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GUTE VORSTELLUNGEN BEIM GSC 1873,
TROTZ SIEG UND NIEDERLAGE IN DEN MANNSCHAFTSKÄMPFEN
Pünktlich zum dritten Advent, galt es für die Schachteams in Sachsen, die Bestform zu erreichen, denn schließlich ging es um weitere wichtige Wettkampfpunkte der laufenden Saison. Auch bei den zwei hiesigen Muldenstädter Vertretern, hieß es also sich zu konzentrieren und noch einmal alles, an den acht Brettern zu geben.
2. Landesklasse Staffel C GSC I - HSV Eintracht Seiffen I 5,5 : 2,5
In dem gegen den Abstieg, wohl schon jetzt ganz wichtigen Duell, brachte sowohl die Erste des gastgebenden GSC auf Tabellenrang acht liegend, als auch die mit der roten Laterne angereisten Erzgebirgler, ihre saisonale Wunschformation an den Start. Bereits relativ frühzeitig, kam es dann trotz dieser Brisanz, zu den ersten Brettergebnissen im heimatlichen Spiellokal der Glauchauer, im Sportpark. Ganz sicher, konterte hierbei der Remser Peter Nagorny an Position zwei, den ungestümen Angriff seines Gegenüber, nach gut zwei Stunden Bedenkzeit aus und sicherte sich damit einen vollen Punktgewinn. Ihm folgte nur wenig später, das doch etwas ruhigere Remis am Brett sieben, womit sich Jörg Pumpa nach zwei Niederlagen zuletzt, wieder über ein kleines Erfolgserlebnis in seinen Mannschaftskämpfen, freuen konnte. Danach musste jedoch, der bisher so sicher aufgetretene Nachwuchsspieler bei den Hausherren, erstmals seinen Kontrahenten, die gratulierende Hand, zum Sieg reichen. Die weit größere Erfahrung des Seiffener am Brett acht, machte heuer einfach auch das entscheidende Bauernplus, in dieser Partie, für den Gästespieler aus. Leichterer, hatte es jedoch dagegen Dimitrij Feldstein, dessen Gegner den scheinbaren Qualitätsvorteil des Muldenstädters am 4. Brett, zu sehr beeindruckte und vielleicht etwas vorschnell, nach knapp 180 Minuten Partiedauer, aufgab. Mit diesem einen Mannschaftszähler mehr und zudem noch teilweise sehr aussichtsreichen Stellungen, in den laufenden vier Duellen, gingen die Hausherren, deshalb sehr zuversichtlich in die zweite Wettkampfhälfte. Eine weitere verdiente Punkteteilung vom Gesauer Sven Weigand am Spitzenbrett, allerdings wieder einmal mit leichten Zeitproblemen, ebnete dennoch den weiteren Weg, zum angestrebten Gesamtsieg des GSC-Teams. Was folgte, war ein drohendes Mattbild, durch den heimischen Lutz Köhler an fünf und der damit verbundene vierte Mannschaftszähler. In etwa zur gleichen Zeit, einigte man sich am 6. Brett, derweil auf ein unvermeidliches Remis, in einem ausgeglichen Springerendspiel. Verantwortlich für die Kreisstädter hierbei, der Niederlungwitzer Thomas Drauschke, welcher damit überdies, weiterhin ungeschlagen in dieser Saison bleibt. Den erfolgreichen Schlusspunkt letztendlich, setzte nach knapp fünf Stunden Dauer, der Gesauer Jens Becher an drei. Ein Figurengewinn im Mittelspiel, reichte natürlich gerade für ihn, problemlos zum Partiesieg und die übertriebene Gegenwehr des erzgebirgischen Gästespielers, waren damit allein vertane Zeit. Am Ende war es der gewünschte Doppelpunktgewinn für die Glauchauer, womit sich diese gleich mal auf Rang fünf wiederfinden und das Ganze, nur mit zwei Zählern Abstand auf Platz eins der Zwischentabelle. Die Gäste hingegen dürften schweren Zeiten entgegen sehen, bleibt es doch für sie als Staffelschlusslicht, bei einem einzigen Pünktchen im Klassement.
Spielbezirk Chemnitz 2. Bezirksklasse Staffel C SG Waldkirchen II - GSC II 5 : 3
Ein paar Motivationsdispute im Vorfeld, verhinderten eine stärkere Aufstellung der Muldenstädter Zweiten. Schon damit, wurde es aber wohl noch schwerer, für das letztendlich, wenigstens doch noch mit acht Aktiven angetretene Team, das Unmögliche beim Tabellenzweiten, möglich zu machen. Trotzdem schlugen sich die Gäste im vogtländischen Waldkirchen, durchaus beachtlich, auch wenn es am Ende, die fraglich erwartete Niederlage, zu verzeichnen gab. Doch alles, etwas der Reihe nach. Bereits nach reichlich einer Stunde Spieldauer, musste sich der jugendliche Gästeersatz am letzten Brett, leider von seiner ebenso jungen Gegenspielerin, Matt setzten lassen. Zum Remis hingegen, reichte es knapp 60 Minuten später, immerhin für den Glauchauer Mannschaftskapitän Reinhard Gehr an Position zwei und dies zudem erstmals an so vorderer Front für ihn. Kurz darauf jedoch, folgte eine weitere Niederlage für die Gäste am 4. Brett und fast gleichzeitig, einigte sich Bernd Wollmann mit seinem Kontrahenten am Nachbarbrett fünf, auf eine friedliche Punkteteilung. Ein beachtliches Remis am Spitzenbrett, erreichte im Anschluss daran, zudem Axel Burkhardt. Hart umkämpft hingegen, war die Partie von Joachim Karnahl an drei, wobei der Oldie trotz Minusbauern, Dank seiner ganzen Wettkampferfahrung, dennoch zu einer weiteren Punkteteilung, für den hiesigen GSC kam. Trotz aufopferungsvollen und fast vierstündigen Kampf, gelang es den Muldenstädter Akteur am 6. Brett, sodann leider nicht mehr, die entscheidende Wende für sein Team, im gegnerischen Spiellokal einzuleiten. Um so beachtlicher, die konsequente Haltung von Frank Thieme dahinter, den Waldkirchener Spieler an sieben, dennoch niederzuringen und dabei natürlich auch etwas das Glück des Tüchtigen, für sich zu erzwingen. Den Hausherren, reichte diese sicherlich nur mittelmäßige Vorstellung, schließlich aber ihrerseits, zur weiteren Festigung des zweiten Ranges im derzeitigen Staffelklassement. Ganz anders hingegen die Lage der angereisten Kreisstädter, welche nunmehr ganz entspannt, den Rest der Saison mit derzeit drei Mannschaftspunkten, angehen können. Somit dürfen diese, zudem ohne jeglichen Druck, ins ferner ausstehende Nachholspiel, gegen die Dritte des VSC Plauen 1952, Zuhause gehen. Bis dahin, ist allerdings auch noch ein paar Wochen Zeit, um vielleicht mal über die eigene mannschaftliche Herangehensweise an diese Saison und dem aktuellen siebenten Tabellenplatz, ganz in Ruhe nachzudenken.
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