicherlich für ihn aufregenden Samstages, immerhin gleich mal vier Zähler zu Buche. Mit dem damit verbundenen Rang elf, übertraf er zudem alle Erwartungen, in positiver Hinsicht. Rundrum zufriedene Gesichter, ob beim Trainer oder der Familie, sollten ihm den weiteren Weg an den Brettern, verschönern helfen. Für die 14 vertretenen Vereine, holte letztlich Jan-Niklas Phenn aus Reichenbach die Titelkrone 2008. Dominierend, gewann der Vogtländer, alle seine sieben Partien. Ähnliche Erfolge, sind vielleicht auch für den Kreisstädter, in Zukunft drin, aber bis dahin, muss auch noch viel trainiert werden. Stück für Stück und mit der Treue zum Schach, sollte es allerdings für ihn, schon machbar sein.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz     Saison 2007/08     Einzel AK U8m    02.02.08

JÜNGSTE BRETTKÜNSTLER, IM TITELFIEBER

Für die am Samstag stattfindenden Schacheinzelmeisterschaften des Spielbezirkes Chemnitz, in der Altersklasse U8, haben auch die Glauchauer, kurzfristig noch einen Aktiven gemeldet. Nunmehr wird also Kevin Wenke, den hiesigen GSC 1873, in Wilkau-Haßlau vertreten. Eine grosse Aufgabe für den kleinen Kreisstädter, welche er jedoch ganz entspannt angehen sollte. Für ihn gilt es Wettkampfluft zu schnuppern und vielleicht die eine oder andere Partie, für sich entscheiden zu können. Insgesamt, stehen sowohl ihm, als auch der Konkurrenz, sieben Runden im Schweizer System bevor und dies ist für die Jüngsten, schon mal allerhand Stress.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Rd2/7-26/27.01.08

GLAUCHAUER, NICHT GÄNZLICH ZUFRIEDEN MIT RANG ELF

Spielbezirk Chemnitz U14 (Chemnitz)
USG Chemnitz I - GSC   4 : 0
GSC - USG Chemnitz III   3 : 1
USG Chemnitz IV - GSC   1 : 3
GSC - Grün-Weiß Niederwiesa II 1,5 : 2,5
SK König Plauen I - GSC   3,5 : 0,5
GSC - SK König Plauen II   3 : 1

Trotz der am Ende drei klaren Siege, innerhalb der zwei Wettkampftage in Chemnitz, waren die Verantwortlichen des Glauchauer Schachclub 1873, nicht rundum zufrieden mit dem Abschneiden ihres Nachwuchses, in der Altersklasse U14. Dabei war das Quartett zu diesen Mannschaftsmeisterschaften des Regierungsbezirkes, mit guten Hoffnungen angereist und dies trotz des nachträglich noch als verloren gegebenen Auftakt, vierzehn Tage zuvor. Insgesamt standen ja auch noch sechs Partien im Schweizer System, nicht nur den hiesigen Muldenstädtern bevor, sondern auch den gesamten 15köpfigen Teilnehmerfeld. Mit den mitfavorisierten Aufbauakteuren des CSC ‘95 I, hatten die Glauchauer zunächst eine unlösbare Aufgabe zu Beginn des samstäglichen Rundenspektakels. Das 4 : 0 für die Chemnitzer, ging sicherlich auch somit in dieser Höhe, auch voll in Ordnung. Um so erfreulicher, die zwei folgenden 3 : 1 Erfolge der Muldestädter in den Runden drei und vier. Erst besiegte man da die Dritte der Gastgeber und danach auch noch die Vierte der heimischen USG. Damit schien es nach diesem ersten Wettkampftag, in die richtig Richtung bei den hiesigen Kreisstädtern zu gehen. Leider zu nachlässig, begann man jedoch den Sonntag und die logische Folge, war eine vermeidbare 1,5 : 2,5 Niederlage gegen die 2. Mannschaft der Niederwiesaer. Einen schweren Stand, hatten die vier jungen GSC-Akteure dann zudem in Runde sechs, waren doch die insgesamt kompakter agierenden Plauener vom SK König der Gegner. Die 0,5 : 3,5 Niederlage allerdings, hatten sich die Glauchauer wohl in diesem Ausmass nicht träumen lassen, denn rein spielerisch gesehen sollte man schon mehr mithalten können. Hierfür musste am Ende, schließlich die Zweite der Vogtländer herhalten, welche es den Kreisstädtern aber nicht wirklich schwer machte, da diese ihr Spitzenbrett unbesetzt liessen. Unspektakulär also, der 3 : 1 Erfolg für den GSC hier, womit man dann in der Endtabelle auf Rang elf zu finden war. Das Fazit für die 6 : 8 Mannschaftszähler, bei zwölf Brettpunkten sieht somit folgendermassen aus. Mit etwas mehr Konzentration und Ruhe, vor allem an den hinteren drei Brettern, wäre durchaus noch etwas mehr drin gewesen, für die insgesamt fünf eingesetzten Aktiven. Dazu kam, dass das Spitzenbrett der Muldestädter nicht immer sein wahres Können zeigen konnte, aber wenigstens kämpferisch alles gab. Fast durchweg war es Jonathan Henschel, welcher die Bedenkzeit bis zur letztern Minute nutzte und wieder einmal mit 3,5 Punkten aus 7 Partien, zu den besten in seiner Mannschaft zählte. Diesmal sogar noch etwas besser, schnitt sein Teamkollege Nick Kaps am 3. Brett ab, der es auf die gleiche Zählerausbeute, allerdings in nur sechs Kämpfen brachte. Derzeit wohl noch zu schwer, war wohl die Position zwei im Team für den Waldenburger Sebastian Liebschner (2/7). Schonzeit, sollte man auch den beiden Jüngsten der Glauchauer gewähren, die jeweils in vier Partien ihr Können zeigen durften. Sowohl Toni Locke (AK 12) mit seinen zwei Siegen, als auch Marvin Thiele mit einem Sieg und einem aberkannten Punkterfolg, haben sicherlich die Zukunft noch vor sich, um in dieser Altersklasse richtig zu bestehen. Vielleicht gelingt ja schon in der nächsten Saison ein besseres Abschneiden für den GSC 1873. Erneut zu Meisterehren, kam derweil aber wieder einmal die Erste der USG Chemnitz mit 13:1 und punktgleich auf den Silberrang, plazierte sich überraschend die Zweite des Chemnitzer SC Aufbau ‘95. Für deren Erste, reichte es dagegen nur zum 3. Platz, wobei man aber sieht, welches Spielerpotential die Regierungshauptstadt, in dieser Altersklasse hat. Da bleibt hierzulande doch noch viel zu tun.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Rd2/7-26/27.01.08

JUNGES MULDESTÄDTER QUARTETT, AUF PUNKTEJAGD AN DEN BRETTERN

Spielbezirk Chemnitz U14 (Chemnitz)

Zum finalen Saisonendspurt, finden sich an diesem Wochenende die Schachteams in der Altersklasse U14, in der Regierungshauptstadt Chemnitz ein. Auch heuer, ist dabei die heimische USG, der Ausrichter für die anstehenden 6 Runden im Schweizer System. Ein straffes Programm, steht somit genauso, den vier jungen Aktiven vom Glauchauer SC 1873 bevor. Nach der Nullrunde am grünen Tisch, von vor zwei Wochen, wollen die hiesigen Muldestädter um so mehr, das fünfzehnköpfige Teilnehmerfeld, nunmehr von hinten aufrollen. Ganz genau heisst dies dann, am Ende einen sicheren Mittelfeldplatz einzunehmen. Das nötige Potential hat die Mannschaft dazu durchaus, wobei jedoch immer noch, auch das nötige Quentchen Glück dazugehört. Beginn der Partien ist sowohl am Samstag, als auch am Sonntag um 9.00 Uhr in den Räumen der TU Chemnitz, in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 6-20.01.08

ABSTIEGSGESPENST ZEIGT SICH DEUTLICHER, BEIM GSC 1873

Vierzehn Tage nach ihren ersten Wettkampfsonntag des neuen Jahres,  mussten die Schachmannschaften des Freistaates, nunmehr gleich wieder Farbe bekennen. Auch der Muldestädter Ersten und Zweiten, blieb dies nicht erspart.

2. Landesklasse Staffel B  
GSC - SV Lok Leipzig-Mitte IV   3,5 : 4,5

Gegen die Vierte von Lok, wussten die gastgebenden Glauchauern schon von der besonderen Brisanz, welche dieses Spiel besass. Sicherlich war dies auch den Messestädter bewusst und so begann dieser Kampf unter Devise, wenigstens als Mannschaft nicht zu verlieren. Um so bedauerlicher, der miserable Eröffnungsverlauf beim Meeraner Dietmar Nötzel, welcher seine Partie, im Prinzip schon nach nur wenigen Zügen abgehakt hatte. Im Sinne des psychologischen Nachteiles für sein Team, tapfer weiterkämpfend, vermeldete er dann aber doch noch eine Punkteteilung an seinem Brett sieben, in der angebrochenen dritten Wettkampfstunde. Nur wenig später nahm auch das Spitzenbrett der Muldestädter mit Sven Weigand, sein allerdings gegnerisches Remisangebot an. Zuvor hatten sich da bereits nach knapp zwei Stunden Spiel, Mannschaftskamerad Lutz Köhler an Position vier, ebenfalls auf ein friedliches Remis geeinigt. Mit dem nachfolgenden, klar heraus gespielten Sieg der Kreisstädter, durch Jens Becher am 3. Brett, ging man dann sogar erstmals in Führung. Leider dauerte das Erfolgsgefühl, jedoch nicht all so lange an, denn schon wenig später, hiess es am letzten Brett der Gastgeber, aus deren Sicht      0:1. Zudem kam diese Punktniederlage ziemlich überraschend zustande, sah es doch im dortigen Partieverlauf wirklich nicht danach aus. Eine Fesselung mit unvermeidlichem Figurenverlust jedoch, wendete das Blatt ganz klar zu Gunsten des Lokaktiven. Danach entwickelte sich die Konkurrenz, in den nunmehr noch laufenden drei Partien, aber immer intensiver und so dauerte es weitere zwei Stunden, bevor die nächsten Punktmeldungen erfolgten. Gleich zweimal innerhalb nur weniger Minuten, mussten hierbei die Hausherren die Segel letztlich streichen. Sowohl an Position zwei als auch an fünf, gelang es so nicht, die laufenden Endspiele, wenigstens noch Remis halten zu können. Zuviel waren die Minusbauern für sie und die beteiligten Leipziger, liessen sich einfach diesen Vorteil, dann trotz aller Bemühungen der Glauchauer, eben nicht mehr nehmen. Den Gästen brachte dies zudem, die zum Mannschaftserfolg notwendige 4,5 Punkteführung und der GSC stand schon vor Beendung der letzten Partie mit leeren Händen da. Wenigstens konnte sich der Niederlungwitzer Thomas Drauschke, am Ende noch sein persönliches Erfolgserlebnis und ganz sicheren Brettsieg vermelden. Dem Gesamtergebnis von   3,5 : 4,5 allerdings, gab dies nur noch einmal eine kosmetische Korrektur, aus Sicht der Muldestädter. Alles in Allen, war der Doppelpunktgewinn für die Leipziger, an diesem Tag aber wohl verdient und das gewisse Quentchen Glück, gehört eben mit dazu. Um so schwieriger, wird es nunmehr für die hiesigen Kreisstädter, rückt man doch mit dieser vermeidbaren Niederlage, den beiden Abstiegsrängen, beträchtlich nahe.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C  
Vogtländischer SC Plauen 1952 II - GSC II   5,5 : 2,5

Nunmehr gilt es für die Zweite des GSC, den Blick mächtig nach vorn zu richten, um den derzeitigen Abstiegsplatz, ganz schnell wieder zu verlassen. Dazu kommen die Plauener des VSC II dann gerade richtig, denn mit den Mitaufsteiger in diese 1. Bezirksklasse, hat man noch aus der letzten Begegnung eine Stufe tiefer, etwas gut zu machen. Sah man doch an den vogtländischen Brettern im März 2006 bereits wie der klare Sieger aus und musste dann doch noch einen Mannschaftszähler, letztlich hingeben. Dies wollen die Muldestädter natürlich diesmal nicht noch einmal zulassen und so streben diese einen Doppelpunktgewinn an. Zudem wäre dieser auch noch hochwichtig, da man damit die Gastgeber hinter sich lassen könnte. Reichlich Brisanz, verspricht dieser Kampf der beiden Tabellennachbarn auf acht bzw. neun, auf jeden Fall und für den Verlierer, wird es sicherlich dann ziemlich eng, um auch in der nächsten Spielserie, in dieser Klasse wieder vertreten zu sein.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 6-20.01.08

GSC 1873, DIESEN MONAT GLEICH ZWEIMAL GEFORDERT

Diesmal haben die sächsischen Schachteams nur zwei Wochen Zeit, zwischen ihren ersten beiden Punktspieltagen, des Jahres 2008. Die 6. Runde der aktuellen Saison muss man somit bereits am morgigen Sonntag angehen und da sind dann auch die beiden Vertretungen der Muldestädter gefordert. In gewohnter Umgebung am „Eichamt“ der Kreisstadt, geht dies die Erste des GSC an, währenddessen die Zweite, auswärts anzutreten hat.

2. Landesklasse Staffel B   GSC - SV Lok Leipzig-Mitte IV

Dieses Heimspiel, mit der Vierten des SV Lok Leipzig-Mitte, könnte bereits zu einem wichtigen Meilenstein in Richtung Klassenerhalt, für die 1. Mannschaft der Glauchauer werden. Gleiches gilt hierbei wohl auch für die Messestädter, wobei jedoch dann hier wie da, schon ein Sieg auf den Ergebnislisten stehen müsste. Derzeit trennen die beiden Kontrahenten, nur die reinen Brettzähler und da hat der gastgebende Tabellensiebente, immerhin vier Punkte mehr aufzuweisen. Jedoch nicht nur deshalb, sollten sich die hiesigen Muldestädter als der Stärkere zeigen, denn gerade deren ersten fünf Bretter, scheinen auch spielerisch etwas besser zu sein, als wie die Leipziger Gäste. Trotzdem wird es wohl ein ordentliches Stück Arbeit, für alle beteiligten Glauchauer, bis hin zur letzten Position bedeuten, in dieser ganz brisanten Begegnung, am Ende den nötigen halben Punkt mehr, als wie der Gegner, auch wirklich erkämpft zu haben. Inwieweit schließlich der Lokachter da mitspielt, bleibt aber ebenso abzuwarten. Mal sehen also, wie das Ganze dann ausgehen wird.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C  
Vogtländischer SC Plauen 1952 II - GSC II

Nunmehr gilt es für die Zweite des GSC, den Blick mächtig nach vorn zu richten, um den derzeitigen Abstiegsplatz, ganz schnell wieder zu verlassen. Dazu kommen die Plauener des VSC II dann gerade richtig, denn mit den Mitaufsteiger in diese 1. Bezirksklasse, hat man noch aus der letzten Begegnung eine Stufe tiefer, etwas gut zu machen. Sah man doch an den vogtländischen Brettern im März 2006 bereits wie der klare Sieger aus und musste dann doch noch einen Mannschaftszähler, letztlich hingeben. Dies wollen die Muldestädter natürlich diesmal nicht noch einmal zulassen und so streben diese einen Doppelpunktgewinn an. Zudem wäre dieser auch noch hochwichtig, da man damit die Gastgeber hinter sich lassen könnte. Reichlich Brisanz, verspricht dieser Kampf der beiden Tabellennachbarn auf acht bzw. neun, auf jeden Fall und für den Verlierer, wird es sicherlich dann ziemlich eng, um auch in der nächsten Spielserie, in dieser Klasse wieder vertreten zu sein.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 5-19.01.08

MULDESTÄDTER NACHWUCHSTEAM, BLEIBT ZUM ABSCHLUSS IM LIMIT

Der U20-Nachwuchs im Schach, hatte Mitte Januar seine vorletzte Punktspielrunde, im Freistaat zu bestehen. Innerhalb der Chemnitzer Bezirksliga mit dabei, die Jugendvertretung des Glauchauer SC 1873.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Annaberg-Buchholz)
TSV Saxonia Bernsbach - GSC   3 : 1
SC 1865 Annaberg-Buchholz - GSC   2 : 2

Nach einer Irrfahrt über den vermeintlichen Wettkampfort Aue, waren die vier jungen Glauchauer trotz alledem, von Beginn an voll konzentriert, in Annaberg-Buchholz mit dabei. Zudem, sass gleich zu Beginn dieses Spieltages, einer der grossen Staffelfavoriten, an den Brettern gegenüber. Bisher souverän, agierte das Quartett des TSV Saxonia Bernsbach in dieser Saison und schon allein deshalb, hiess die Devise beim GSC, sich nicht völlig überfahren zulassen. Am Ende stand zwar trotzdem ein 1 : 3 auf dem Spielformular, aber die Art und Weise, wie man sich hierbei aus der Affäre gezogen hatte, konnte sich schon sehen lassen. Richtige Achtungszeichen setzten da die Bretter zwei und vier der Muldestädter, welche gegen stärkste Konkurrenz zum Remis kamen. Für Martin Schickel und Marco Bothe ein mehr als schönes Gefühl, auch wenn vielleicht die Gegnerschaft, nicht gerade ihren besten Tag hatte. Noch zu hoch, war dagegen die Hürde der beiden Teamkollegen Dimitrij Gretschischnikow und Johannes Scheurer an Position eins bzw. drei. Allerdings hatten es die Beiden auch noch einen Tick schwerer, als ihre beiden Mitstreiter im Team. Das Spitzenbrett der Glauchauer mit Schachfreund Gretschischnikow, konnte dann aber wenigstens in der zweiten Partie des Samstages, seinen eigenen Ehrgeiz befriedigen und einen der beiden vollen Punktgewinne, gegen die Gastgeber verbuchen. Erneut nicht zu bezwingen, war da auch der Meeraner Bothe am 4. Brett und damit kam er bereits zu seinem vierten Sieg in der fünften Partie insgesamt. Im Spiel mit den Erzgebirglern leer aus, gingen hierbei dagegen, die beiden mittleren Bretter der hiesigen Kreisstädter. Das abschliessende 2 : 2 Mannschaftsergebnis mit den heimischen SC 1865, verhilft den Muldenstädtern aber wohl endgültig dazu, auch mit der Tatsache in der letzten Runde der Saison spielfrei zu sein, die Klasse sicher gehalten zu haben. Derzeit jedenfalls steht man auf Rang sechs mit 6 : 10 Mannschaftszählern und 13. Brettpunkten. Etwas muss man aber noch abwarten, was am guten Gesamtauftritt der Muldestädter in dieser Chemnitzer Bezirksliga, jedoch nichts ändern sollte. Dies heißt beim GSC ganz konkret, eine gelungene Premiere hingelegt zu haben und Motivation genug, es in der kommenden Saison noch besser zu machen.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 5-19.01.08

U20-TEAMS DES FREISTAATES, GEFORDERT

Die ältesten Jahrgänge des sächsischen Schachnachwuchses, treten morgen zur 5. Punktspielrunde an und für die beteiligten Glauchauer Jugendspieler des GSC 1873, gilt es hierbei bereits zum letzten Mal, an den Brettern Platz zu nehmen. Für alle Teams gilt es also ab 9.00 Uhr die Uhren zu drücken und ihre Partien, erfolgreich zu gestalten. Die Muldestädter,  tun dies noch einmal auswärts.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Annaberg-Buchholz)
TSV Saxonia Bernsbach - GSC / SC 1865 Annaberg-Buchholz - GSC

In Annaberg-Buchholz, beendet der Muldestädter Nachwuchs seine Wettkampfserie 2007/08 als Erster, währenddessen die meisten anderen Mannschaften, noch einen weiteren Spieltag vor sich haben. Schon allein deswegen, gilt es sich bei den Glauchauern, ein letztes Mal zu konzentrieren und vielleicht den einen oder anderen Mannschaftszähler mit nach hause zu nehmen. Gerade gegen den TSV Saxonia Bernsbach im ersten Spiel des Tages, wird dies fast unmöglich sein, denn der aktuelle Tabellendritte, hat noch immer eine blütenreine, weisse Weste. Im Nachmittagsspiel ist da wohl schon weit mehr drin, wenn es dann gegen die anderen Erzgebirgler, des Gastgeber geht. Diese stehen derzeit nur auf Rang acht, bei drei erzielten Punkten und dürften auch vom Spielniveau her, den hiesigen Kreisstädtern schon eher entgegenkommen. Vielleicht ist zum 100prozentigen Klassenerhalt des GSC, hierbei sogar wenigstens ein Unentschieden von Nöten.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 1-13.01.08

UNGLÜCKLICHE PUNKTETEILUNG, IM BRETTKAMPF MIT AUE

Spielbezirk Chemnitz U14 (Glauchau)
GSC -Erzgebirgischer SV Aue   (2 : 2) 1 : 3 (falsche Brettaufstellung)

Wie im Vorjahr auch, wurde es leider wieder nichts, mit dem angestrebten Doppelpunktgewinn, für die vier Glauchauer Vertreter mit Jonathan Henschel an eins, Sebastian Liebschner an zwei, Toni Locke an drei und Marvin Thiele an vier. Überraschend stark, präsentierte sich das Quartett vom Neuling aus Aue, vor allem an den beiden Spitzenbrettern. Gerade hier jedoch, hatten die gastgebenden Muldestädter, ihre Stärken gesehen. Am Ende war man einfach da, nicht gerade gut drauf und musste ganz besonders an Position eins, eine bittere Niederlage verzeichnen. Zunächst aber, schien alles in den erhofften Bahnen zu verlaufen und so verzeichnete der junge Ersatz, Schachfreund Thiele einen frühen Sieg, nach nicht einmal einer halben Stunde Spieldauer. Dies glichen die Erzgebirgler zwar schnell wieder aus, denn deren 2. Brett, lies den einheimischen Sportfreund Liebschner, nur wenig Chancen. Mit einem Matt, beendete nach knapp einer Stunde, allerdings dann Vereinskamerad Locke seine Partie und brachte die hiesigen Kreisstädter, erneut in Führung. Nunmehr hing es an Teamkollege Henschel, den noch halben Punkt einzufahren, aber ein völliges Blackout mit Damenverlust, entschied schließlich gegen ihn und der Auerkontrahent, durfte sich um so mehr freuen. Da half dem Glauchauer, auch die zur Verfügung stehende, fast volle Bedenkzeit nichts, um seinen eigenen hohen Ansprüchen, ausreichend Genüge zu leisten. Um so schöner, für den anwesenden neuen Trainer Frank Thieme, dass wenigstens sein U10-Star an vier, ebenfalls ein Mattbild aufs Brett zaubern konnte. Zum Schluss, war man aber mit dem Ausgang dieser Begegnung, im Spiellokal des Eichamtes der Muldestadt, dadurch wenigstens auf beiden Seiten, nicht gänzlich unglücklich. Immerhin, bekommt man somit bei der Auslosung zur nächsten Runde in Chemnitz, nicht gleich einen der grossen Brocken, aus dem Topf des Schweizer System. Mit drei Partien pro Spieltag und sechs Runden insgesamt, wird es auch so, hart genug für alle Beteiligten daran.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 1-13.01.08

PUNKTSPIELEINSTIEG, DER U14-SCHACHTEAMS IM FREISTAAT

Spielbezirk Chemnitz U14 (Glauchau)
GSC -Erzgebirgischer SV Aue

Nunmehr betritt auch der Schachnachwuchs bei den U14-jährigen Mannschaften, die Wettkampfbühne der laufenden Saison. Innerhalb des sächsischen Spielbezirkes Chemnitz, startet somit auch wiederum eine Vertretung des GSC 1873. Die hiesigen Muldestädter, gehen hierbei  mit Jonathan Henschel an eins, Sebastian Liebschner an zwei, Nick Kaps an drei und Marvin Thiele an vier, in die insgesamt sieben Begegnungen im Schweizer System. Als realistische Zielstellung, wird heuer erneut, ein Platz in der Mitte des 15köpfigen Teilnehmerfeld anvisiert. Zum Auftakt gilt es gegen die noch unbeschriebenen Neulinge des Erzgebirgischen SV Aue die besten Grundlagen hierfür zu schaffen. Mit den drei ersten Brettern, haben die gastgebenden Glauchauer zumindest schon mal einige erfahrene und mögliche Brettpunktekandidaten in der Stammformation aufgeboten, welche im Vorjahr bereits das Gros der Zähler holten. Sicherlich, werden aber auch all die letztlich eingesetzten Neulinge im Team, ihren Weg gehen und selbst wenn es da besonders heisst, weitere Turniererfahrungen zu machen. Gerade in dieser jungen Altersklasse, entscheidet aber immer noch das nötige Quentchen Glück und die jeweilige Tagesform am Brett und wer zudem seine Stammaufstellung immer aufbieten kann, hat ebenfalls beste Karten zum Erfolg. Ein Sieg gegen die Erzgebirgler sollte auf jeden Fall drin sein und dazu geht es ab 9.00 Uhr, dann hoffentlich richtig zur Sache, im Spiellokal am „Eichamt“ der Kreisstadt.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 5-06.01.08

BEIDE TEAMS DES GSC 1873, STARTEN MIT NIEDERLAGEN INS NEUE JAHR

Auch Anfang 2008 ging es für die Mannschaften des SVS, sofort wieder weiter im Wettkampfbetrieb der laufenden Saison. Die beiden hiesigen Vertreter des Glauchauer Schachclubs, ging es da nicht anders. Dazu musste man gleich mal auswärts, auf die obligatorische Punktejagd gehen.

2. Landesklasse Staffel B                                                                                                       SK Fortuna Leipzig - GSC I   6 : 2

Der erwartet schwere Gegner, waren die Leipziger Hausherren des SK Fortuna, letztlich dann doch für die 1. Vertretung der Muldestädter, geworden. Dabei standen die Messestädter sogar weit mehr unter Erfolgsdruck, als wie die Gäste. Obwohl der Glauchauer Tabellendritte mit zwei schnellen Remisen an den beiden letzten Brettern, zunächst nichts anbrennen lassen wollte, geriet er im weiteren Turnierverlauf, immer mehr unter Druck. Wahrlich eine Kurzpartie mit gerade mal 12 Zügen, wurde es hierbei für Dauerersatz Knut Ludwig an Position acht und nach knapp 60 Minuten des Abtasten, einigte sich dann auch der Meeraner Dietmar Nötzel, mit seinen Kontrahenten auf eine Punkteteilung. Im Nachhinein vielleicht etwas zu vorsichtig von Beiden, wobei wohl vor allem der Niederlungwitzer, seine Chance gegen den scheinbar schwächeren Leipziger, hätte konsequenter ergreifen sollen. Ab der dritten Wettkampfstunde, zeigten sich aber die Spieler des Staffelachten, bereits vollends als Herren der Lage. Mit einem beeindruckenden Zwischenspurt von gleich vier Siegespartien in Folge, liessen sie fast alle beteiligten GSC-Akteure, ziemlich schlecht aussehen. Erstes Opfer, der Mann am 6. Brett nach gut zwei Stunden Partieverlauf, ihm folgte nur wenig später bereits das zweite Brett der Kreisstädter und auch an den Positionen drei bzw. fünf, konnte man  nur noch weitere 60 Minuten, abwartend reagieren. Egal ob reichlich Bauernverluste oder unheilvoll drohende Mattstellungen, die Glauchauer Gäste waren einfach zu keiner echten Gegenwehr, an diesem Tag im Stande. Einziger wirklich heller Lichtblick, in dieser Phase des Mannschaftskampfes, war wiederum das Spitzenbrett der Muldestädter mit Sven Weigand. Souverän hatte er sein Gegenüber von Beginn an im Griff und kam dazu noch ohne sein ansonsten oftmals obligatorisches Zeitnotproblem, über die Züge. Ganz im Gegenteil, musste dies der Fortuna-Akteur über sich ergehen lassen und gab in aussichtsloser Stellung, schließlich kurz vor seinem Blättchenfall auf. Trotz des bestehenden 5:3 Zwischenergebnis, wollte auch der letzte Spieler der Hausherren das Remisangebot seines Gegenübers nicht annehmen und zwang damit das Brett vier der Gäste, zu ganz entscheidenden Fehlern, kurz vor der ersten Zeitkontrolle. Am Ende, stand damit der verdiente 6 : 2 Erfolg, für die Messestädter aus dem Osten Leipzigs, dann nach knapp vier Stunden fest. Die Mannen des GSC, können es derzeit noch ganz gut verschmerzen und dem SK Fortuna, hilft es sich ordentlich nach vorn zu schieben.

Spielbezirk Chemnitz
1. Bezirksklasse Staffel C   TSV Lichtentanne - GSC II   5 : 3

Trotz des Ausfalls von gleich zwei wichtigen Stammspielern, gaben sich die Akteure der Glauchauer Zweiten ganz zuversichtlich und reisten durchaus selbstbewusst nach Lichtentanne. Die Randzwickauer vom dortigen TSV, strebten natürlich auf Grund ihres besseren Spielerreservoirs, endlich den ersten Mannschaftssieg an. Dieses Ziel, verhinderten die Gäste aber erst einmal ganz vehement und sahen auch bei Halbzeit, noch als das etwas stärkere Team aus. Kurios hierbei, die frühe Gewinnpartie des absoluten Oldie an den acht Brettern, Joachim Karnahl an Position sechs. Der hiesige Muldestädter widerlegte das Figurenopfer seines Gegenübers klar und zeigte sich dann noch dessen komplett versammelter Bauernarmada vollends gewachsen. Mit diesem 1:0 im Rücken, halfen im Anschluss daran, die beiden Remisen von Dimitrij Gretschischnikow und Axel Burkhardt an den Brettern drei bzw. zwei, den Gästen weit mehr, als wie den Hausherren. Diese kamen allerdings, nach mehr als zwei Stunden Wettkampfverlauf, letztlich doch zum erhofften Ausgleich. Nicht unerwartet, besorgte das Spitzenbrett der Lichtentanner, diesen vollen Punktgewinn, wenngleich sich die Glauchauer Nummer eins, versuchte solange wie möglich zu wehren. Aber auch das fast notwendige Qualitätsopfer konnte da nicht mehr viel ausrichten. Der Blick in die Runde zu diesem Zeitpunkt, signalisierte dem Mannschaftsleiter des GSC jedoch, durchaus verhaltenen Optimismus seinerseits. So standen die Vereinskameraden allesamt nicht schlecht und ein Doppelpunktgewinn schien nach wie vor möglich. Ein weiteres Unentschieden am 4. Brett durch Reinhard Gehrt, festigte diesen Glauben auch durchaus. Vom Regen in die Traufe, kam man leider auf Seiten der Kreisstädter schließlich dennoch. Zunächst vergab der eine Ersatzmann an Position sieben seine bestehenden Punktchancen und dadurch in Zugzwang gebracht, stellte auch noch der andere Glauchauer Ersatzspieler, einfach seine Dame ein. Wenigstens blieb da noch, den tapfer weiter kämpfenden Teamkollege Bernd Wollmann, die verdiente Punkteteilung, einige Zeit zuvor. Für die Gastgeber hingegen, konnte es hinten heraus kaum besser laufen und so waren diese nach mehr als fünf Stunden Kampf, eben diesmal die glücklicheren Sieger. Um so bedauerlicher, dass der GSC, diese sich bietende Möglichkeit vom Tabellenende wegzukommen, nicht nutzen konnte.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 5-06.01.08

MÄNNERMANNSCHAFTEN DES GSC 1873, GLEICH WIEDER AKTIV

Gleich am ersten Sonntag des neuen Jahres müssen die Teams aus dem Freistaat, wieder die Schachfiguren im aktuellen Punktekampf bewegen. Das heisst auch für die beiden hiesigen Vertreter aus der Kreisstadt, sich den Gegnern zu stellen. Dabei muss man in der 5. Runde seiner jeweiligen Spielklasse, punkt 9.00 Uhr dann auswärts starten.

2. Landesklasse Staffel B   SK Fortuna Leipzig - GSC I

Von einem grossartigen dritten Tabellenplatz aus, gehen die Spieler der Glauchauer Ersten, in die zweite Saisonhälfte 2007/08. Allerdings ist diese Position keineswegs ganz ohne, denn immerhin ist man trotzdem nur, ein winziges Pünktchen von den Abstiegsrängen in dieser Staffel entfernt. Kein Ruhekissen also auch, in dieser Begegnung mit den Fortunaakteuren des Leipziger SK. Die Gastgeber im Übrigen, hatten sich im Vorfeld dieses Spieljahres, jedenfalls ganz andere Ziele als ihren derzeitigen 8. Platz vorgenommen. Für sie galt wohl sogar der Aufstieg als ein reales Thema. Schon allein deshalb, werden die Messestädter wahrlich kein leichter Gegner für den GSC werden. Bei den Muldenstädtern, dürfte die Wiederholung der letztjährige Punkteteilung, somit schon ein echter Erfolg sein. Immerhin zählt hier, nach wie vor jeder Mannschaftszähler, für den Klassenerhalt. Mal sehen also, wie man die sechswöchige Wettkampfpause auf Seiten der Muldestädter, überbrücken konnte.

Spielbezirk Chemnitz
1. Bezirksklasse Staffel C   TSV Lichtentanne - GSC II

Wieder nach vorne kommen, will die 2. Vertretung des GSC, nachdem man durch die unerwartet klare Niederlage zuletzt, erneut auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist. Allerdings ist der Weg ins sichere Mittelfeld auch nur einen Sieg entfernt. Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn des TSV Lichtentanne, vielleicht eine machbare Aufgabe. Ausschlaggebend dabei, dürfte neben den Quentchen Glück, allerdings auch die zur Verfügung stehende Mannschaftsaufstellung sein. An der nötigen Motivation, fehlt es im Team der hiesigen Kreisstädter, dabei sicherlich keineswegs. Natürlich werden die Hausherren der Randzwickauer, etwas dagegen haben und ihrerseits wieder in ruhigeres Tabellenfahrwasser kommen wollen. Rein wertzahlmässig jedenfalls, sind die Spieler des Gastgebers fast durchweg besser, als die Akteure aus der hiesigen Muldestadt. Mit einer Punkteteilung am Ende, dürfte man in den Reihen der Glauchauer, also schon zufrieden sein.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 4-05.01.08

ZUMINDEST EINEN ZÄHLER, AUF DER HABENSEITE VERBUCHT

Den Auftakt ins Wettkampfjahr 2008, machten heuer die Schachteams des Freistaates, in der Altersklasse U16. Im Chemnitzer Spielbezirk mit von der Partie, hierbei die Glauchauer Vertreter vom GSC 1873.

Bezirksliga Chemnitz U16 (Thum)
ASC Thum - GSC 2 : 2 / GSC - SV Gelenau 1 : 3

Auch an diesen Spieltag, stand für das Team der Muldestädter, der immer noch mögliche Klassenerhalt im Vordergrund. Das hiess aber auch, weitere Mannschaftszähler zu holen und dies schien im erzgebirgischem Wettkampfort, kaum einfacher, als wie im bisherigen Saisonverlauf auch. Am ehesten noch, waren da wohl die Gastgeber des ASC Thum, der passende Gegner hierfür. In der ersten Begegnung dieser Punktrunde, galt es also wenigstens das Minimum, in Form eines Unentschieden, mit den Hausherren zu erreichen. Diese machten es den Glauchauern zudem nicht gerade schwer, denn so traten die Thumer in dieser Begegnung, nur mit drei Mann an und besetzten ihr drittes Brett einfach mal nicht. Für den kampfbereiten Sebastian Liebschner, natürlich nicht zu ändern und dazu ein bequemer Punktgewinn. Somit reichten schon die zwei Remisen an den Positionen eins und zwei, um das 2 : 2 perfekt zu machen. Für Jonathan Henschel und Sebastian Bauch natürlich trotzdem keine leichte Aufgabe, denn die Konkurrenz gegenüber war durchaus nicht von Pappe. Die Niederlage ihres Teamkollegen Nick Kaps am letzten Brett, verhinderte dann jedoch den möglich scheinenden Doppelpunktgewinn, doch wieder. Im Kampf mit dem SV Gelenau in Runde zwei dieses Samstages, bekam das GSC-Quartett dann noch deutlicher zu spüren, wie weit die Gegnerschaft auch diesmal wieder voraus ist. Im Prinzip chancenlos, verlor man dieses Duell, völlig verdient mit 1 : 3. Gerade das  Spitzenbrett der Erzgebirgler, verzückte mit seinem Schachkönnen, selbst den mitgereisten Betreuer der hiesigen Kreisstädter und dabei ist auch Schachfreund Henschel an eins, ein mehr als begabtes Talent beim GSC. Am Ende war allein, der wenn auch etwas glückliche Sieg von Mannschaftskamerad Bauch, gegen den ansonsten sicherlich weit stärkeren Kontrahenten am 2. Brett, als kleiner Lichtblick zu sehen. Um so schöner für den Muldestädter, solch ein Ergebnis, auch mal verbuchen zu können. Für die eigenen Ansprüche, ist dieser eine Punktgewinn derzeit zwar genug, aber insgesamt gesehen, dürfte es für das ausgegebene Saisonziel der Glauchauer, einfach zu wenig gewesen sein. Noch stehen jedoch vier Partien aus und auch im Schach, stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt. Tabellenrang elf, bleibt also nach wie vor bestehen und nach oben sind es weiterhin zwei Zähler.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 4-05.01.08

VIERTE PUNKTSPIELRUNDE, FÜR U16 SCHACHTEAMS

Sozusagen die ersten Punktspieljäger im Jahr 2008, sind die sächsischen Nachwuchsteams, welche an den Schachbrettern ihre aktuelle Wettkampfsaison fortsetzen. Innerhalb der Chemnitzer Bezirksliga, steht dabei dem U16-Vierer des Glauchauer SC 1873, zwei weitere Auswärtsbegegnungen an. Die ersten Partien werden 9.00 eröffnet und punkt 12.00 Uhr an diesem Samstag, geht es dann weiter.

Bezirksliga Chemnitz U16 (Thum)
ASC Thum - GSC / GSC - SV Gelenau

Ein weiteres Mal gehen die hiesigen Muldestädter nur als Aussenseiter an den Start dieses Spieltages im erzgebirgischem Thum. Dabei ist der gastgebende ASC erster Gegner für das Glauchauer Quartett und hierbei scheint es noch am ehesten, dass man vielleicht zur dritten Punkteteilung der Saison kommen könnte. Noch etwas schwerer, ist wohl danach der Kampf mit dem Team vom SV Gelenau. Trotzdem gilt es gerade gegen beide Kontrahenten zu Mannschaftszählern zu kommen, denn diese stehen auch nur ein bzw. zwei Punkte, weiter oben in der aktuellen Tabelle. Für den schwer zu realisierenden Klassenerhalt der hiesigen Kreisstädter, zählen aber gerade solche Erfolge doppelt. Schwer genug wird es aber allemal und gerade deshalb hat man sowieso nichts zu verlieren. Deshalb heisst es Kopf hoch und das Beste geben, egal wer im Aufgebot letztlich an den Brettern sitzt, man lernt einfach dazu.

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